国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
|
|
カラー画像サムネイル -
目次 -
ページ番号 -
書誌情報(メタデータ) -
キャプション -
カラー画像 -
白黒高解像度画像 -
見開きページ -
グラフィック -
| 0118 |
China : vol.2 |
| 中国 : vol.2 |
引用情報
OCR読み取り結果
sich ineinander schieben, und eine hinter der anderen aufragt. Am höchsten steigt ein
Gebirge im WNW an, dessen Gipfel ich schon von verschiedenen Stellen gesehen hatte.
Seine Höhe schätzte ich auf 3500 Fuss, doch ist dies wahrscheinlich zu niedrig. Im
Westen liess sich der letzte Theil meines Weges verfolgen, und im Südwesten konnte
ich deutlich die Inselgruppen Shi-tshong-tau und Hui-yun-tau erkennen.
Auch an der Nordseite fällt der Ta-ku-shan steil ab. Es schliesst sich ihm hier
ein sanftes Hügelland an, das westlich und östlich von Alluvialebenen begrenzt wird.
Es besteht aus denselben Thonschiefern, welche wir bei Kai-tshiu in Verbindung
mit Quarzit kennen lernten. Theils sind es eigentliche Thonschiefer, theils Sericitschiefer;
theils werden sie sandig und wechseln dann mit mürben, sehr feinkörnigem, glimmerigem
Sandstein, der gar kein Zeichen einer Metamorphosirung zeigt. Zuweilen wechseln Sand-
stein und Thonschiefer in dünnen Lagen und bilden in dieser Weise mächtige Schich-
tencomplexe. Die Farben sind grau und gelb. Charakteristisch sind Schnüre und Gänge
von blauem Quarz, wie bei Kai-tshöu. Im Gemäuer von Ta-ku-shan sah ich auch viel-
fach Thonschiefer mit regelmässig eingeschichteten kleinen Quarzlinsen. Die Schiefer
schwanken im Streichen und Fallen. Als allgemeine Richtung notirte ich das Streichen
SSW—NNO und ein westliches Fallen von 50 Grad. Ihre Lagerung im Verhältniss zum
Quarzit des Ta-ku-shan blieb mir auch hier unklar.
Weiter nördlich folgt auf einen Diorit-Durchbruch ein beschränktes Vorkommen
von Granit, und auf diesem lagern die wohlbekannten rothen Sandsteine.
Stratigraphische Stellung der Yungning-Sandsteine. — Das eben
beschriebene Auftreten der rothen Sandsteine ist das letzte, dem wir in Liautung begeg-
nen, und ich will nun kurz die Beobachtungsreihe über das merkwürdige Gebilde zu-
sammenfassen, um seine Stellung so genau als möglich zu kennzeichnen. Wir fanden
an vier Stellen, und an jeder in beträchtlicher Ausdehnung. Ueberall haben die
Sandsteine durch ihre lockere Beschaffenheit ein Ansehen, welches zu der Vermuthung
eines jugendlichen Alters im Verhältniss zu den anderen Sedimentformationen der Halb-
insel verleitet; und doch lagern sie ausnahmslos auf deren ältesten Gebilden, nämlich
Gneiss, Granit und Thonschiefer, und in ihren Conglomeraten kommen Bruchstücke spä-
terer Formationen, auch wenn diese unmittelbar benachbart sind, nicht vor. Ihr Schich-
tenverband nach oben ist nirgends völlig klar; aber fast in jedem Fall stehen sie in
Verbindung mit verhärteten Sandsteinen und Quarziten, und an einigen Orten scheinen
sie von diesen überlagert zu werden. Offenbar gehören beide Formationen eng zusam-
men. Doch muss es fernerer Beobachtung überlassen werden, festzustellen, ob die wei-
chen Sandsteine wirklich das Liegende dieser Quarzite bilden, oder ob sie durch Schich-
tenaufrichtung und damit verbundenen Metamorphismus in dieselben verwandelt worden,
und mithin als Formationsglied mit ihnen identisch sind. Jedenfalls ist es zwei-
fellos, dass die rothen mürben Yungning-Sandsteine in Liautung das
alteste Gebilde der langen Schichtenfolge sind, welche die Kalksteine
mit der Primordialfauna ohne wesentliche Discordanz unterlagern. —
Was nun ihr Verhältniss nach unten betrifft, so ist ihre Beziehung zu Korea-Granit und
porphyritischen Gesteinen in Betracht zu ziehen. Den ersteren unterlagern sie; von letzteren
werden sie in solcher Weise durchsetzt, dass man den tuffartigen Charakter einzelner
Theile des Sandsteins auf eine mit dem Niederschlag gleichzeitige Ausbruchsperiode zu-
rückzuführen geneigt ist. Wir werden aber weiterhin sehen, dass die porphyritischen
Gesteine mit der Eruption des Korea-Granits in enger Beziehung stehen und gewisser-
massen seine Nachfolger sind, sowie dass, wie es schon bei der eben besprochenen
Localität wahrscheinlich wird, der Takushan-Quarzit mit dem Tonschiefer einer vorgra-
nitischen Periode angehören.
Die stratigraphische Grundlage für die Geologie von Liau-tung ist somit durch un-
sern bisherigen Weg schon grossentheils gesichert. Doch begann erst von Ta-ku-shan
der interessantere Theil der Reise, der eine Fülle neuer Aufschlüsse brachte.
1
.
.
.
.
|
.
.
.
.
14
.
.
.
.
|
.
.
.
.
24
.
.
.
.
|
.
.
.
.
34
.
.
.
.
|
.
.
.
.
44
.
.
.
.
|
.
.
.
.
54
.
.
.
.
|
.
.
.
.
64
.
.
.
.
|
.
.
.
.
74
.
.
.
.
|
.
.
.
.
85
.
.
.
.
|
.
.
.
.
95
.
.
.
.
|
.
.
.
.
105
.
.
.
.
|
.
.
.
.
115
116
117
118
119
120
.
.
.
.
125
.
.
.
.
|
.
.
.
.
135
.
.
.
.
|
.
.
.
.
146
.
.
.
.
|
.
.
.
.
156
.
.
.
.
|
.
.
.
.
166
.
.
.
.
|
.
.
.
.
176
.
.
.
.
|
.
.
.
.
186
.
.
.
.
|
.
.
.
.
196
.
.
.
.
|
.
.
.
.
207
.
.
.
.
|
.
.
.
.
217
.
.
.
.
|
.
.
.
.
227
.
.
.
.
|
.
.
.
.
237
.
.
.
.
|
.
.
.
.
247
.
.
.
.
|
.
.
.
.
257
.
.
.
.
|
.
.
.
.
267
.
.
.
.
|
.
.
.
.
277
.
.
.
.
|
.
.
.
.
287
.
.
.
.
|
.
.
.
.
297
.
.
.
.
|
.
.
.
.
307
.
.
.
.
|
.
.
.
.
317
.
.
.
.
|
.
.
.
.
327
.
.
.
.
|
.
.
.
.
337
.
.
.
.
|
.
.
.
.
348
.
.
.
.
|
.
.
.
.
358
.
.
.
.
|
.
.
.
.
368
.
.
.
.
|
.
.
.
.
378
.
.
.
.
|
.
.
.
.
388
.
.
.
.
|
.
.
.
.
398
.
.
.
.
|
.
.
.
.
408
.
.
.
.
|
.
.
.
.
418
.
.
.
.
|
.
.
.
.
429
.
.
.
.
|
.
.
.
.
439
.
.
.
.
|
.
.
.
.
449
.
.
.
.
|
.
.
.
.
459
.
.
.
.
|
.
.
.
.
469
.
.
.
.
|
.
.
.
.
479
.
.
.
.
|
.
.
.
.
489
.
.
.
.
|
.
.
.
.
499
.
.
.
.
|
.
.
.
.
509
.
.
.
.
|
.
.
.
.
519
.
.
.
.
|
.
.
.
.
529
.
.
.
.
|
.
.
.
.
539
.
.
.
.
|
.
.
.
.
550
.
.
.
.
|
.
.
.
.
560
.
.
.
.
|
.
.
.
.
570
.
.
.
.
|
.
.
.
.
581
.
.
.
.
|
.
.
.
.
591
.
.
.
.
|
.
.
.
.
601
.
.
.
.
|
.
.
.
.
611
.
.
.
.
|
.
.
.
.
622
.
.
.
.
|
.
.
.
.
632
.
.
.
.
|
.
.
.
.
642
.
.
.
.
|
.
.
.
.
652
.
.
.
.
|
.
.
.
.
662
.
.
.
.
|
.
.
.
.
672
.
.
.
.
|
.
.
.
.
682
.
.
.
.
|
.
.
.
.
692
.
.
.
.
|
.
.
.
.
702
.
.
.
.
|
.
.
.
.
712
.
.
.
.
|
.
.
.
.
722
.
.
.
.
|
.
.
.
.
732
.
.
.
.
|
.
.
.
.
742
.
.
.
.
|
.
.
.
.
752
.
.
.
.
|
.
.
.
.
762
.
.
.
.
|
.
.
.
.
772
.
.
.
.
|
.
.
.
.
782
.
.
.
.
|
.
.
.
.
792
.
.
.
.
|
.
.
.
.
803
.
.
.
.
|
.
.
.
.
813
.
.
.
.
|
.
.
.
.
823
.
.
.
.
|
.
.
.
.
834
.
.
.
.
|
.
.
846
Copyright (C) 2003-2026
National Institute of Informatics(国立情報学研究所)
and
The Toyo Bunko(東洋文庫). All Rights Reserved.
本ウェブサイトに掲載するデジタル文化資源の無断転載は固くお断りいたします。