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0332 China : vol.2
China : vol.2 / Page 332 (Grayscale High Resolution Image)

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doi: 10.20676/00000260
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Gesteine. | Mächtigkeit in Fussen approximativ | Fallen nördlich | Streichen | Bemerkungen.

viele eigenartige Gesteine vor. Die Mächtig-
keit schätzte ich auf . . . . . . . . . 400 WNW
34. Schwarze seidenglänzende Schieferthone, sehr
ebenflächig. . . . . . . . . . . . . 60 SW | 12°
NW
35. Graue Kohlensandsteine (Hirsekorngrösse) mit
fucoidenartigen Pflanzenresten. Darin meh-
rere Einlagerungen von sehr ebenflächigen
Schieferthonen, die ebenfalls voll von un-
deutlichen Pflanzenresten sind. . . . . 45° » 30°
36. Kohlenschiefer mit Anthracitflöz. . . . 20 SSW WNW | Hierin alte Gruben,
ungefähr 1800 Fuss
über Tai-ngan-shan.
37. Feinkörnige, schwarze thonige Sandsteine . . 40 »
38. Grobes Conglomerat von Rollquarz. . . . 80 »
39. Wechsel von Sandstein und Conglomerat. . 50 SW 45°
NW
40. Schieferthone, Sandsteine und Conglomerate,
alle von grauen und schwärzlichen Farben.
Darin angeblich 13 Anthracitflöze, die
noch zum Theil abgebaut werden. . . . 1200 WSW 38° | Hierin die Hu-tau-
Grube. Im obersten
Flöz liegt der Pass
Tai-hai-ling.
41. Conglomerat von Quarz und sehr vielen Kalk-
geröllten, mit Schieferthon wechselnd. . . 100 » 65°
42. Lichtgrüne Schiefer und Sandsteine; darüber
grüne und graue Schiefer. . . . . . . 800 SW 60° | Schichtenreihe zwi-
schen Tai-hai-ling
und Miau-ngan-
ling, und von dort
hinab bis zum ersten
Haus.
43. Kohlenschiefer mit einem Anthracitflöz;
darin alte Gruben. . . . . . . . . . »
44. Weinbraune Sandsteine und Conglomerate mit
gerollten Stücken von festem Gestein, meist
Quarz. . . . . . . . . . . . . . . 150 » 45°
45. Kohlenschiefer mit einem Anthracitflöz;
jetzt im Abbau. . . . . . . . . . . »
46. Rothe und grüne Sandsteine, Thongesteine,
Schieferthone und Conglomerate. So bis zum
Miau-ngan-ling. Von da an nordwärts herr-
schen rothe Thongesteine, mehr oder wen-
ger sandig, von grünen, weisslichen und
gelblichen Farben. Graue Sandsteine sind
eingelagert. Die Gesammtmächtigkeit dieser
an das deutsche Rothliegende erinnernden
Gesteine ist ungefähr . . . . . . . . 2000 SSW 15–20° WNW
47. Wechsel von gelben, thonigen z. Th. schie-
ferigen Gesteinen mit schwarzen Schiefertho-
nen darin Farnwedel, mürben grauen Sand-
steinen, schwarzen Glimmerthonen, Quarz-
conglomerat mit Hornstein, grauen Mergeln
u. s. w. Viel thoniger Sphärosiderit ist durch
die Schichten zerstreut. Hierin liegen An-
thracitflöze, von denen mindestens eins
sehr mächtig ist. . . . . . . . . . . 600 » 60° netto 55–60° | Am Weg verquert vom
ersten Haus bis zum
Dorf Mo-ling. West-
lich liegt in diesen
Schichten die Ta-
tiau-Grube. Viele
Zeichen alten Berg-
baues von da bis
Ma-ling.
48. Wechsel von mürben grauen Sandsteinen und
grüngrauen, etwas bläulichen, zerbröckeln-
den Thonen. Nach oben sind mehrere Flöze
von bituminöser Kohle, von sehr wenig
Schieferthon begleitet, eingelagert. . . . . 500 » 40–60° WNW | Setzen die Hügel süd-
lich von Tchai-ling
zusammen und füh-
ren die Kohlenflöze
der Fu-tau-Gruben.
49. Porphyrconglomerat.