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0338 China : vol.2
China : vol.2 / Page 338 (Grayscale High Resolution Image)

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doi: 10.20676/00000260
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kohle gefördert, die man zu Coke brennt. Die Arbeiter klagten über grosse
Schwierigkeit des Bergbaues; denn einerseits kommen die Wasser ziemlich stark
ein; andererseits zeigen sich die Flöze sehr unbeständig in der Mächtigkeit und im
Fallwinkel. Das zweite, mächtigste, Flöz fällt erst ungefähr 40° WNW in den Berg
hinein und wird dann saiger. Das nächst tiefere soll häufig ganz verdrückt sein.
Man arbeitete bei meiner Anwesenheit auf zwei Gruben mit ungefähr 20 Mann,
die nicht mehr als 250 kin (150 kgr.) pro Mann förderten. Die Preise waren ver-
hältnissmässig niedrig; man nahm Tls 0.1.5 (M. 0.90) für eine Maulthierladung
von durchschnittlich 200 kin, oder ungefähr Tls 1.2.5 (M. 7.50) für die Tonne.
Kleinkohle kostet den vierten Theil, und Coke wird für Tls 15 (M. 90) für 10000 kin
verkauft.
Dieselben Gruben, welche den Namen Fu-tau führen, wurden von Pumpelly
besucht. Welchen Schwankungen die Förderung unterliegt, ist ersichtlich, wenn er
sagt, dass der Hauptkörper des Flözes grosse und feste Stücke einer ausgezeichneten
Kohle liefere, die sich mit den besten Sorten von Wales vergleichen lasse. Der
Preis derselben war 2 Dollar oder 9 Mark die Tonne. An einer Stelle sollte das
Flöz eine Mächtigkeit von 35 Fuss erreichen. Seitdem sind wahrscheinlich diese
besseren Theile ausgearbeitet worden.
Was das Alter der Futau-Gruppe betrifft, so lässt es sich nur annähernd feststellen,
indem dieselbe mit Sicherheit jünger als das Lias ist. Wenn wir sie dem unteren
Lias einreihen, so dürfte damit das geologische Niveau so nahe als möglich bezeich-
net sein.

D. Porphyr und Porphyrconglomerat.

Zweihundert Fuss über den Gruben ist eine steile Felsmauer, welche dem Thal
parallel läuft. Grosse herabgefallene Blöcke geben ihre Zusammensetzung aus por-
phyrischen Gesteinen zu erkennen.

Tshai-tang.

Dieser Ort ist 160 li von Peking auf der Strasse, und ungefähr 120 li direct
entfernt. Kommt man von Ma-ling in dem kleinen Seitenthal herab, so hat man
120 Fuss hohe Schotterbänke mit einer Lehmdecke zu beiden Seiten. Das Bach-
bett ist steil hineingeschnitten, breit und steinig. Man tritt dann hinaus an den
Hauptfluss, an dessen Nordseite Tshai-tang liegt. Der Nebenbach führt meist grüne
und rothe Thongesteine aus der Schichtengruppe 46) und porphyrische Breccien
von dem Hangenden der Fu-tau-Gruben herab; im Hauptfluss finden sich fast nur
Porphyrgerölle. Nördlich vom Dorf steigt ein Lössrücken an, der Rest einer einst
allgemein gewesenen Ausfüllung. Dahinter erheben sich Kuppen und Rücken, die
wir sogleich kennen lernen werden. Nach Westen blickt man hinauf in die Gebirge,
von denen der Thalbach kommt, nach Osten hinab, ebenfalls in Gebirge, durch
welche der Hun-hô sein Bett gegraben hat.
Ehe ich dasjenige, was sich der Linie des eben betrachteten Durchschnittes
östlich und westlich anschliesst, zur Vergleichung und zu allgemeineren Folgerungen