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『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
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| 0356 |
China : vol.2 |
| 中国 : vol.2 |
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heit bestimmbaren und bei Peking sehr verbreiteten Formation nach unten festsetzen
lässt, ist es doch gegenwärtig noch unmöglich, die obere zu finden. Bei Kai-ping
(S. 287) gehört ihr offenbar die ganze kohlenführende Reihe von 4) bis 11) an,
während die darauf folgenden mächtigen rothen Sandsteine (12) als ein wirkliches
Aequivalent des Rothliegenden davon zu trennen sein dürften. Westlich von Peking
umfasst sie die Méiling-Schichten mit ihren stets wiederkehrenden Anthracit-
flözen, bis hinauf zu den durch Dioritausbrüche grüngefärbten Schichten, in denen
die Pflanzenreste von Pu-ta-tshu auftreten. Wir kennen ihre unterste, kohlenführende Abtheilung: 1) an dem letztgenannten Ort (S. 312); 2) am Tempel Pi-yün-sê
(S. 311); 3) am Yu-tsüen-shan (S. 308); 4) am Tempel Hei-lung-tau (S. 310); 4) am
Pass von Tshai-tôu (S. 311); 5) am Pass Mei-ling (S. 293); 6) bei Fang-shan-hsien
(S. 294).
Ist schon der Unterschied bemerkenswerth, welcher in der Entwickelung der
productiven Steinkohlenformation im Osten und Westen von Peking stattfindet, so
steigert sich derselbe in den nun folgenden höheren Gebilden. Es lässt sich nicht
feststellen, was im Westen den rothen Sandsteinen entspricht, welche bei Kai-ping,
in Liautung und in Shantung die kohlenführenden Schichten überlagern. Im Osten
fehlen fortan Einlagerungen von Kohlenflözen, während sie im Westen jetzt erst
zur grössten Ausbildung gelangen. Es folgen:
6. Die Schichten der Tai-ngan-Gruppe, eine sehr mächtige, mit der
Steinkohlenformation discordant gelagerte Schichtenreihe, welche sich durch die
Wiederkehr von Sandsteinen und Schieferthonen auszeichnet, auch einzelne Con-
glomeratbänke enthält und eine grosse Anzahl Flöze von vorzüglichem Anthracit
umschliesst. Die Schichten füllen einen Theil der Lücke zwischen dem Roth-
liegenden und dem Rhät aus; aber welchem Niveau der Permischen oder der
Trias-Formation sie entsprechen, lässt sich nach den bisherigen Untersuchungen
nicht festsetzen. Sie wurden oben (S. 301) ausführlich beschrieben, und wir erwähn-
ten, dass ihnen unzweifelhaft das Kohlenrevier von Monn-ta-khu angehört.
7. Die flözleere Schichtengruppe des Miau-ngan-ling. — Bunte thonige
Gesteine herrschen weitaus vor; selten nehmen sie den Charakter von Sandsteinen
an, oder werden conglomeratisch. Sie bilden ein höheres, aber nicht bestimmbares
Glied in der eben bezeichneten Lücke.
8. Die Tatsau-Gruppe, welche durch ihre wohlbestimmbaren Pflanzenreste
als dem Rhät zugehörig erwiesen ist. In ihrer (S. 303 beschriebenen) Zusammen-
setzung aus schwarzen Schieferthonen, grauen mürben Sandsteinen, eisenschüssigen,
nicht schieferigen Thonen und grauen Mergeln unterscheidet sie sich von den
Gruppen 6) und 7). Sie erinnert an die Taingan-Schichten und hat viel Aehnlichkeit
mit der europäischen productiven Steinkohlenformation.
9. Die Futau-Gruppe. — Sie besteht aus grauen Sandsteinen, Mergeln und
etwas schwarzem Schieferthon. Dem Alter nach ist sie mit Sicherheit nicht älter
als die Rhätische Formation, und wahrscheinlich nicht jünger als der untere Jura,
welchen wir weiterhin als das jüngste gebirgsbildende Formationsglied nachweisen
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