National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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f) einem ungefähr 600 Fuss mächtigen Complex von dunkelfarbigem, leberbrannem
und bituminösem, zum Theil hornsteinführendem Kalkstein. Ganze Lagen, beson-
ders in den zu oberst liegenden Schichten, bestehen aus schwarzem oder weissem
Hornstein, meist von zerhacktem Ansehen. In diesem, ebenso wie im Kalkstein,
finden sich einzelne Brachiopoden. — Durch etwas Kalkschiefer getrennt folgen
darunter:
e) Weisse und gelbliche sehr feste Quarzsandsteine. Durch Zerklüftung werden
sie leicht in grosse Blöcke mit gerundeten Kanten aufgelöst. Sie fallen, gleich
dem Kalkstein, N 20° W.
Der Kalkstein f ist zweifellos Kohlenkalk; die Sandsteine e, welche in kei-
nem der bisher genannten Formationsglieder ein Analogon haben, sind wahrschein-
lich von jüngerem Alter als jener.
Nun führt der Weg zurück in den Kalkstein f, und zwar an einer Stelle, wo derselbe
eine starke Faltung bildet und in Folge dessen das Thal wie ein Riegel abschliesst. Der
Fluss hat ihn nicht durchnagt, sondern stürzt sich in einen durch Aushöhlung der Falte
gebildeten dunklen Schlund am Fuss der steilen Felswand, um 1 li unterhalb dieser
als »Drachenschlund« bekannten Stelle wieder vorzukommen. Auf der Höhe des Riegels
steht ein Tempel, und neben diesem das Dorf Lung-tung-pi. Man verkauft hier
devonische Brachiopoden, welchen eine besondere Heilkraft zugeschrieben wird.¹)
Dieselben finden sich unter dem Kohlenkalk, also in normaler Lagerung. Wir haben
somit die Grenze des überstürzten Gewölbeflügels überschritten und befinden uns bereits
in der westlichen Fortsetzung des Tshau-pi-shan, welche von dem Fluss unterhalb der
Stelle, an welcher das Profil Fig. 109 genommen ist, durchschnitten wird. Der Weg führt
hoch über dem Fluss in südwestlicher Richtung, überschreitet den Kohlenkalk und gelangt
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