National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
|
|
Color Thumbnail -
Table of Contents -
Page Number -
Biliographic Information (Metadata) -
Caption -
Color Image -
Gray HighRes. Image -
Facing Pages -
Graphics -
Citation Information
OCR Text
glomerat bezeichnen; für die vergleichende Niveaubestimmung der Schichten in
der weiteren Umgebung erweist es sich aus Pumpelly's Darstellung als ausser-
ordentlich wichtig. Die Kohle wird an die Händler in Hung-méi-tshang für den
Preis von 10½ Taels (63 Mark) für 10,000 kin, oder 10.40 Mark die Tonne, geliefert.
Bei diesem durch die Transportkosten noch erhöhten Preis kann die Kohle die
Concurrenz in Peking mit dem leichter zu beschaffenden Product von anderen
Localitäten nur vermöge ihrer vorzüglichen Beschaffenheit aushalten; denn unter
allen Arten von Anthracit, welche nach der Hauptstadt kommen, wird ihr der
Vorzug gegeben.
Ich bezeichne die in Rede stehende 1200 Fuss mächtige, mit dem Hutsau-
Conglomerat abschliessende Schichtenfolge als die Hutsau-Stufe. Man zählt in
ihr im Ganzen 13 Flöze, von denen einige dieselbe Mächtigkeit wie das genannte
erreichen sollen. Durch einen Erbstollen liesse sich ein grossartiger Bergbau einleiten,
da sämmtliche Flöze unter den seitlichen Gehängen in bedeutender Tiefe verquert
werden könnten. Was ihre Fortsetzung betrifft, so ziehen sie westlich hinüber
nach dem vorher beschriebenen Parallelthal, in das man von dem Tai-hai-Pass und
dem Miau-ngan-Pass hinabblickt. Ich sah die Reihen der Halden dort sich in
einen gegen 1500 Fuss tiefen Kessel hinabsenken, in dessen Grund ein grosses
Dorf liegt. Oestlich erstrecken sie sich mit Wahrscheinlichkeit nach Moun-ta-köu,
wo nach Pumpelly (a. a. O. p. 18) ebenfalls dreizehn Anthracitflöze bearbeitet
werden. Der dortige Abbau lässt sich der Zeit nach bis in die Ming-Dynastie
hinauf verfolgen, und man kann daraus auf eine erhebliche Ertragsfähigkeit auch
an dieser Localität schliessen. Die Tö-yi-Grube hat eine Horizontalausdehnung
von 8500 Fuss. Die Anthracitflöze liegen, wie bei der Hutsau-Grube, zwischen
Sandsteinen und Schieferthonen, welche von einem mächtigen sehr groben Con-
glomerat überlagert werden. Die Uebereinstimmung dieser Bank mit der eben
beschriebenen (41 des Profils) ist um so wahrscheinlicher, als die von Pumpelly
(auf p. 11) angegebene Fortsetzung der Schichtenfolge nach oben derjenigen am
Tai-hai-ling und Miau-ngan-ling ganz analog ist.
Die Flöze in den Schichten 43) und 45) werden nicht mehr von der Tai-
ngan-shan-Schlucht durchschnitten. Der Weg zwischen den zwei Pässen führt über
sie hinweg; in 45) war eine Grube in Betrieb. Auch dort wird Anthracit gefor-
dert, der nach Hung-méi-tshang hinabgeführt wird. Leider fehlt es an jedem Anhalt
zur Bestimmung des Alters dieser interessanten und wichtigen kohlenführenden
Abtheilung.
c. Dritte, flözleere, Abtheilung (46).
Dieses mächtige System hat in seinem petrographischen Charakter keine nahe
Aehnlichkeit mit den vorhergehenden Schichtengruppen und bezeichnet eine Periode
ruhiger, wenig gestörter Ablagerungen. Eine Besonderheit gibt sich durch das
Streichen zu erkennen, welches nun SSW wird. Die Gesteine bauen sich, ehe
man den Miau-ngan-ling erreicht, massig auf. Beim Abstieg folgt man der Neigung
der Schichten, und zwar des oberen Theils derselben. Hier sind grüne, weisse und
1
.
.
.
.
|
.
.
.
.
14
.
.
.
.
|
.
.
.
.
24
.
.
.
.
|
.
.
.
.
34
.
.
.
.
|
.
.
.
.
44
.
.
.
.
|
.
.
.
.
54
.
.
.
.
|
.
.
.
.
64
.
.
.
.
|
.
.
.
.
74
.
.
.
.
|
.
.
.
.
85
.
.
.
.
|
.
.
.
.
95
.
.
.
.
|
.
.
.
.
105
.
.
.
.
|
.
.
.
.
115
.
.
.
.
|
.
.
.
.
125
.
.
.
.
|
.
.
.
.
135
.
.
.
.
|
.
.
.
.
146
.
.
.
.
|
.
.
.
.
156
.
.
.
.
|
.
.
.
.
166
.
.
.
.
|
.
.
.
.
176
.
.
.
.
|
.
.
.
.
186
.
.
.
.
|
.
.
.
.
196
.
.
.
.
|
.
.
.
.
207
.
.
.
.
|
.
.
.
.
217
.
.
.
.
|
.
.
.
.
227
.
.
.
.
|
.
.
.
.
237
.
.
.
.
|
.
.
.
.
247
.
.
.
.
|
.
.
.
.
257
.
.
.
.
|
.
.
.
.
267
.
.
.
.
|
.
.
.
.
277
.
.
.
.
|
.
.
.
.
287
.
.
.
.
|
.
.
.
.
297
.
.
.
.
|
.
.
.
.
307
.
.
.
.
|
.
.
.
.
317
.
.
.
.
|
.
.
.
.
327
.
.
.
.
|
.
334
335
336
337
338
.
.
.
|
.
.
.
.
348
.
.
.
.
|
.
.
.
.
358
.
.
.
.
|
.
.
.
.
368
.
.
.
.
|
.
.
.
.
378
.
.
.
.
|
.
.
.
.
388
.
.
.
.
|
.
.
.
.
398
.
.
.
.
|
.
.
.
.
408
.
.
.
.
|
.
.
.
.
418
.
.
.
.
|
.
.
.
.
429
.
.
.
.
|
.
.
.
.
439
.
.
.
.
|
.
.
.
.
449
.
.
.
.
|
.
.
.
.
459
.
.
.
.
|
.
.
.
.
469
.
.
.
.
|
.
.
.
.
479
.
.
.
.
|
.
.
.
.
489
.
.
.
.
|
.
.
.
.
499
.
.
.
.
|
.
.
.
.
509
.
.
.
.
|
.
.
.
.
519
.
.
.
.
|
.
.
.
.
529
.
.
.
.
|
.
.
.
.
539
.
.
.
.
|
.
.
.
.
550
.
.
.
.
|
.
.
.
.
560
.
.
.
.
|
.
.
.
.
570
.
.
.
.
|
.
.
.
.
581
.
.
.
.
|
.
.
.
.
591
.
.
.
.
|
.
.
.
.
601
.
.
.
.
|
.
.
.
.
611
.
.
.
.
|
.
.
.
.
622
.
.
.
.
|
.
.
.
.
632
.
.
.
.
|
.
.
.
.
642
.
.
.
.
|
.
.
.
.
652
.
.
.
.
|
.
.
.
.
662
.
.
.
.
|
.
.
.
.
672
.
.
.
.
|
.
.
.
.
682
.
.
.
.
|
.
.
.
.
692
.
.
.
.
|
.
.
.
.
702
.
.
.
.
|
.
.
.
.
712
.
.
.
.
|
.
.
.
.
722
.
.
.
.
|
.
.
.
.
732
.
.
.
.
|
.
.
.
.
742
.
.
.
.
|
.
.
.
.
752
.
.
.
.
|
.
.
.
.
762
.
.
.
.
|
.
.
.
.
772
.
.
.
.
|
.
.
.
.
782
.
.
.
.
|
.
.
.
.
792
.
.
.
.
|
.
.
.
.
803
.
.
.
.
|
.
.
.
.
813
.
.
.
.
|
.
.
.
.
823
.
.
.
.
|
.
.
.
.
834
.
.
.
.
|
.
.
846
Copyright (C) 2003-2026
National Institute of Informatics
and
The Toyo Bunko. All Rights Reserved.