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0132 China : vol.2
中国 : vol.2
China : vol.2 / 132 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000260
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OCR読み取り結果

besonders zu empfehlen. Unvorbereitet
auf die ausgezeichneten Aufschlüsse,
welche sich zur Seite bieten, war ich auf
die Beobachtung am Weg angewiesen
und musste die Gelegenheit vorübergehen
lassen, um eines der ausgezeichnetsten und
zugänglichsten cambrischen Schich-
tenprofile zu studiren. Mit den Kalken,
welche das Liegende der Kohlenschich-
ten bilden, als höchstem Glied beginnend,
zieht Schicht für Schicht an den
hängen hin. Der Neigungswinkel beträgt
bei Hsian-sorr noch 45°, wird aber flacher
und beträgt meist nur 8°. Es kommen
auch Schichtenbiegungen vor. Ein dio-
ritisches Gestein durchsetzt die Sedi-
mente in schmalen Gängen und Schnü-
ren, ohne jedoch mit Contactmetamor-
phismus oder Störungen verbunden zu
sein. Die Mächtigkeit des oberen Kalk-
steins beträgt ungefähr 1000 Fuss. Dar-
unter folgen rothe und grüne Mergel-
schiefer von grosser Mächtigkeit. Globuli-
tische Kalke, Kieselkalke und Narbenkalke
sind charakteristische Einlagerungen. Die
ersteren insbesondere sind nicht auf Ein
Niveau beschränkt, sondern wiederholen
sich häufig. Am meisten walten sie im
unteren Theil der Schichtfolge, wo sie
auch am selbstständigsten auftreten. Hier
hatte ich bei der Station Ta-ling Grosser
Pass Gelegenheit, wieder eine grössere
Sammlung von Trilobiten anzulegen.

Während sich bis hieher Alles in
grossen Gruppen anordnet, betreten wir
nun ein complicirteres Gebiet, in dessen
Bau die schönen Aufschlüsse im Tsi-tsi-
Thal manchen werthvollen Einblick ge-
währen, ohne jedoch die Anordnung im
Grossen klarzustellen. Vom Ta-ling-Pass,
welcher 550 Fuss über dem Fluss liegt,
steil herabsteigend, kommt man erst nach
dem unteren Ende eines kleinen nörd-
lichen Nebenthales, und dann an den
Fluss selbst. Zunächst sind eine Reihe
hoch aufragender ältester Formations-
sen bemerkenswerth, an welche, wie
gegen eine Wand, die sanft geneigten
Sinischen Schichten heranreichen. Die
ersteren beginnen mit einem Quarzit-
Riff zur Rechten des Abstiegs. Auch hier
erhält man den Eindruck, dass die Sini-
schen Gebilde sich auf einem mit Klippen
besetzten Meeresboden ablagerten, wo-
durch sich die ungemein reiche Fauna
erklären dürfte. Der Weg führt an der
Grenze zwischen beiden Formationen
Quarzit und Kalk, bis an den Bach