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0347 China : vol.2
中国 : vol.2
China : vol.2 / 347 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000260
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OCR読み取り結果

(1) Der wohlgeschichtete meistentheils krystallinisch-körnige Kalkstein, der dem
Gebirgsrand entlang fortzieht und im 30 bis 45° nach S 20° O fällt. Ich fand auch
die charakteristischen gelb und schwarz geflammten Kohlenkalke, die trotz der veränderten
Textur erkennbar waren. Sie werden ihrer Reinheit wegen zum Kalkbrennen verwendet.
Der Pass ist mit der wenigstens 100 Fuss mächtigen Haldenablagerung der alten
Brennereien ausgefüllt. Ueber dem Kalkstein folgen mit gleichem Streichen und Fallen:
(2) Schwarze Thonschiefer, theils rein, theils stark, mit vielen unbestimm-
baren Pflanzenstengeln, von Quartzschnüren durchzogen. Es sind die Hö-lung-tan-Schiefer.
Darin liegen Flöze eines dunkel-eisengrauen, sehr schweren, cubisch zerklüftenden An-
thracits von muschligem Bruch. Das Fallen ist 33° SSO. Die Reihen der theils
offenen, theils verlassenen Gruben liessen wenigstens vier Flöze erkennen. Die Mächtig-
keit der letzteren wechselt und soll im Maximum 10 Fuss betragen. Die Einfahrt und
Förderung geschieht durch einen Schacht, welcher der Neigung des Flözes folgt. Die
Strecken müssen niedrig sein, da die Arbeiter Lederpolster an den Knien tragen. Aus
demselben Grund geschieht die Förderung durch kleine Knaben, deren ganze Kleidung
aus Kohlenstaub besteht. Mit einem kleinen Sack auf dem Rücken, und die Hände auf
die gekrümmten Knie gestützt, kommen sie heraus. Die Stückkohle wird zu 160 tião
für 100 kin (10 M. die Tonne) verkauft und auf Eseln und Kameelen nach Peking
gebracht. Doch besteht der grösste Theil der Förderung aus Kleinkohle.
Ueber den Kohlenschiefern folgen wieder
(3) die Sandsteine.

Ausläufer gegen Pa-ta-tshu. — Kehren wir nach unserm Ausgangspunkt,
dem Yu-tsün-shan, zurück, um am Südrand der Hügel nach den wohlbekannten Tempeln
von Pa-ta-tshu, dem sommerlichen Wohnsitz der meisten Gesandtschaften, zu gehen.
Westlich von jenem liegt in einem schluchtenreichen und waldbedeckten Winkel des
Gebirges der grosse Tempel Pi-yün-sï², hinter dem sich die ummauerten kaiserlichen
Jagdgründe als einziges Waldgebiet der Gegend ausbreiten. Hier stehen die Sandsteine
3 und darüber die violetten seidenglänzenden Grauwackengesteine (4) an. Die Anthra-
citgruben sah ich nicht, und erst nachher wurde ich mit den Pflanzen bekannt, von
denen Newberry eine neue Art von Hymenophyllites H. tenellus Newb.¹ beschrieb,
während er eine zweite Art als Pecopteris schilbiensis bezeichnet, die Bestimmung aber