国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
|
|
カラー画像サムネイル -
目次 -
ページ番号 -
書誌情報(メタデータ) -
キャプション -
カラー画像 -
白黒高解像度画像 -
見開きページ -
グラフィック -
| 0424 |
China : vol.2 |
| 中国 : vol.2 |
引用情報
OCR読み取り結果
haben. Vor Allem hebe ich diejenige hervor, welche der Bildung des steilen Nord-
westrandes der Ebene von Ta-tung-fu zu Grunde liegt. Derselbe ist, wie das Profil
Fig. 76 (S. 358) zeigt, aus Gneiss und obersinischem Kalkstein zusammengesetzt
und dient als Schutzmauer für das dahinterliegende grosse Kohlenfeld der Jura-
Formation. Die Argumente, wesshalb er bereits am Ende der letzteren bestanden
haben muss, werde ich unten (S. 390) erwähnen.
2. Die Randgebiete der Mongolei.
Aus den Höhenmessungen, welche die Akademiker Fuss und v. Bunge im
Jahr 1830 auf dem Weg von Peking über Kalgan nach Kiakhta ausführten¹), hat
sich die Ansicht entwickelt, dass man, von Hsiüen-hwa-fu kommend, aus einem
Land von mässiger Höhe durch einen schnellen Anstieg auf den 5400 Fuss hoch
gelegenen Rand des Plateau's der Mongolei gelange, und von da an das letztere
sich allmälig nach Norden senke. Die frühere Vermuthung, dass die »Tartarei«
ein Hochland von mindestens 7000 bis 8000 Fuss über dem Meer bilde, war damit
modificirt; aber es schien ziffermässig festgestellt, dass sie an ihrer Südgrenze als
ein immerhin noch relativ hohes Tafelland mit einem scharfgezeichneten Steilrand
über das Nachbarland ansteigt. Die Wege, welche von nachfolgenden Reisenden
eingeschlagen wurden, selbst derjenige welchen Pumpelly nahm, waren nicht
geeignet, diese Ansicht zu berichtigen. Denn in Allem erfahren wir von dem
Letztgenannten²), dass man von dem angegebenen Höhenpunkt des Südrandes
zurückblickt auf eine Gebirgswelt, deren Niveau im Ganzen niedriger erscheint.
Der Abstieg von der vulcanischen Decke an anderen Stellen schien es ihm zu
bestätigen, dass das Plateau eine über das Nachbarland aufragende, höhere Stufe
bezeichne; und Pumpelly nahm in Folge dessen am Südrand des Steppen-
landes eine mächtige Dislocationsspalte an, entlang welcher das »Tafelland« empor-
gestiegen sei³). Die Meinung, dass das Plateau einen südlichen Hochrand habe
und tektonisch von dem Nachbarland verschieden sei, würde sich vielleicht noch
bestärkt haben, wenn man gewusst hätte, dass die Grosse Mauer von dem von
Fuss und Bunge gemessenen Punkt nach Westen als die Grenzscheide des Steppen-
landes noch höher ansteigt und am Nitsügin-oola wahrscheinlich eine Meereshöhe
von gegen 7000 Fuss erreicht. Dennoch ist die Ansicht nicht richtig. Die Mongolei
bildet in diesem Theil nur desshalb eine Hochfläche, weil die Vertiefungen des
Bodens durch Steppenbildungen ausgefüllt und zum Theil geebnet sind. Ihre natür-
liche Grenze ist, wie ich wiederholt hervorgehoben habe, diejenige Linie, bis zu
welcher, in Folge von klimatischen Aenderungen, die Steppengebilde in den Bereich
des Abflusses nach dem Meer gebracht, daher von Wasserläufen durchzogen und
in ihrer inneren Beschaffenheit als Loss blossgelegt worden sind.
1
.
.
.
.
|
.
.
.
.
14
.
.
.
.
|
.
.
.
.
24
.
.
.
.
|
.
.
.
.
34
.
.
.
.
|
.
.
.
.
44
.
.
.
.
|
.
.
.
.
54
.
.
.
.
|
.
.
.
.
64
.
.
.
.
|
.
.
.
.
74
.
.
.
.
|
.
.
.
.
85
.
.
.
.
|
.
.
.
.
95
.
.
.
.
|
.
.
.
.
105
.
.
.
.
|
.
.
.
.
115
.
.
.
.
|
.
.
.
.
125
.
.
.
.
|
.
.
.
.
135
.
.
.
.
|
.
.
.
.
146
.
.
.
.
|
.
.
.
.
156
.
.
.
.
|
.
.
.
.
166
.
.
.
.
|
.
.
.
.
176
.
.
.
.
|
.
.
.
.
186
.
.
.
.
|
.
.
.
.
196
.
.
.
.
|
.
.
.
.
207
.
.
.
.
|
.
.
.
.
217
.
.
.
.
|
.
.
.
.
227
.
.
.
.
|
.
.
.
.
237
.
.
.
.
|
.
.
.
.
247
.
.
.
.
|
.
.
.
.
257
.
.
.
.
|
.
.
.
.
267
.
.
.
.
|
.
.
.
.
277
.
.
.
.
|
.
.
.
.
287
.
.
.
.
|
.
.
.
.
297
.
.
.
.
|
.
.
.
.
307
.
.
.
.
|
.
.
.
.
317
.
.
.
.
|
.
.
.
.
327
.
.
.
.
|
.
.
.
.
337
.
.
.
.
|
.
.
.
.
348
.
.
.
.
|
.
.
.
.
358
.
.
.
.
|
.
.
.
.
368
.
.
.
.
|
.
.
.
.
378
.
.
.
.
|
.
.
.
.
388
.
.
.
.
|
.
.
.
.
398
.
.
.
.
|
.
.
.
.
408
.
.
.
.
|
.
.
.
.
418
.
.
421
423
424
425
426
.
.
429
.
.
.
.
|
.
.
.
.
439
.
.
.
.
|
.
.
.
.
449
.
.
.
.
|
.
.
.
.
459
.
.
.
.
|
.
.
.
.
469
.
.
.
.
|
.
.
.
.
479
.
.
.
.
|
.
.
.
.
489
.
.
.
.
|
.
.
.
.
499
.
.
.
.
|
.
.
.
.
509
.
.
.
.
|
.
.
.
.
519
.
.
.
.
|
.
.
.
.
529
.
.
.
.
|
.
.
.
.
539
.
.
.
.
|
.
.
.
.
550
.
.
.
.
|
.
.
.
.
560
.
.
.
.
|
.
.
.
.
570
.
.
.
.
|
.
.
.
.
581
.
.
.
.
|
.
.
.
.
591
.
.
.
.
|
.
.
.
.
601
.
.
.
.
|
.
.
.
.
611
.
.
.
.
|
.
.
.
.
622
.
.
.
.
|
.
.
.
.
632
.
.
.
.
|
.
.
.
.
642
.
.
.
.
|
.
.
.
.
652
.
.
.
.
|
.
.
.
.
662
.
.
.
.
|
.
.
.
.
672
.
.
.
.
|
.
.
.
.
682
.
.
.
.
|
.
.
.
.
692
.
.
.
.
|
.
.
.
.
702
.
.
.
.
|
.
.
.
.
712
.
.
.
.
|
.
.
.
.
722
.
.
.
.
|
.
.
.
.
732
.
.
.
.
|
.
.
.
.
742
.
.
.
.
|
.
.
.
.
752
.
.
.
.
|
.
.
.
.
762
.
.
.
.
|
.
.
.
.
772
.
.
.
.
|
.
.
.
.
782
.
.
.
.
|
.
.
.
.
792
.
.
.
.
|
.
.
.
.
803
.
.
.
.
|
.
.
.
.
813
.
.
.
.
|
.
.
.
.
823
.
.
.
.
|
.
.
.
.
834
.
.
.
.
|
.
.
846
Copyright (C) 2003-2026
National Institute of Informatics(国立情報学研究所)
and
The Toyo Bunko(東洋文庫). All Rights Reserved.
本ウェブサイトに掲載するデジタル文化資源の無断転載は固くお断りいたします。