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『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ

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0502 China : vol.2
中国 : vol.2
China : vol.2 / 502 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000260
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OCR読み取り結果

erkennbar, dass ein Theil der Mulde weggebrochen ist. Man könnte an Erosion
denken; allein das Meer hat hier nach Ablagerung der uralten Sandsteine nicht
angeschlagen, und nie kann hier ein so bedeutender Strom gewesen sein, um die
zur Herstellung der Felsmauer erforderliche Wirkung auszuüben; auch vermag die
Erosion allein nicht, eine Hälfte eines krystallinischen Gebirges in dessen Streich-
richtung gleichsam hinwegzuspalten.

Noch höher steigt der Vô-shown-shan an; er überragt noch jetzt das nahe
gelegene Sandsteinplateau. Krystallinische Schiefer sind jedenfalls sein Haupt-
gestein. Auf das wahrscheinliche Vorkommen von Wutai-Schichten im Süden von
ihm haben wir oben (S. 452) hingewiesen. Westlich von ihm ist der Zug des
Tsi-shan, dessen obersinische Kalksteine wir kennen gelernt haben.

Die weitere Betrachtung wird zeigen, dass die südlichen Gebirge des südwest-
lichen Shansi sich durch ihren Bau an diejenigen anschliessen, welche sich in
Shensi und Hônan vom Tsin-ling-shan abzweigen.

5. Die in das Gebirgsland von Shansi eingesenkten Becken.

Zu den besonderen Eigenthümlichkeiten in der Gestaltung von Shansi gehört
die Existenz einer Anzahl von grossen Becken, welche entlang der mittleren Axe
der Provinz, von Nord nach Süd, zuletzt mit einer Abweichung nach Südwest,
aneinander gereiht sind und stufenweise an Meereshohe abnehmen. Es sind die
folgenden: