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0183 China : vol.2
中国 : vol.2
China : vol.2 / 183 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000260
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Zone an, das neutrale Gebiet gegen Korea, welches wir weiterhin näher betrachten
werden.

Steinkohle. — Wir haben im Vorhergehenden einige der wichtigeren Kohlen-
felder von Shöng-king nach ihrer Structur und Ertragsfähigkeit kennen gelernt.
Es waren Wu-hö-slui an der Society-Bay (S. 75), Sai-ma-ki an der Grenze von
Korea (S. 92), Hsiau-sörr am oberen Tai-tszè (S. 99), und Ponn-hsi-hu im Süd-
osten von Mukden (S. 102). Ausserdem hatten wir in Liau-tung die geringeren
Kohlenvorkommen von Ta-lien-wan an der Südküste und von Ma-kia-köu bei
Liau-yang (S. 104) zu erwähnen, sowie eine ganze Reihe wahrscheinlich kleiner
Kohlendistricts in der Nähe der Palisadengrenze von Liau-hsi (S. 115, 117, 118). Die
untersuchten gehören mit Sicherheit, die anderen mit grosser Wahrscheinlichkeit, der
Steinkohlenformation an. Es sind Ueberreste von Gebilden, welche einst als eine
zwar nicht allgemeine, aber doch sehr ausgebreitete Decke einen grossen Theil
von Shöng-king einnahmen, aber da es, mit Ausnahme von Sandsteinen und
porphyrischen Conglomeraten, an schützenden Auflagerungen fehlte, der Denudation
zuerst unterliegen mussten und daher nur an wenigen geschützten Stellen übrig
geblieben sind. Jedes der Vorkommen hat eine örtliche Wichtigkeit, welche sich
mehr nach der Art der Verkehrsmittel und dem Vorkommen von Eisenerzen, als
nach der Beschaffenheit der Kohle richtet. Die grösste Verbreitung findet die
Kohle von Wu-hö-slui, obgleich sie die schlechteste ist, indem sie auf Schiffen
nach anderen Orten an der Küste von Liautung, und in noch grösserem Maass
nach den volkreichen Gestaden von Shantung gebracht wird. Sai-ma-ki liefert ein
besseres Product; aber der Ort liegt in schwer zugänglichem Gebirge. In der
Gestalt von Coke hält die Kohle einen Transport nach entlegeneren Thälern aus;
aber die Hauptverwendung ist hier, ebenso wie in Hsiau-sörr, für die Eisenindustrie.
Ungleich günstiger liegt Ponn-hsi-hu, das bedeutendste der Kohlenfelder, wo eine
Decke von festen porphyrischen Conglomeraten die weichen Gebilde vor der Zer-
störung bewahrt hat. Hier ist die Ausbeute am grössten, da nicht nur eine erheb-
liche Eisenindustrie zu versorgen ist, sondern auch der bevölkertste Theil des
Liau-Thales den Brennstoff für die häuslichen Herde von dort bezieht. Von den
anderen Orten theilt Ta-lien-wan die Vortheile von Wu-hö-slui, steht ihm aber
hinsichtlich der Qualität der Kohle wahrscheinlich nach. Ma-kia-köu ist günstiger
gelegen als Ponn-hsi-hu, hält aber die Concurrenz mit diesem Ort nicht aus, und
die Ausbeute ist weit unbedeutender; ob wegen ungünstigeren Vorkommens, oder
wegen schlechterer Beschaffenheit der Kohle, vermochte ich nicht zu erfahren.

Unter den Kohlenfeldern von Liau-hsi umfassen diejenigen im Nordwesten von
Kin-tshow-fu wahrscheinlich ein grösseres Areal als irgend eins der genannten; die
übrigen dürften beschränkter sein. Ihre jetzige Bedeutung ist gering, da sie zu
weit von der an der Hauptstrasse gelegenen Reihe von Ortschaften liegen, in denen
die überhaupt spärliche Bevölkerung jenes Landstriches concentrirt ist. Der Preis
ist wegen des Transportes auf schwierigen Wegen hoch, und eine Verschiffung
scheint nicht stattzufinden. Erst im Westen des Shan-hai-kwan begegneten wir