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0639 China : vol.2
China : vol.2 / Page 639 (Grayscale High Resolution Image)

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doi: 10.20676/00000260
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sich ein zweiter Rücken, der Tshau-pi-shan, dem ersten parallel, gestreckt wie er und
frei von Einsattelungen, aber höher. Er fällt nach Norden in steilen Wänden ab, welche von
horizontalen Linien, den Durchschnitten anscheinend südlich fallender Schichten bezeichnet sind.
Indem in dieser Weise die beiden Rücken ihre Steilabbrüche einander zukehren, und die
Schichtgesteine nach den entgegengesetzten Seiten fallen, glaubt man einen deutlichen
Schichtenaufbruch vor sich zu haben, dessen Scheitel durch ein Aufspaltungsthal bezeichnet
sei. Allein schon am Weg, besonders zwischen Hwang-pa-yi und Tsi-pan-kwan, zeigt
es sich, dass der Schichtenaufbau keineswegs so einfach ist, indem hier vielfache Stö-
rungen eintreten, die Schichten zum Theil senkrecht stehen, und abnorme Streichrichtungen
erscheinen. Wir werden sehen, dass wir es mit einer complicirten Faltung zu thun haben.
Der Weg von Kiau-tshang-pa nach Shau-hsiwe-yi führt im Norden der westlichen
Verlängerung des Tshau-pi-shan-Zuges, also entlang dem scheinbaren Aufspaltungsthal.
Man sollte erwarten, an den Böden desselben nach den älteren Schichtgliedern der
Antikline zu kommen. Allein das Umgekehrte ist der Fall. Ich notirte an dem Weg
zwischen den beiden genannten Orten, als von oben nach unten gelagert [s. Figg. 108, 109]:
h) Die im Vorhergehenden bezeichneten Schichten.
i) Mächtiger Complex grüner Schieferthone mit vereinzelten dünnen Kalk-
schichten, in welchen Brachiopoden vorkommen.
i) Bänke von Kalkstein, welcher durch Schieferthon stark verunreinigt
ist. Der Kalkstein besteht fast nur aus Korallen in gesonderten, sehr gut erhal-