国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
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China : vol.2 |
| 中国 : vol.2 |
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welchem, in der Anordnung von Norden nach Süden, die Städte Yü-hsien, Ping-ting-
tshön, Lo-ping-hsien, Ho-show-hsien, Liau-tshön, Hsiang-yüen-hsien, Li-tshöng-hsien,
Lu-tshöng-hsien, Liu-ngan-fu (Tshang-tshi-hsien), Hu-kwan-hsien, Kau-ping-hsien,
Ling-tshwan-hsien, Tsö-tshön-fu (Fong-tai-hsien) und Yang-tshong-hsien liegen. Als
die einfachen Grundzüge des Baues haben wir ein horizontal gelagertes System
von Kohlenkalken und eine darüber ausgebreitete Decke productiver Steinkohlen-
schichten anzunehmen. Eine genaue geologische Karte würde ein viel bunteres
Bild darstellen; denn einerseits werden selbst die festen eingelagerten Kalkstein-
bänke nicht vermocht haben, die weicheren Schichten der Formation überall vor
Denudation zu schützen, und es mag daher stellenweise der Kohlenkalkstein bloss-
gelegt sein. Andererseits werden die mächtigen Plateau-Sandsteine nicht allenthalben
so vollständig entfernt worden sein, wie in den beiden mir bekannt gewordenen
Gegenden. Wahrscheinlich lagern Reste von ihnen in grösserer oder geringerer
Mächtigkeit an verschiedenen Stellen über den Kohlenschichten und haben ihnen
Schutz gewährt. Ich vermute, dass dies in dem Gebiet zwischen Liau-tshöu und
Li-tshöng-hsien in besonderem Maass der Fall ist, dass dort das obere Plateau sich
weiter östlich ausdehnt, als ich es, um das orographisch-geologische Bild allgemein
zu halten, auf der Karte dargestellt habe; und dass die Zutagekommen der An-
thracitlagerstätten dort eine Folge der tiefen Auswaschungen durch den Tsho-
Tshang-hö und Tsing-Tshang-hö ist. Endlich wird das einfache Bild des Gebirgs-
baues, mit dem wir uns gegenwärtig begnügen müssen, wahrscheinlich dadurch
modificirt, dass doch einzelne kleinere Brüche, Verwerfungen und Biegungen der
Kohlenkalke innerhalb der Terrasse vorkommen. Bei Ping-ting-tshön und Lo-ping
fand ich zwar keine Spur derartiger Störungen; aber im District von Fong-tai
hatten wir ein ausgezeichnetes Beispiel einer kleineren Verwerfung und Schichten-
biegung im Pi-lo-shan (S. 410); wahrscheinlich ist das Kohlenfeld von Ling-tshwan-
hsien durch mehr als einen kleinen Bruch von demjenigen von Kau-ping-hsien
getrennt, und daher gewissermaassen nur eine Dependenz der Hauptterrasse. Es
lässt sich erwarten, dass die grossen Bruchspalten des Ostabfalls gegen Südwesten
hin zu geringen Dimensionen zusammenschrumpfen und zum Theil in einfache
Wellenbiegungen übergehen, ähnlich derjenigen, durch welche die Terrasse sich
südlich von Fong-tai-hsien nach der Ebene bei Tsing-kwa herabsenkt (s. S. 407).
Der Plateau-Abfall gegen die Grosse Ebene. — Kein Theil der
Plateau-Landschaften von Shansi verspricht bei genauem Studium wichtigere
Beiträge für die allgemeinen Gesetze der Tektonik zu liefern, als ihre grossten-
theils den Provinzen Tshili und Hönan zugehörigen Abfälle. Die beiden Durch-
schnitte (Figg. 82 und 94) geben ein Bild von der Verschiedenheit, in welcher
die Absenkung stattfindet. Im Süden werden durch eine einfache wellige Umbie-
gung die Kohlenschichten der Terrasse in ein tieferes Niveau versetzt, von welchem
sie sich mit geringer Neigung unter die Ablagerungen einer Bucht der Grossen
Ebene herabziehen. Im Osten hingegen ist das ganze Schichtensystem entlang
parallelen, von N2O nach S2W gerichteten Linien geborsten. Nach jeder Spalte
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