National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books

> > > >
Color New!IIIF Color HighRes Gray HighRes PDF Graphics   Japanese English
0401 China : vol.2
China : vol.2 / Page 401 (Grayscale High Resolution Image)

New!Citation Information

doi: 10.20676/00000260
Citation Format: Chicago | APA | Harvard | IEEE

OCR Text

darüber auf. Sie bestehen aus einem Wechsel verschiedenartiger Kalke und rother thonig-
kalkiger Sedimente. Daher sieht man, wie gewöhnlich bei diesen Gesteinen, im Profil trep-
penförmige Linien, in der Front-Ansicht aber senkrechte gelbe Kalkwände, die zonenweise
mit sanften, grasbewachsenen Gehängen wechseln. Bei dem Dorf Yen-te sind die Auf-
schlüsse am klarsten.
Dies ist der Schichtenbau bis Tu-lin-ts'. Die weitere Folge gebe ich, so weit eine
Temperatur von —24° C., tobender Nordwind und die Beschwerden des steilen An- und
Abstiegs die Beobachtung ermöglichten. Zu wiederholten Malen stürzten die Packthiere
auf dem abschüssigen Eisweg, oft eines über das andere, und zuweilen rollte das auf
lose aufliegenden Packsätteln befestigte Gepäck weit hinab. Von den Kameelen der
mongolischen Wallfahrtscaravanen kamen viele um, indem sie von den glatten Pfaden in
die Abgründe hinabstürzten.
Anfangs halten noch die thonigen und die quarzreichen grünen Schiefer für eine
kurze Strecke an. Dann folgt, in unklarem Schichtverband, rother Gneiss mit Glimmer
und runden Flecken von Chlorit; dann abermals grüne Schiefer. Der beste Aufschluss
ist am Aufstieg von dem letzten Dorf nach dem Pass. Der Weg führt südöstlich, an einer
Wand hin, die aus den Magneteisen-Sandsteinen besteht. Sie sind sehr regelmässig
geschichtet, streichen O2N und fallen 15 bis 20° nördlich. In das Liegende fortschreitend