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0636 China : vol.2
中国 : vol.2
China : vol.2 / 636 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000260
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OCR読み取り結果

Hauptfurche gelegenen zonalen Bergzüge in so steilen Schluchten,
dass eine Communication ihm entlang nicht möglich ist und für die
Strasse der westlichere Passweg gewählt werden musste ¹).

Der Weg hat nur an einigen Verengungen der beiden Fluss-
thäler Schwierigkeiten zu überwinden. Der Anstieg nach dem Pass
und der jenseitige Abstieg sind felsig und mässig steil. Jetzt im
Winter war das Reisen zum Theil äusserst beschwerlich, da die
Gewässer, welche man über den Gebirgspfad frei hinabrinnen lässt,
gefroren waren. Es kam mehr als einmal vor, dass das vorderste
Maulthier durch Gleiten fiel und alle anderen über dasselbe hinab-
stürzten, wobei die losen Packsättel mit den fest an sie gebun-
denen Gepäckstücken abgeworfen wurden und über das Felsgewürfel
der Gehänge hinabrollten.

Die Formationsfolge, welche der Weg beinahe rechtwinklig zum
Streichen durchsetzt, ist zwar deutlich, aber es fehlt leider an
sicherem Anhalt zu Altersbestimmungen. Die sehr entwickelte
Schichtenreihe beginnt mit steil nördlich fallendem Kalkstein
(w auf Fig. 106), der nur 100 Fuss mächtig ist. Es folgen feste
Sandsteine (v) in gleicher Lagerung, 300 Fuss mächtig; darauf
grüne und grüngraue, meist sehr ebenflächige Schie-
fer (u), welche petrographisch den wahrscheinlich untercambri-
schen, im südlichen China sehr verbreiteten Schiefern des Lin-
shan bei Kiu-kiang ähnlich sind und trotz vielfacher Faltelong
einige tausend Fuss mächtig zu sein scheinen. Bei Kwan-tshwan-
pu tritt wieder Kalkstein auf, welcher, wie ich glaube, die Schiefer
unterteust; doch sah ich die Unterlagerung nicht. Erst von hier
an beginnt eine sichere Aufeinanderfolge der Schichten,
und zwar von oben nach unten; ich bezeichne den
Kalkstein von Kwan-tshwan-pu, als das oberste Glied,
mit t. Er fällt anfänglich 25° nördlich ein, weiterhin 10 bis
6°, zuletzt wieder 30°. Zum Theil besitzt er krystallinisches
Gefüge; dann ist er zuckerkornig und von so geringer