National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
|
|
Color Thumbnail -
Table of Contents -
Page Number -
Biliographic Information (Metadata) -
Caption -
Color Image -
Gray HighRes. Image -
Facing Pages -
Graphics -
Citation Information
OCR Text
Fahrstrassen zusammen. Die erste geht über Wei-hwei-fu nach Peking, die zweite nach
Kai-fang-fu, die dritte nach Ho-nan-fu, Tung-kwan und Hsi-ngan-fu. Wir erwähnten
bereits S. 399 der drei nach Shansi führenden Saumwege. Ich schlug denjenigen unter ihnen
ein, welcher über Tse-tshow-fu nördlich gerichtet ist, verliess ihn aber bei dieser Stadt
und wandte mich dem westlichsten zu, welcher Hwai-king-fu und Ping-yang-fu verbindet.
2. Das Kohlenplateau des südöstlichen Shansi; allgemeine Uebersicht.
Selten bietet sich dem Geologen Gelegenheit, bei flüchtiger Durchreise ein so
klares Bild von dem geologischen Bau eines ausgedehnten Gebirgslandcs zu erhalten,
wie im südöstlichen Shansi. Die Tektonik ist so einfach und einheitlich, dass es
zweckmässig sein dürfte, in diesem Fall ein allgemeines Bild voranzuschicken, um
die darauf folgenden Details leichter verständlich zu machen.
Wenn man den 2000 Fuss hohen Wall des Tai-hang-shan von der Ebene
aus erstiegen hat und dann auf sanfteren Gehängen nach einem noch etwas höheren
Aussichtspunkt fortgeschritten ist (s. Fig. 82), so erkennt man mit Ueberraschung, dass
man sich auf einem welligen Tafelland befindet, das sich 2500 bis 3000 Fuss über
die Ebene erhebt. An dem Fuss seines Abfalls liegen die Kohlengebilde von Hwai-
king-fu. Der Wall selbst besteht aus theils horizontal, theils flachvellig geschich-
tetem Kalkstein. Auf der Hochfläche breiten sich über ihm gleichförmiger
Ueberlagerung die productiven Schichten der Steinkohlenformation aus. Dieser
erste Theil des Plateau's bildet das Kohlen- und Eisenland von Fong-tai¹).
Abgesehen von einigen Biegungen und kleinen Verwerfungen ist die Lagerung im
Allgemeinen horizontal. Ungefähr 30 g. M. (entlang meinem Weg) vom äusseren
Rand des Kalkstein-Plateau's beginnt ein zweiter Anstieg nach einem höher
aufgesetzten Plateau, dessen Oberfläche ungefähr 5000 Fuss über der Ebene
liegt. Es ist aus buntgefarbten Sandsteinen, Schieferthonen und Conglomeraten aufge-
baut, welche die productive Steinkohlenformation gleichförmig überlagern. Seine Ober-
fläche ist, im Ganzen betrachtet, wellig, aber von vielen Thälern und Schluchten
durchschnitten. Da nun die nahezu horizontale Schichtung durch das ganze höhere
Plateau fortsetzt, und darunter die Kohlenschichten und der Kalkstein gleichförmig
hinziehen, so werden entweder jene, oder ausser ihnen auch noch der Kalkstein
entblösst, wo immer die Erosion der Sandsteine tief genug hinabgreift. Die meisten
Schluchten des höheren Plateau's sind dazu nicht hinreichend tief; aber wo es der
Fall ist, befindet man sich auch sogleich wieder in der Region der Kohle und des
Eisens.
Ich verliess das zweite Plateau an dem 5000 Fuss hohen Wu-ling-Pass und
stieg hinab nach dem grossen Becken von Ping-yang-fu, dessen Boden
ungefähr 1600 Fuss über dem Meer liegt. Am Fuss der östlichen Umwallung,
und entlang der ganzen Linie derselben, erreicht man wieder die Kohlenschichten
des ersten Plateau's mit ihren Anthracitflözen. Ebenso ist der Westrand der weiten
lösserfüllten Mulde mit Kohlengruben besetzt. Dort aber tragen sie einen anderen
1
.
.
.
.
|
.
.
.
.
14
.
.
.
.
|
.
.
.
.
24
.
.
.
.
|
.
.
.
.
34
.
.
.
.
|
.
.
.
.
44
.
.
.
.
|
.
.
.
.
54
.
.
.
.
|
.
.
.
.
64
.
.
.
.
|
.
.
.
.
74
.
.
.
.
|
.
.
.
.
85
.
.
.
.
|
.
.
.
.
95
.
.
.
.
|
.
.
.
.
105
.
.
.
.
|
.
.
.
.
115
.
.
.
.
|
.
.
.
.
125
.
.
.
.
|
.
.
.
.
135
.
.
.
.
|
.
.
.
.
146
.
.
.
.
|
.
.
.
.
156
.
.
.
.
|
.
.
.
.
166
.
.
.
.
|
.
.
.
.
176
.
.
.
.
|
.
.
.
.
186
.
.
.
.
|
.
.
.
.
196
.
.
.
.
|
.
.
.
.
207
.
.
.
.
|
.
.
.
.
217
.
.
.
.
|
.
.
.
.
227
.
.
.
.
|
.
.
.
.
237
.
.
.
.
|
.
.
.
.
247
.
.
.
.
|
.
.
.
.
257
.
.
.
.
|
.
.
.
.
267
.
.
.
.
|
.
.
.
.
277
.
.
.
.
|
.
.
.
.
287
.
.
.
.
|
.
.
.
.
297
.
.
.
.
|
.
.
.
.
307
.
.
.
.
|
.
.
.
.
317
.
.
.
.
|
.
.
.
.
327
.
.
.
.
|
.
.
.
.
337
.
.
.
.
|
.
.
.
.
348
.
.
.
.
|
.
.
.
.
358
.
.
.
.
|
.
.
.
.
368
.
.
.
.
|
.
.
.
.
378
.
.
.
.
|
.
.
.
.
388
.
.
.
.
|
.
.
.
.
398
.
.
.
.
|
.
.
.
.
408
.
.
.
.
|
.
.
.
.
418
.
.
.
.
|
.
.
.
.
429
.
.
.
.
|
.
.
.
.
439
440
441
442
443
444
.
.
.
.
449
.
.
.
.
|
.
.
.
.
459
.
.
.
.
|
.
.
.
.
469
.
.
.
.
|
.
.
.
.
479
.
.
.
.
|
.
.
.
.
489
.
.
.
.
|
.
.
.
.
499
.
.
.
.
|
.
.
.
.
509
.
.
.
.
|
.
.
.
.
519
.
.
.
.
|
.
.
.
.
529
.
.
.
.
|
.
.
.
.
539
.
.
.
.
|
.
.
.
.
550
.
.
.
.
|
.
.
.
.
560
.
.
.
.
|
.
.
.
.
570
.
.
.
.
|
.
.
.
.
581
.
.
.
.
|
.
.
.
.
591
.
.
.
.
|
.
.
.
.
601
.
.
.
.
|
.
.
.
.
611
.
.
.
.
|
.
.
.
.
622
.
.
.
.
|
.
.
.
.
632
.
.
.
.
|
.
.
.
.
642
.
.
.
.
|
.
.
.
.
652
.
.
.
.
|
.
.
.
.
662
.
.
.
.
|
.
.
.
.
672
.
.
.
.
|
.
.
.
.
682
.
.
.
.
|
.
.
.
.
692
.
.
.
.
|
.
.
.
.
702
.
.
.
.
|
.
.
.
.
712
.
.
.
.
|
.
.
.
.
722
.
.
.
.
|
.
.
.
.
732
.
.
.
.
|
.
.
.
.
742
.
.
.
.
|
.
.
.
.
752
.
.
.
.
|
.
.
.
.
762
.
.
.
.
|
.
.
.
.
772
.
.
.
.
|
.
.
.
.
782
.
.
.
.
|
.
.
.
.
792
.
.
.
.
|
.
.
.
.
803
.
.
.
.
|
.
.
.
.
813
.
.
.
.
|
.
.
.
.
823
.
.
.
.
|
.
.
.
.
834
.
.
.
.
|
.
.
846
Copyright (C) 2003-2026
National Institute of Informatics
and
The Toyo Bunko. All Rights Reserved.