国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
|
|
カラー画像サムネイル -
目次 -
ページ番号 -
書誌情報(メタデータ) -
キャプション -
カラー画像 -
白黒高解像度画像 -
見開きページ -
グラフィック -
| 0223 |
China : vol.2 |
| 中国 : vol.2 |
引用情報
OCR読み取り結果
der Kalksteinconglomerate und halbkrystallinischen Gesteine (A). Mit den unveränderten
Sedimenten betritt man fruchtbares Ackerland. Es ist angebaut und dicht bevölkert.
Das breite Thal des I-hö zieht fort nach Nordost. Die Karte zeigt, dass es sich dann
nach NW wendet, und der Fluss an dem im Yu-kung erwähnten Berg I-shan entspringt.
Wir befinden uns an einem rechten Zufluss desselben, welcher den Namen Tung-Wönn-hö,
d. i. der östliche Wönn-hö, führt, im Gegensatz zu dem eigentlichen Wönn-hö, zu dem wir
weiter nordwestlich gelangen werden. Jener fliesst in einem scharf gezeichneten Thalweg,
dessen unmittelbare Wände 800 bis 2000 Fuss relative Höhe erreichen. Zur Linken sind bis
Tsing-to-sz die Hügel sanft geformt. Sie bestehen aus den eben beschriebenen Sediment-
formationen. Erst hinter ihnen, und nur stellenweise sichtbar, ragen die starren Zacken der
Gneiskette des Kiu-ni-shan auf. Weiter aufwärts hat man zur Rechten unmittelbar
Gneissgebirge, zur Linken eine Reihe 600 bis 700 Fuss hoher Vorhügel, hinter denen der
Kiu-ni-shan immer höher und wilder ansteigt. Was uns nun für unser Schichtenprofil weiter
interessirt, sind die Vorhügel. Sie sind wahre Modelle eines regelmässigen Aufbaues aus
Sedimentgesteinen, und ihre genaue Durchforschung ist künftigen Besuchern, die darauf
vorbereitet hinkommen, dringend anzuempfehlen¹). Da die Schichten ungefähr N 60° W
— S 60° O streichen und unter einem Winkel von nur 15° nach N 30° O fallen, Ge-
birge und Thal aber die Richtung N 37° W haben, so kommt man gegen Nord in höhere
und höhere Schichten. In regelmässigen, dunklen Parallellinien ziehen die härteren unter
ihnen leistenförmig um die Gehänge der Hügel, von der Höhe jedes einzelnen unter
ihnen nach dem unteren Theil des nächst nordwestlichen herab und setzen dann im
Thalboden fort, den sie in langen Linien durchziehen. Mit Ausnahme einiger beschränk-
ter Alluvialausfüllungen besteht dieser ganz aus gewachsenem Gestein, dessen einzelne
Schichten wegen ihrer wechselnden Härte einem Rost gleichen, über welchen unter allen
Wagen der Welt wol nur die zweirädrigen chinesischen Karren ohne Schaden hinwegfahren
können. Die ganze Schichtfolge, die ich später noch von mehreren Orten eingehender
beschreiben werde, fasse ich hier im Anschluss an die vorhergehende zusammen als:
Obersinische Kalksteine von einigen tausend Fuss Mächtigkeit; bald
dickbankig, bald dünnschichtig, stets durch globulitische Abänderungen
charakterisirt, aber in der Beschaffenheit wechselnd; bald reine Kalke, bald
mergelig. Weiche Schiefer sind bald zwischen Schichtencomplexe, bald zwischen
die dünnsten Schichten eingelagert. Eisengehalt ist in Gestalt ockeriger
Ausflüllungen häufig, macht sich aber im Kalkstein nie als rothe Färbung
geltend.
Ueber diesen Kalken folgen bei dem Marktflecken To-tshöang, in discordanter Ueber-
lagerung, grüne tuffartige Gesteine, auf die Verhältnisse bei
Tsing-to-sz eingehen will.
Verwerfung am Tung-Wönn-hö. — Nordöstlich von dem letztgenannten Dorf
erhebt sich, eine Warte gleich, der Berg Hwang-by-pi-tze, von unten nach oben an
Steilheit zunehmend und auf der Höhe mit einer horizontal gebänderten Felsmauer gekrönt,
die sich, da der Berg einen Eckpfeiler bildet, um die Südostseite herum, dort aber mit
allmäliger Senkung nach abwärts, zieht. Die Schichten No. 21) und 22) fallen gerade
auf den Fuss des Berges zu, und man erwartet, an dessen Gehängen ihre Fortsetzung zu
finden. Aber auf die globulitischen Kalke folgt fruchtbarer Alluvialboden, dann Sand,
1
.
.
.
.
|
.
.
.
.
14
.
.
.
.
|
.
.
.
.
24
.
.
.
.
|
.
.
.
.
34
.
.
.
.
|
.
.
.
.
44
.
.
.
.
|
.
.
.
.
54
.
.
.
.
|
.
.
.
.
64
.
.
.
.
|
.
.
.
.
74
.
.
.
.
|
.
.
.
.
85
.
.
.
.
|
.
.
.
.
95
.
.
.
.
|
.
.
.
.
105
.
.
.
.
|
.
.
.
.
115
.
.
.
.
|
.
.
.
.
125
.
.
.
.
|
.
.
.
.
135
.
.
.
.
|
.
.
.
.
146
.
.
.
.
|
.
.
.
.
156
.
.
.
.
|
.
.
.
.
166
.
.
.
.
|
.
.
.
.
176
.
.
.
.
|
.
.
.
.
186
.
.
.
.
|
.
.
.
.
196
.
.
.
.
|
.
.
.
.
207
.
.
.
.
|
.
.
.
.
217
.
.
.
221
222
223
224
225
.
227
.
.
.
.
|
.
.
.
.
237
.
.
.
.
|
.
.
.
.
247
.
.
.
.
|
.
.
.
.
257
.
.
.
.
|
.
.
.
.
267
.
.
.
.
|
.
.
.
.
277
.
.
.
.
|
.
.
.
.
287
.
.
.
.
|
.
.
.
.
297
.
.
.
.
|
.
.
.
.
307
.
.
.
.
|
.
.
.
.
317
.
.
.
.
|
.
.
.
.
327
.
.
.
.
|
.
.
.
.
337
.
.
.
.
|
.
.
.
.
348
.
.
.
.
|
.
.
.
.
358
.
.
.
.
|
.
.
.
.
368
.
.
.
.
|
.
.
.
.
378
.
.
.
.
|
.
.
.
.
388
.
.
.
.
|
.
.
.
.
398
.
.
.
.
|
.
.
.
.
408
.
.
.
.
|
.
.
.
.
418
.
.
.
.
|
.
.
.
.
429
.
.
.
.
|
.
.
.
.
439
.
.
.
.
|
.
.
.
.
449
.
.
.
.
|
.
.
.
.
459
.
.
.
.
|
.
.
.
.
469
.
.
.
.
|
.
.
.
.
479
.
.
.
.
|
.
.
.
.
489
.
.
.
.
|
.
.
.
.
499
.
.
.
.
|
.
.
.
.
509
.
.
.
.
|
.
.
.
.
519
.
.
.
.
|
.
.
.
.
529
.
.
.
.
|
.
.
.
.
539
.
.
.
.
|
.
.
.
.
550
.
.
.
.
|
.
.
.
.
560
.
.
.
.
|
.
.
.
.
570
.
.
.
.
|
.
.
.
.
581
.
.
.
.
|
.
.
.
.
591
.
.
.
.
|
.
.
.
.
601
.
.
.
.
|
.
.
.
.
611
.
.
.
.
|
.
.
.
.
622
.
.
.
.
|
.
.
.
.
632
.
.
.
.
|
.
.
.
.
642
.
.
.
.
|
.
.
.
.
652
.
.
.
.
|
.
.
.
.
662
.
.
.
.
|
.
.
.
.
672
.
.
.
.
|
.
.
.
.
682
.
.
.
.
|
.
.
.
.
692
.
.
.
.
|
.
.
.
.
702
.
.
.
.
|
.
.
.
.
712
.
.
.
.
|
.
.
.
.
722
.
.
.
.
|
.
.
.
.
732
.
.
.
.
|
.
.
.
.
742
.
.
.
.
|
.
.
.
.
752
.
.
.
.
|
.
.
.
.
762
.
.
.
.
|
.
.
.
.
772
.
.
.
.
|
.
.
.
.
782
.
.
.
.
|
.
.
.
.
792
.
.
.
.
|
.
.
.
.
803
.
.
.
.
|
.
.
.
.
813
.
.
.
.
|
.
.
.
.
823
.
.
.
.
|
.
.
.
.
834
.
.
.
.
|
.
.
846
Copyright (C) 2003-2026
National Institute of Informatics(国立情報学研究所)
and
The Toyo Bunko(東洋文庫). All Rights Reserved.
本ウェブサイトに掲載するデジタル文化資源の無断転載は固くお断りいたします。