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0640 China : vol.2
中国 : vol.2
China : vol.2 / 640 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000260
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OCR読み取り結果

Crinoiden sind häufig, Brachiopoden und Orthoceren sparsam. Trilobiten fand ich
gar nicht.
h) Grüne Schieferthone, welche sich dadurch auszeichnen, dass einzelne Schich-
tencomplexe mit lagenförmig angeordneten Knoten von Kalkstein erfüllt sind.
Durch Auswitterung geben diese sich als Korallenreste zu erkennen, welche
einigen der in i erwähnten Gattungen angehören, aber viel kleiner bleiben. Kalk-
steinbänke von der verschiedensten Beschaffenheit und Färbung sind den Schiefern
eingelagert und wechseln mit ihnen bald in mächtigeren Complexen, bald in
äusserst dünnen Lamellen. Die Masse der Versteinerungen in dieser leicht wieder-
zuerkennenden Schichtengruppe ist ausserordentlich gross. Jedes kalkige Stück hat
organische Structur. Neben den Korallen finden sich zahlreiche lange Crinoiden-
stiele, kleine Trilobiten und viele Brachiopoden, besonders Orthis-Arten. Die
letzteren setzen in dichter Zusammenhäufung einzelne Kalksteinbänke ausschliesslich
zusammen. Nach den Bestimmungen von Herrn Dr. Kayser sind die Schicht-
gruppen f und h obersilurisch, ungefähr dem Alter des Wenlock entsprechend.
g) Grauer Kalkstein und mürbe graue Kalkmergel, durch das Vorkommen von Atrypa
reticularis als devonisch zu bestimmen.
f) Schwärzlicher und leberbrauner, stark bituminöser Kalkstein, zweifellos identisch
mit dem im Süden von Tshau-tien zu erwähnenden Kohlenkalk. Er streicht
W 20° S und fällt unter 45° nach N 20° W.
Die genannten Gebilde setzen ein landschaftlich reizvolles, mit Gebüsch bewachsenes
Hügelland zusammen, das sich an den mauerartigen Nordabfall des Tshau-pi-shan-Zuges
anlehnt. Gegen Norden sieht man einige hohe und schroffe Kalkskuppen, welche ich unter
dem für eine von ihnen gebräuchlichen Namen Lung-mönn-shan zusammenfassen und als
die Fortsetzung des Kalksteinzuges a (s. oben S. 595) betrachten zu dürfen glaubte.
Von Shünn-hsüen-pi an war ich in der Beobachtung sehr beschränkt, da die Berge
ganz in Nebel gehüllt waren. Die Richtung des Weges, ebenso wie die des Flusses,
wendet sich entschiedener nach Südwest, so dass beide den hier sehr niedrig gewordenen