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0269 China : vol.2
China : vol.2 / Page 269 (Grayscale High Resolution Image)

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doi: 10.20676/00000260
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drängt sich von selbst die Voraussetzung auf, dass die auflagernden Schichtmassen
durch spätere Zerstörung abgetragen worden sind. Als die Kraft, welche die auf-
gelockerten Gneissmassen zwischen den festen Riffen von Gneiss und Granit fort-
führte, werden wir die Brandung des vorcambrischen Meeres anzunehmen haben.
Eine der merkwürdigsten mechanischen Wirkungen der an einer gebirgigen Küste
sich brechenden Meereswellen und ihrer mit den Gezeiten regelmässig wechselnden
Höhe besteht ja in dem Nivelliren ausgebreiteter Gesteinsmassen, welche vorher
eine unebene Oberfläche hatten. Wir werden an den ostasiatischen Küsten noch
mehrfache Beispiele aus der Gegenwart und aus früheren Perioden anzuführen
haben, wo eine beinahe horizontale, in dem jetzigen oder früheren Niveau des
Meeres gelegene Fläche die obere, von dem inneren Bau und der Zusammensetzung
ganz unabhängige Begrenzung von Gesteinsmassen bildet. Es scheint, dass ausser-
dem nur das Eis eine ähnliche, wiewohl nicht die gleiche, Wirkung hervorzubringen
im Stande ist. Senkt sich eine solche Fläche unter den Bereich der Brandung
hinab, so behält sie ihre Gestalt, und gelangt sie in grössere Tiefen, so wird sie
zur Unterlage für die aus dem Meer sich absetzenden Gebilde dienen. In den