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0678 China : vol.2
中国 : vol.2
China : vol.2 / 678 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000260
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OCR読み取り結果

treu zu bleiben, als Ta-pa-shan, d. i. »das grosse Gebirge von Pa« bezeichnen.
Einen Theil desselben haben wir auf dem Weg von Han-tshung-fu nach Kwang-
yuën-hsien überschritten und aus Faltungsketten zusammengesetzt gefunden, welche
in einem stumpfen Winkel gegen die Wasserscheide, von WSW nach ONO gerichtet
sind. Durch einen anderen Theil uns später die Fahrt auf dem Yang-tsë
zwischen Tshung-king-fu und I-tshang-fu führen. Dort werden wir es mit Gebirgen
zu thun haben, in welchen paläozoische Schichtgebilde in SW—NO streichenden
Zügen zusammengefaltet sind. Wenn man die einander entsprechenden Resultate der
Beobachtungen in den zwei weit von einander entlegenen Theilen der Gebirgslinie im
Auge behält und an der Hand derselben die Richtungen der sich zu beiden Seiten die-
ser Linie anschliessenden oberen Thalstrecken, sowie den sehr unregelmässigen, viel-
fach ausgebuchteten Verlauf der Wasserscheide betrachtet, so wird es wahrscheinlich,
dass der Ta-pa-shan den angegebenen Charakter in seiner ganzen Erstreckung bewahrt,
d. h., dass er in keinem Theil eine seiner Hauptrichtung entsprechende innere
Anordnung hat, sondern dass er ein Gebirge ist, in welchem orographisches und
tektonisches Streichen nicht zusammenfallen, indem das erstere von WNW nach
OSO, das letztere im nordwestlichen Theil von WSW nach ONO, im südöstlichen
von SW nach NO gerichtet ist¹). Derartige Diagonalgebirge werden zuweilen von
Spalten begrenzt, welche der Gebirgsrichtung parallel sind. Bei dem Ta-pa-shan
ist mir keine Thatsache bekannt, welche das Vorhandensein von solchen Brüchen
zu beweisen vermöchte. Dagegen werde ich später mehrere Argumente anzu-