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0362 China : vol.2
中国 : vol.2
China : vol.2 / 362 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000260
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OCR読み取り結果

Pumpelly ein geringes Auftauchen von Granit sah, dem sich im Westen unmittel-
bar Kohlengebilde anschliessen.

Der beschriebene Gebirgszug scheint den Nordrand einer durch sehr alte
Formationen ausgezeichneten Zone zu bilden. Ein breites Hügelland, dessen
Formen auf Gesteine von bedeutender Festigkeit deuten, lagert sich ihm im Südosten
vor und ist durch eine niedere Löss-Stufe von den Alluvien geschieden, auf denen
die grosse Strasse führt. Auf dieser sieht man von Ting-tshön aus für eine Strecke
von 45 g. M. nordwärts keine anderen Gesteine zu Bauzwecken verwendet, als
metamorphosirten Sinischen Kalkstein und einen auch im Wu-tai-shan auf-
tretenden Quarzitgneiss, der einer noch höheren Altersstufe angehört. Von
einem einzigen Ort innerhalb dieses Gebietes, welcher 140 li von Ting-tshön und
100 li von Fang-shan-kiau zwischen Wang-tu-hsien und Pau-ting-fu entfernt ist,
wird Steinkohle nach der Ebene herabgebracht. Die alten Formationen müssen
mithin weitaus vorwaltend sein.

In der südwestlichen Verlängerung des Höng-shan kommen wir auf den
Hsi-tshöu-shan bei Hsin-tshöu in Shansi, dessen nach Nord abfallende Steilmauer
wir später, ebenso wie die Zusammensetzung aus Gneiss und Sinischen Kalken,
kennen lernen werden.

Es ist bemerkenswerth, dass die nordostliche Verlängerung desselben Zuges,
über die Ebene von Peking hinweg, auf den hoch aufragenden, granitischen
Pau-shan und den ebenfalls durch seine Höhe ausgezeichneten Wu-kung-shan trifft,
sowie dass sich im Südosten dieser Ketten, ganz analog wie im Südosten des
Höng-shan und Pau-yang-shan, Gebirge ausbreiten, welche aus grossentheils
metamorphosirten Sinischen Kalken aufgebaut sind¹. Ich bin geneigt, eine noch
fernere Verlängerung der Gebirgskette in dem Tu-shan zu suchen, dessen erhabene
Umrisse ich in einer Entfernung von ungefähr 40 g. M. im Norden von Yung-
ping-fu im östlichen Tshili deutlich erkannte²).

Zone der jüngeren, kohlenführenden Formationen. — Wir haben
im Vorigen zwei grosse, einander parallele, von SW nach NO streichende Züge
kennen gelernt, deren Fortsetzungen in Shansi wir später eingehend betrachten
werden. Das Nankóu-Gebirge begrenzt das Sinische Plateau von Hsüen-hwa-fu,
und seine Schichtmassen senken sich südöstlich nach grosser Tiefe hinab. Den
Zug des Höng-shan kennen wir nur in einer Reihe von Granitgebirgen, denen
sich im Südosten die Sinische Formation anschliesst. Beide Züge fassen eine
ungefähr 25 g. M. breite Zone ein, in deren zunächst bei Peking gelegenem Theil
ein lebhafter Steinkohlen-Bergbau getrieben wird. Ein rechtwinkelig zur Streichrich-
tung gelegtes Profil³) lehrte uns in ihr eine Anzahl von Formationen kennen, welche
sämmtlich junger sind als die Sinische, und bis zum Lias hinaufreichen. So weit