国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
|
|
カラー画像サムネイル -
目次 -
ページ番号 -
書誌情報(メタデータ) -
キャプション -
カラー画像 -
白黒高解像度画像 -
見開きページ -
グラフィック -
| 0182 |
China : vol.2 |
| 中国 : vol.2 |
引用情報
OCR読み取り結果
gewachsen sein. Aber mit der Ausrottung der Wälder ging sie zu Grunde, denn
die Pflanze liebt dichtes, feuchtes Waldesdunkel an steilen Gehängen. Länger
erhielt sie sich im östlichen Tshili, wo Tsun-hwa-tshön der Markt für sie war.
Heute scheinen der Sungari und der Liau die Westgrenze ihrer Verbreitung zu
bilden. Die besten Arten kommen aus der Mantschurei. Als zweiten Ranges gilt
die Wurzel aus Korea, und noch weniger geschätzt ist der Ginseng von Japan, wo man
ihn durch künstlichen Anbau gewinnen soll. Die nur zwei bis drei Zoll lange
Wurzel ist handförmig getheilt und nimmt in den Augen der Chinesen eine men-
schenartige Gestalt an, besonders wenn sie oben zwei Arme entsendet und die
Hauptwurzel selbst sich gabelt. Der mit der Vorstellung von dieser Gestalt ver-
bundene Aberglaube scheint wenigstens zum Theil der medicinischen Anwendung
zu Grunde zu liegen, wenn auch eine gewisse stimulirende Einwirkung nicht zu
verkennen sein soll¹). In früherer Zeit durfte der Ginseng in beliebiger Menge
gesammelt werden. Erst als eine Verminderung zu bemerken und die gänzliche
Ausrottung zu befürchten war, wurde die Gewinnung beschränkt und zum kaiser-
lichen Monopol gemacht. Allerdings führte man auch künstlichen Anbau ein,
aber das Product desselben soll selbst in Kirin dem natürlichen nicht entsprechen.
Die dunklen Waldgründe am Tshang-pai-shan sind der Hauptstandort. »Obgleich
ein Theil zu Land nach Peking und von dort nach Westen geht, beträgt doch der
jährliche Export von Ying-tsë gegen 133 Centner. Der Durchschnittswerth ist
nicht mehr als 18 Mark das Kilogramm. Doch wird einzelnen Wurzeln von beson-
derer Gestalt ein weit höherer Werth beigelegt. Macpherson erwähnt eines Falles,
wo eine Wurzel von ⁹⁄₁₆ Unzen Gewicht mit 300 Mark bezahlt wurde.
Pelzthiere. — Der nordische Charakter der Mantschurei zeigt sich, wenn
man in den Strassen von Mukden die grossen, auf Export eingerichteten Nieder-
lagen kostbaren Pelzwerks sieht. Wahrscheinlich hat kein Ort in den asiatischen
Küstenländern einen so bedeutenden Handel damit. Wenn ich oben bemerkt habe,
dass eine merkwürdige, von Süd nach Nord gerichtete Vulcanlinie die westliche
Grenze des Gebietes der Pelzthiere bis in die nördliche Mantschurei hinein bezeich-
net, so ist dies nicht genau richtig. Denn wahrscheinlich gibt es in Liautung
heute nur noch wenige Gebiete, welche zu dem Export beitragen. Die Wälder,
auf deren ehemaliges Vorhandensein die Torfmoore der Südküste deuten, sind
fast überall verschwunden, und wenn sie im nordöstlichen Theil noch vorkommen
sollten, so hat doch noch kein Reisender davon berichten können. Wie überall,
so sind auch hier der Pflug und der Herd des Chinesen die grössten Feinde der
Wälder gewesen. Erst nördlich von Shöng-king beginnen jene grossen Waldgebiete,
wo der Zobel, das Hermelin, verschiedene Arten von Eichhörnchen, die Wildkatze
und andere Pelzthiere neben dem Tiger und dem Bären leben, und wo noch die
Existenz ganzer Stämme auf die Jagd gegründet ist. Sie fallen ausserhalb des
Rahmens unserer Betrachtung. Doch auch im Osten schliesst sich eine ähnliche
1
.
.
.
.
|
.
.
.
.
14
.
.
.
.
|
.
.
.
.
24
.
.
.
.
|
.
.
.
.
34
.
.
.
.
|
.
.
.
.
44
.
.
.
.
|
.
.
.
.
54
.
.
.
.
|
.
.
.
.
64
.
.
.
.
|
.
.
.
.
74
.
.
.
.
|
.
.
.
.
85
.
.
.
.
|
.
.
.
.
95
.
.
.
.
|
.
.
.
.
105
.
.
.
.
|
.
.
.
.
115
.
.
.
.
|
.
.
.
.
125
.
.
.
.
|
.
.
.
.
135
.
.
.
.
|
.
.
.
.
146
.
.
.
.
|
.
.
.
.
156
.
.
.
.
|
.
.
.
.
166
.
.
.
.
|
.
.
.
.
176
.
.
.
180
181
182
183
184
.
186
.
.
.
.
|
.
.
.
.
196
.
.
.
.
|
.
.
.
.
207
.
.
.
.
|
.
.
.
.
217
.
.
.
.
|
.
.
.
.
227
.
.
.
.
|
.
.
.
.
237
.
.
.
.
|
.
.
.
.
247
.
.
.
.
|
.
.
.
.
257
.
.
.
.
|
.
.
.
.
267
.
.
.
.
|
.
.
.
.
277
.
.
.
.
|
.
.
.
.
287
.
.
.
.
|
.
.
.
.
297
.
.
.
.
|
.
.
.
.
307
.
.
.
.
|
.
.
.
.
317
.
.
.
.
|
.
.
.
.
327
.
.
.
.
|
.
.
.
.
337
.
.
.
.
|
.
.
.
.
348
.
.
.
.
|
.
.
.
.
358
.
.
.
.
|
.
.
.
.
368
.
.
.
.
|
.
.
.
.
378
.
.
.
.
|
.
.
.
.
388
.
.
.
.
|
.
.
.
.
398
.
.
.
.
|
.
.
.
.
408
.
.
.
.
|
.
.
.
.
418
.
.
.
.
|
.
.
.
.
429
.
.
.
.
|
.
.
.
.
439
.
.
.
.
|
.
.
.
.
449
.
.
.
.
|
.
.
.
.
459
.
.
.
.
|
.
.
.
.
469
.
.
.
.
|
.
.
.
.
479
.
.
.
.
|
.
.
.
.
489
.
.
.
.
|
.
.
.
.
499
.
.
.
.
|
.
.
.
.
509
.
.
.
.
|
.
.
.
.
519
.
.
.
.
|
.
.
.
.
529
.
.
.
.
|
.
.
.
.
539
.
.
.
.
|
.
.
.
.
550
.
.
.
.
|
.
.
.
.
560
.
.
.
.
|
.
.
.
.
570
.
.
.
.
|
.
.
.
.
581
.
.
.
.
|
.
.
.
.
591
.
.
.
.
|
.
.
.
.
601
.
.
.
.
|
.
.
.
.
611
.
.
.
.
|
.
.
.
.
622
.
.
.
.
|
.
.
.
.
632
.
.
.
.
|
.
.
.
.
642
.
.
.
.
|
.
.
.
.
652
.
.
.
.
|
.
.
.
.
662
.
.
.
.
|
.
.
.
.
672
.
.
.
.
|
.
.
.
.
682
.
.
.
.
|
.
.
.
.
692
.
.
.
.
|
.
.
.
.
702
.
.
.
.
|
.
.
.
.
712
.
.
.
.
|
.
.
.
.
722
.
.
.
.
|
.
.
.
.
732
.
.
.
.
|
.
.
.
.
742
.
.
.
.
|
.
.
.
.
752
.
.
.
.
|
.
.
.
.
762
.
.
.
.
|
.
.
.
.
772
.
.
.
.
|
.
.
.
.
782
.
.
.
.
|
.
.
.
.
792
.
.
.
.
|
.
.
.
.
803
.
.
.
.
|
.
.
.
.
813
.
.
.
.
|
.
.
.
.
823
.
.
.
.
|
.
.
.
.
834
.
.
.
.
|
.
.
846
Copyright (C) 2003-2026
National Institute of Informatics(国立情報学研究所)
and
The Toyo Bunko(東洋文庫). All Rights Reserved.
本ウェブサイトに掲載するデジタル文化資源の無断転載は固くお断りいたします。