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0153 Am Tor von Asien : vol.1
Am Tor von Asien : vol.1 / Page 153 (Grayscale High Resolution Image)

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doi: 10.20676/00000243
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Abb. 42. Stoff j`' Nr. 28, 3/4 nat. Gr.

Die Zwickel füllen Rosetten aus vier doppelt gerandeten Herzblättern, kreuzförmig durchsetzt von Knospenformen, also eine reichere Ausbildung der Rosetten von Nr. 4 und 5. Darum legt sich ein Kranz von vier zu je drei angeordneten Knospen. Ihre Spitzen stoßen an einfache Ro-setzen aus vier Herzblättern, die in den Axen der Coronae sitzen. Die Innenzeichnung dieser pflanzlichen Teile ist völlig gegennatürlich und ganz von Schuppung in Herzform, Wiederholung des Umrisses bestritten, also bezeichnend weberisch und auch bezeichnend sasanidisch.

28. Hippokampen auf einem Streumuster von Rosetten, Abb. 42 u. 43 Gewand des Königs im Boot, vgl. Tafel XLIX .

Trotzdem das Muster nicht zu den Corona-Mustern gehört, habe ich es als Spielart des Hippokampenstoffes 27 hier eingefügt. Als Mustergattung müßte man hierfür eine neue Klasse eröffnen, in der zwei Grundsätze, Streumuster und figürliche Darstellungen sich mischen.

Die Hippokampen gleichen denen des Reitergewandes. Die Pfauenschweife sind einfacher gerahmt. Auf dem Ärmelstück Abb. 43 spielt der Hippokamp etwas in der Schlankheit und Steilheit seines Halses und der Länge seiner Schnauze. Das Grundmuster sind vierblättrige Rosetten auf Scheiben. Das Ärmelstück zeigt gut, wie Darstellung der Gewandmuster und Überbleibsel alten Faltenwurfs sich miteinander vertragen müssen.