National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
|
|
Color Thumbnail -
Table of Contents -
Page Number -
Biliographic Information (Metadata) -
Caption -
Color Image -
Gray HighRes. Image -
Facing Pages -
Graphics -
Citation Information
OCR Text
Production an Roheisen, Schmiedeeisen und Gusswaaren in Shansi habe ich an
einer anderen Stelle¹⁾ auf Grund einzelner Schätzungen auf ungefähr 160,000 Ton-
nen berechnet. Bei dem Preis von 20 tsièn das kin ist der Gesammtwerth über
18 Millionen Mark. Die Consumenten haben ungefähr 3 Millionen Mark für den
Transport dieser Quantität auf einer Strecke von 100 li 30 g. M. in der Rich-
tung ihrer Wohnsitze zu bezahlen.
Die angegebene Production ist einer unmessenen Steigerung fähig, voraus-
gesetzt, dass die Communicationsmittel verbessert werden. Sollte alsdann eine
Periode kommen, in welcher der Eisenbedarf in China eine ähnliche Steigerung
erfährt, wie es in Europa im gegenwärtigen Jahrhundert der Fall gewesen ist, so
wird Shansi im Stande sein, ihn, wenn auch vielleicht nicht ganz, so doch zum
grossen Theil zu decken.
Steinsalz.
Dieses ist der Wichtigkeit nach das dritte mineralische Product von Shansi.
China besitzt, soweit es erforscht ist, keine festen Steinsalzkörper; der gesammte
Salzbedarf wird theils aus dem Meerwasser, theils durch Auslaugen salzhaltigen
Bodens, theils aus Soolquellen gewonnen. Die Küsten, die alten Seebecken in
den Lössgegenden und die Salzbrunnen der Provinzen Sz'-tshwan und Yünnan
sind daher die Hauptbezugsquellen. Ganz eigenartig unter diesen steht der Salz-
sumpf von Lu-tsun da²⁾. Er liefert ein grösseres Ertragniss, als irgend eine andere
Fläche von gleichem Umfang, und versieht mit Salz eine Bevölkerung, welche
wahrscheinlich das Doppelte derjenigen von Deutschland beträgt.
In Verbindung hiermit können wir der anderen Salze, der Soda, der Potasche,
des Salpeters erwähnen, welche, wie wir im Vorübergehen sahen, aus den Böden
der alten Seebecken gewonnen werden.
Andere mineralische Producte.
Abbauwürdige Erzlagerstätten sind, mit Ausnahme des Eisens, in Shansi nicht
bekannt, wenn auch Kupfer, Silber und Gold von einzelnen Orten erwähnt
werden. Es wäre den Chinesen nicht entgangen, wenn ein Gewinn aus dem
Abbau erzielt werden könnte.
Von Wichtigkeit sind nur noch die plastischen Thone, welche mit der
Steinkohle und den Eisenerzen vorkommen und vielfache Verwendung in der
Töpferei finden.
Klima und Bodencultur.
Wahrscheinlich ist Shansi in Hinsicht auf die Producte der Bodencultur im
Vergleich zu früheren Zeiten bedeutend zurückgegangen. Sichere Ernten geben
gegenwärtig nur die berieselungsfähigen Felder, welche daher den zehn- bis
1
.
.
.
.
|
.
.
.
.
14
.
.
.
.
|
.
.
.
.
24
.
.
.
.
|
.
.
.
.
34
.
.
.
.
|
.
.
.
.
44
.
.
.
.
|
.
.
.
.
54
.
.
.
.
|
.
.
.
.
64
.
.
.
.
|
.
.
.
.
74
.
.
.
.
|
.
.
.
.
85
.
.
.
.
|
.
.
.
.
95
.
.
.
.
|
.
.
.
.
105
.
.
.
.
|
.
.
.
.
115
.
.
.
.
|
.
.
.
.
125
.
.
.
.
|
.
.
.
.
135
.
.
.
.
|
.
.
.
.
146
.
.
.
.
|
.
.
.
.
156
.
.
.
.
|
.
.
.
.
166
.
.
.
.
|
.
.
.
.
176
.
.
.
.
|
.
.
.
.
186
.
.
.
.
|
.
.
.
.
196
.
.
.
.
|
.
.
.
.
207
.
.
.
.
|
.
.
.
.
217
.
.
.
.
|
.
.
.
.
227
.
.
.
.
|
.
.
.
.
237
.
.
.
.
|
.
.
.
.
247
.
.
.
.
|
.
.
.
.
257
.
.
.
.
|
.
.
.
.
267
.
.
.
.
|
.
.
.
.
277
.
.
.
.
|
.
.
.
.
287
.
.
.
.
|
.
.
.
.
297
.
.
.
.
|
.
.
.
.
307
.
.
.
.
|
.
.
.
.
317
.
.
.
.
|
.
.
.
.
327
.
.
.
.
|
.
.
.
.
337
.
.
.
.
|
.
.
.
.
348
.
.
.
.
|
.
.
.
.
358
.
.
.
.
|
.
.
.
.
368
.
.
.
.
|
.
.
.
.
378
.
.
.
.
|
.
.
.
.
388
.
.
.
.
|
.
.
.
.
398
.
.
.
.
|
.
.
.
.
408
.
.
.
.
|
.
.
.
.
418
.
.
.
.
|
.
.
.
.
429
.
.
.
.
|
.
.
.
.
439
.
.
.
.
|
.
.
.
.
449
.
.
.
.
|
.
.
.
.
459
.
.
.
.
|
.
.
.
.
469
.
.
.
.
|
.
.
.
.
479
.
.
.
.
|
.
.
.
.
489
.
.
.
.
|
.
.
.
.
499
.
.
.
.
|
.
.
.
.
509
.
.
.
.
514
515
516
517
518
519
.
.
.
.
|
.
.
.
.
529
.
.
.
.
|
.
.
.
.
539
.
.
.
.
|
.
.
.
.
550
.
.
.
.
|
.
.
.
.
560
.
.
.
.
|
.
.
.
.
570
.
.
.
.
|
.
.
.
.
581
.
.
.
.
|
.
.
.
.
591
.
.
.
.
|
.
.
.
.
601
.
.
.
.
|
.
.
.
.
611
.
.
.
.
|
.
.
.
.
622
.
.
.
.
|
.
.
.
.
632
.
.
.
.
|
.
.
.
.
642
.
.
.
.
|
.
.
.
.
652
.
.
.
.
|
.
.
.
.
662
.
.
.
.
|
.
.
.
.
672
.
.
.
.
|
.
.
.
.
682
.
.
.
.
|
.
.
.
.
692
.
.
.
.
|
.
.
.
.
702
.
.
.
.
|
.
.
.
.
712
.
.
.
.
|
.
.
.
.
722
.
.
.
.
|
.
.
.
.
732
.
.
.
.
|
.
.
.
.
742
.
.
.
.
|
.
.
.
.
752
.
.
.
.
|
.
.
.
.
762
.
.
.
.
|
.
.
.
.
772
.
.
.
.
|
.
.
.
.
782
.
.
.
.
|
.
.
.
.
792
.
.
.
.
|
.
.
.
.
803
.
.
.
.
|
.
.
.
.
813
.
.
.
.
|
.
.
.
.
823
.
.
.
.
|
.
.
.
.
834
.
.
.
.
|
.
.
846
Copyright (C) 2003-2026
National Institute of Informatics
and
The Toyo Bunko. All Rights Reserved.