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0662 China : vol.2
China : vol.2 / Page 662 (Grayscale High Resolution Image)

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doi: 10.20676/00000260
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im Sinne HEIM's) darstellen. Dies gilt in
erster Linie für die Schichten u des Wellen-
landes im Norden von Ning-kiang. Wenn wir
nun unsere oben (SS. 612—614) gegebenen
Formationsbestimmungen zu Grunde legen,
so lasst sich die Schichtenfolge in der Art
des auf beistehender Zeichnung (Fig. 119)
dargestellten Schema's erklären.

Es würde die Falte V in der Weise der
vorhergehenden (IV) aufgebaut und von VI
durch eine Verwerfung getrennt sein, wäh-
rend VII eine aufgeschobene Welle darstellen
würde.

Ueberblicken wir an der Hand unserer
Erörterungen den Gesammtbau in der
Strecke von Kwang-yüen-hsien bis
zum Pass Wu-ting-kwan, so werden
wir die folgenden Stadien in der Geschichte
der Gebirgsbildung unterscheiden können:

I. Die erste Periode war die des
Zusammenfaltens der bis dahin concor-
dant übereinander abgelagerten Reihe der
paläozoischen Schichtgebilde. Die
letztere beginnt spätestens mit dem Mittel-
silur und reicht mindestens hinauf bis zum
Kohlenkalk und einem denselben überlagern-
den Sandstein. Schichten von höherem Alter
als das Mittelsilur mögen sich, zufolge ihrer
Lage im Inneren der Gewölbe, der Beobach-
tung entziehen, während es nicht wahr-
scheinlich ist, dass postcarbonische Sedimente
als Glieder desselben tektonisch zusammen-
gehörigen Schichtencomplexes vorhanden ge-
wesen und vermöge ihrer höheren und mehr
exponirten Lage durch Erosion weggeführt
worden sind; denn der letzte Theil der Stein-
kohlenperiode wird überall im südlichen
China durch grosse tektonische Umgestal-
tungen bezeichnet.

Die Wirkung des gestaltenden Vorganges
bestand darin, dass das ältere Schichtgebirge
in langgedehnte, von WSW nach ONO