National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
|
|
Color Thumbnail -
Table of Contents -
Page Number -
Biliographic Information (Metadata) -
Caption -
Color Image -
Gray HighRes. Image -
Facing Pages -
Graphics -
Citation Information
OCR Text
559
setzten die Menschen einen unübersteiglichen Wall entgegen. Im Süden wurde das
Gesichtsfeld durch einen natürlichen Wall begrenzt, und es bot sich in ihm eine
einzige Eingangspforte nach den jenseits gelegenen Ländern.
Die Kenntniss dieses Gebirges gründete sich zur Zeit meines Besuches auf
wenige Angaben. Einst, als man noch keine Idee von der Gestaltung der Länder
im östlichen Asien besass, hatte Marco Polo einen beschwerlichen Gebirgsübergang
in der Richtung von Norden nach Süden beschrieben, den man erst in unserer
Zeit an seine richtige Stelle im Westen von Hsi-ngan-fu zu setzen vermocht
hat. Er nannte diese Stadt, ihrem frühern Namen entsprechend, Quengianfu.
Nachdem er über sie und den Palast von Mangalai, dem dritten Sohn von Kublai,
gehandelt hat, fährt er fort:
»Nun wollen wir dieses Reich verlassen und ich will Euch von einer Provinz
erzählen, welche voll von Bergen ist und Cuncun heisst und durch welche der Weg
zum Reisen sehr beschwerlich ist. — Wenn man diesen Palast von Mangalai ver-
lassen hat, so reitet man nach Westen drei Tage und findet überall viele Städte
und Ortschaften und schöne Ebenen. Die Menschen leben von der Kunst und
vom Handwerk und haben Seide in grossem Ueberfluss. Am Ende dieser drei
Tage kommt man zu den grossen Bergen und Thälern, welche zu der Provinz
Cuncun gehören. Es gibt Städte und Dörfer; die Menschen sind Götzen-
anbeter und leben vom Ackerbau und von der Jagd in den grossen Wäldern.
Denn es sind dort viele grosse Wälder, darin man wilde Thiere findet, wie Löwen,
Bären, Luchse, Hirsche, Rehe und manche andere Arten, so dass die Bewohner viele
fangen und grossen Gewinn davon haben. In dieser Art reitet man über Berge
und Thäler und findet viele Städte und Dörfer und grosse Wälder, und viele grosse
Unterkunftshäuser für die Reisenden. — Nachdem man zwanzig Tage durch die
Berge von Cuncun gereist ist, kommt man zu einer Provinz, welche Acbalec Manzi
heisst. Sie ist ganz eben, und hat viele Städte und Ortschaften, und gehört dem
grossen Khan. Die Bewohner sind Götzenanbeter und leben von Handel und
Gewerbe. Ich sage Euch, es wächst in dieser Provinz eine solche Masse von
Ingwer, dass man ihn nach allen Theilen von Catay bringt. Die Menschen in
dieser Provinz leben davon und haben grossen Gewinn und grossen Reichthum
davon. Sie haben auch Weizen und Reis und andere Arten von Korn in grosser
Menge und sehr billig. In der That ist das Land überreich an nützlichen Pro-
ducten. Die Hauptstadt heisst Acbalec Manzi«¹).
Es unterliegt keinem Zweifel, dass unter der Ebene von Acbalec Manzi, welche
Marco Polo in zwei Tagen durchritt, das ingwerreiche Thal von Han-tshung-fu
zu verstehen ist, in welchem auch ich beinahe zwei Tage reiste, während mit
Cuncun²) das zu der Verwaltung dieser Stadt gehörende und die Gebirgsgegend
1
.
.
.
.
|
.
.
.
.
14
.
.
.
.
|
.
.
.
.
24
.
.
.
.
|
.
.
.
.
34
.
.
.
.
|
.
.
.
.
44
.
.
.
.
|
.
.
.
.
54
.
.
.
.
|
.
.
.
.
64
.
.
.
.
|
.
.
.
.
74
.
.
.
.
|
.
.
.
.
85
.
.
.
.
|
.
.
.
.
95
.
.
.
.
|
.
.
.
.
105
.
.
.
.
|
.
.
.
.
115
.
.
.
.
|
.
.
.
.
125
.
.
.
.
|
.
.
.
.
135
.
.
.
.
|
.
.
.
.
146
.
.
.
.
|
.
.
.
.
156
.
.
.
.
|
.
.
.
.
166
.
.
.
.
|
.
.
.
.
176
.
.
.
.
|
.
.
.
.
186
.
.
.
.
|
.
.
.
.
196
.
.
.
.
|
.
.
.
.
207
.
.
.
.
|
.
.
.
.
217
.
.
.
.
|
.
.
.
.
227
.
.
.
.
|
.
.
.
.
237
.
.
.
.
|
.
.
.
.
247
.
.
.
.
|
.
.
.
.
257
.
.
.
.
|
.
.
.
.
267
.
.
.
.
|
.
.
.
.
277
.
.
.
.
|
.
.
.
.
287
.
.
.
.
|
.
.
.
.
297
.
.
.
.
|
.
.
.
.
307
.
.
.
.
|
.
.
.
.
317
.
.
.
.
|
.
.
.
.
327
.
.
.
.
|
.
.
.
.
337
.
.
.
.
|
.
.
.
.
348
.
.
.
.
|
.
.
.
.
358
.
.
.
.
|
.
.
.
.
368
.
.
.
.
|
.
.
.
.
378
.
.
.
.
|
.
.
.
.
388
.
.
.
.
|
.
.
.
.
398
.
.
.
.
|
.
.
.
.
408
.
.
.
.
|
.
.
.
.
418
.
.
.
.
|
.
.
.
.
429
.
.
.
.
|
.
.
.
.
439
.
.
.
.
|
.
.
.
.
449
.
.
.
.
|
.
.
.
.
459
.
.
.
.
|
.
.
.
.
469
.
.
.
.
|
.
.
.
.
479
.
.
.
.
|
.
.
.
.
489
.
.
.
.
|
.
.
.
.
499
.
.
.
.
|
.
.
.
.
509
.
.
.
.
|
.
.
.
.
519
.
.
.
.
|
.
.
.
.
529
.
.
.
.
|
.
.
.
.
539
.
.
.
.
|
.
.
.
.
550
.
.
.
.
|
.
.
.
.
560
.
.
.
.
|
.
.
.
.
570
.
.
.
.
|
.
.
.
.
581
.
.
.
.
|
.
.
.
.
591
.
.
.
.
|
597
598
599
600
601
.
.
.
.
|
.
.
.
.
611
.
.
.
.
|
.
.
.
.
622
.
.
.
.
|
.
.
.
.
632
.
.
.
.
|
.
.
.
.
642
.
.
.
.
|
.
.
.
.
652
.
.
.
.
|
.
.
.
.
662
.
.
.
.
|
.
.
.
.
672
.
.
.
.
|
.
.
.
.
682
.
.
.
.
|
.
.
.
.
692
.
.
.
.
|
.
.
.
.
702
.
.
.
.
|
.
.
.
.
712
.
.
.
.
|
.
.
.
.
722
.
.
.
.
|
.
.
.
.
732
.
.
.
.
|
.
.
.
.
742
.
.
.
.
|
.
.
.
.
752
.
.
.
.
|
.
.
.
.
762
.
.
.
.
|
.
.
.
.
772
.
.
.
.
|
.
.
.
.
782
.
.
.
.
|
.
.
.
.
792
.
.
.
.
|
.
.
.
.
803
.
.
.
.
|
.
.
.
.
813
.
.
.
.
|
.
.
.
.
823
.
.
.
.
|
.
.
.
.
834
.
.
.
.
|
.
.
846
Copyright (C) 2003-2026
National Institute of Informatics
and
The Toyo Bunko. All Rights Reserved.