国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ

> > > >
カラー New!IIIFカラー高解像度 白黒高解像度 PDF   日本語 English
0138 China : vol.2
中国 : vol.2
China : vol.2 / 138 ページ(白黒高解像度画像)

New!引用情報

doi: 10.20676/00000260
引用形式選択: Chicago | APA | Harvard | IEEE

OCR読み取り結果

entsteht; manchmal ist letzteres durch kurz abgesetzte Lamellen nur
gewissermaassen angedeutet. Durch weitere Uebergänge verschwindet
die schieferige Structur, und es entsteht:
(2) Gneissgranit, welcher stellenweise weitaus vorherrschend wird, wie z. B. am
Lo-ku-shan (S. 87) und in grossen Theilen des Wellenlandes an der Süd-
küste. Er wird nördlich vom Ta-ku-shan von Korea-Granit und ver-
schiedenen Grünsteinen durchbrochen (S. 87). Ersterer, auf den wir
sogleich zurückkommen, ist leicht von ihm zu unterscheiden. Der Gneiss-
granit zeichnet sich durch gleichmässiges feines Korn, das Fehlen von
Hornblende, das Vorkommen von weissem neben schwarzem Glimmer
und die selten auf grössere Erstreckung ganz fehlenden Spuren einer
lamellaren Anordnung desselben aus.
Dieser Gneiss, welchen wir in vielen Theilen von China als das Fundamental-
gebilde kennen lernen werden, wird in seinen schieferigen, wie in den granitischen
Abänderungen, überall wo ich ihn in Liautung beobachtete, von zahlreichen
turmalinhaltigen Pegmatitgängen durchsetzt.
(3) Der Gneiss am Tai-tzĕ unterhalb Hsiaw-sörr (S. 101), welcher von Granit
und Grünstein durchbrochen wird, ist vielleicht nur eine örtliche Abän-
derung der Gebilde der genannten Gneissformation. Er weicht von deren
herrschenden Gesteinen durch seine dicken Lagen von schwarzem Glimmer
und den Reichthum an Quarz ab.
2) Schwarze Quarzite und Hornblendeschiefer, fast stets mit einander
vorkommend. Ihre grösste Verbreitung haben sie in dem Wellenland, welches
das Thal von Mukden im Südosten begrenzt, wo sie eine 34 g. M. breite
Zone fast ausschliesslich zusammensetzen (S. 105). Hierher gehört das Gestein
vom Ka-pa-ling (S. 87) und das Quarzitgebiet von Tshü-yü-pei (S. 90). So
stark die Verkieselung ist, beweist doch der durch Zersetzung entstehende
fruchtbare Boden, dass man es nicht mit einem typischen Quarzit zu thun
hat, sondern das Gestein in seiner Zusammensetzung thonigem Sandstein ent-
sprechen dürfte. Auch sind die Formen der daraus bestehenden Hügel stets
gerundet, wie die Ansicht auf S. 91 zeigt. Die Gesteine dieser Gruppe sind
von Graniten verschiedener Abänderungen und Grünsteinen durchbrochen. Ich
bin geneigt, davon eine andere Gruppe zu trennen, welche ich stets nur von
dem Gestein des Föng-hwang-shan und Porphyriten durchsetzt fand, nämlich
3) Die Formationsgruppe des Ta-ku-shan. Das herrschende Gestein ist
(1) Der Takushan-Quarzit. Es sind dies feste und wohlgeschichtete
Gesteine von gelblichen und weisslichen Farben. Sie bilden nicht gerun-
dete Formen, wie die schwarzen Quarzite, sondern steigen in riffartigen
Rucken, oft aus anderen Formationen, auf.
(2) Thonschiefer, Thonglimmerschiefer und
(3) Krystallinischer Kalk. Diese beiden treten in engster Verbindung
mit den Quarziten auf. Doch ist nicht ersichtlich, ob sie jünger oder