国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
|
|
カラー画像サムネイル -
目次 -
ページ番号 -
書誌情報(メタデータ) -
キャプション -
カラー画像 -
白黒高解像度画像 -
見開きページ -
グラフィック -
| 0704 |
China : vol.2 |
| 中国 : vol.2 |
引用情報
OCR読み取り結果
erreichen. Nach dieser Beschreibung ist es kaum zu bezweifeln, dass wir auf ein
durchschnittenes Tafelland gelangt sind, welches mit dem südöstlichen Shansi Aehn-
lichkeit bieten dürfte. Der Abstieg nach Westen beträgt 200 Meter weniger als
der östliche Aufstieg. Das Becken des Ku-shui-tshwan, in welchem Long-tö-hsien
und Tshong-ning-tshöu liegen, ist von Löss erfüllt. Fast ohne merkbaren Höhen-
unterschied gelangt man von diesen Orten über die nächste Wasserscheide hinüber
nach Hwei-ning-hsien am Tsön-li-hö, welcher nach Nordwesten unmittelbar dem
Hwang-hö zuströmt. Aus der Beschreibung möchte man folgern, dass die drei
zuletzt genannten Orte in einem grossen Lössbecken liegen, dessen Gewässer, wie wir
es so häufig gesehen haben, nach verschiedenen Richtungen auseinanderfliessen. Die
Strasse geht nicht an dem Fluss von Wei-ning-hsien hin, sondern führt westlich hinan
nach lössbedeckten Höhen, deren Rücken sie auf der Strecke einer ganzen Tage-
reise folgt, daher wir es wol mit einem zwischen Erosionsthälern stehen geblie-
benen Stück Tafelland zu thun haben. Es geht dann hinab nach Ngan-ting-
hsien im grossen Thal des Mu-tshwan, abermals steil hinauf nach einem langen
Rücken, dem Tshö-tan-ling, und von diesem hinab nach dem gut angebauten Thal des
Tshing-shui, mit dem man an den Gelben Fluss gelangt. Die Strasse zieht südlich
vom Fluss nach Lan-tshöu-fu. Sie ist in dieser Strecke in Löss eingeschnitten,
der auf röthlichweissem, geadertem Marmor lagert. — Auf der ganzen Strecke
von Hwei-ning-hsien an erblickt man, wenn man sich auf den Plateauhöhen be-
findet, hohes Gebirge im Süden. Es sind der Wan-tsuan-shan (»Gebirge der
heissen Quellen«), der Schwang-yu-shan und der Hu-ma-ling. Das kurze Thal des
Tshing-shui ist von hohen Bergen umringt, und noch höher ist das Amphitheater,
welches die Ebene von Lan-tshöu-fu im Süden begrenzt.
Lässt sich auch aus dieser Beschreibung die Plastik des Bodens nur unvoll-
kommen ersehen, so können wir doch einige Thatsachen daraus entnehmen. Zu-
nächst tritt die Rolle des Löss hervor, denn er bildet den stets wiederkehrenden
Gegenstand der Beobachtung. Nur an wenigen Stellen wird erwähnt, dass die
Flüsse durch ihn bis in das liegende Gestein eingeschnitten sind, und nur einmal,
nämlich bei dem Anstieg nach dem Wu-shan, bilden Felsen eine länger anhaltende
und auffällige Einfassung des Weges. Sie bestehen aus Kalkstein, der wahrscheinlich
Kohlenkalk ist, und da östlich davon rothe Sandsteine die Sohle des Thales unter
dem Löss bilden, so dürften wir es hier mit einer Verwerfung in der Art derjeni-
gen von San-tiau-hö zu thun haben. Fast scheint es, als ob mit der Ersteigung
dieser Staffel schon die Hochstufe erreicht wäre, auf welcher Lan-tshöu-fu liegt. Die
ebenen Rücken, welche noch zu überschreiten sind, entsprechen wahrscheinlich dem
zweiten Plateau der Ueberkohlensandsteine im südlichen Shansi. Dies scheint
ebensowohl aus ihrer Form hervorzugehen, als aus der Thatsache des Vorkommens
von Steinkohle bei Lan-tshöu-fu. Indessen dürften von Hsi-ngan-fu aus noch
einige niedere, durch Verwerfungen gebildete Stufen erstiegen werden, che man
an jene Hauptstaffel kommt. Insbesondere scheint der Punkt, wo die Strasse von
der Provinzgrenze durchschnitten wird, eine solche Stufe zu bezeichnen. Darauf
1
.
.
.
.
|
.
.
.
.
14
.
.
.
.
|
.
.
.
.
24
.
.
.
.
|
.
.
.
.
34
.
.
.
.
|
.
.
.
.
44
.
.
.
.
|
.
.
.
.
54
.
.
.
.
|
.
.
.
.
64
.
.
.
.
|
.
.
.
.
74
.
.
.
.
|
.
.
.
.
85
.
.
.
.
|
.
.
.
.
95
.
.
.
.
|
.
.
.
.
105
.
.
.
.
|
.
.
.
.
115
.
.
.
.
|
.
.
.
.
125
.
.
.
.
|
.
.
.
.
135
.
.
.
.
|
.
.
.
.
146
.
.
.
.
|
.
.
.
.
156
.
.
.
.
|
.
.
.
.
166
.
.
.
.
|
.
.
.
.
176
.
.
.
.
|
.
.
.
.
186
.
.
.
.
|
.
.
.
.
196
.
.
.
.
|
.
.
.
.
207
.
.
.
.
|
.
.
.
.
217
.
.
.
.
|
.
.
.
.
227
.
.
.
.
|
.
.
.
.
237
.
.
.
.
|
.
.
.
.
247
.
.
.
.
|
.
.
.
.
257
.
.
.
.
|
.
.
.
.
267
.
.
.
.
|
.
.
.
.
277
.
.
.
.
|
.
.
.
.
287
.
.
.
.
|
.
.
.
.
297
.
.
.
.
|
.
.
.
.
307
.
.
.
.
|
.
.
.
.
317
.
.
.
.
|
.
.
.
.
327
.
.
.
.
|
.
.
.
.
337
.
.
.
.
|
.
.
.
.
348
.
.
.
.
|
.
.
.
.
358
.
.
.
.
|
.
.
.
.
368
.
.
.
.
|
.
.
.
.
378
.
.
.
.
|
.
.
.
.
388
.
.
.
.
|
.
.
.
.
398
.
.
.
.
|
.
.
.
.
408
.
.
.
.
|
.
.
.
.
418
.
.
.
.
|
.
.
.
.
429
.
.
.
.
|
.
.
.
.
439
.
.
.
.
|
.
.
.
.
449
.
.
.
.
|
.
.
.
.
459
.
.
.
.
|
.
.
.
.
469
.
.
.
.
|
.
.
.
.
479
.
.
.
.
|
.
.
.
.
489
.
.
.
.
|
.
.
.
.
499
.
.
.
.
|
.
.
.
.
509
.
.
.
.
|
.
.
.
.
519
.
.
.
.
|
.
.
.
.
529
.
.
.
.
|
.
.
.
.
539
.
.
.
.
|
.
.
.
.
550
.
.
.
.
|
.
.
.
.
560
.
.
.
.
|
.
.
.
.
570
.
.
.
.
|
.
.
.
.
581
.
.
.
.
|
.
.
.
.
591
.
.
.
.
|
.
.
.
.
601
.
.
.
.
|
.
.
.
.
611
.
.
.
.
|
.
.
.
.
622
.
.
.
.
|
.
.
.
.
632
.
.
.
.
|
.
.
.
.
642
.
.
.
.
|
.
.
.
.
652
.
.
.
.
|
.
.
.
.
662
.
.
.
.
|
.
.
.
.
672
.
.
.
.
|
.
.
.
.
682
.
.
.
.
|
.
.
.
.
692
.
.
.
.
|
.
.
.
.
702
703
704
705
706
|
.
.
.
.
712
.
.
.
.
|
.
.
.
.
722
.
.
.
.
|
.
.
.
.
732
.
.
.
.
|
.
.
.
.
742
.
.
.
.
|
.
.
.
.
752
.
.
.
.
|
.
.
.
.
762
.
.
.
.
|
.
.
.
.
772
.
.
.
.
|
.
.
.
.
782
.
.
.
.
|
.
.
.
.
792
.
.
.
.
|
.
.
.
.
803
.
.
.
.
|
.
.
.
.
813
.
.
.
.
|
.
.
.
.
823
.
.
.
.
|
.
.
.
.
834
.
.
.
.
|
.
.
846
Copyright (C) 2003-2026
National Institute of Informatics(国立情報学研究所)
and
The Toyo Bunko(東洋文庫). All Rights Reserved.
本ウェブサイトに掲載するデジタル文化資源の無断転載は固くお断りいたします。