国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
|
|
カラー画像サムネイル -
目次 -
ページ番号 -
書誌情報(メタデータ) -
キャプション -
カラー画像 -
白黒高解像度画像 -
見開きページ -
グラフィック -
| 0711 |
China : vol.2 |
| 中国 : vol.2 |
引用情報
OCR読み取り結果
aber stärker wirkende Bedingungen, wie diejenigen, welchen wir die jetzt zeitweilig
stattfindende günstige Entwickelung der ökonomischen Vegetationsbedingungen
zuschreiben. Als dann die Wälder von der Grenze der Centralgebiete bis zum
Meer der Culture zum Opfer fielen, und die Lösssteppen gepflügt wurden, um
nur durch einen Theil des Jahres mit Vegetation bedeckt zu werden, mussten sich
die Zustände ändern, bis mit der Ausrottung jeder Spur von Waldwuchs und dem
Vordringen des Ackerbaues bis auf grosse Meereshöhen die heutigen klimatischen
Bedingungen hervorgerufen wurden.
Wirthschaftliche Verhältnisse. — Das nördliche Shensi ist ausschliess-
lich ein Land des Ackerbaues, und zwar findet derselbe hier in mancher Beziehung
ausserordentlich günstige Bedingungen. Während die fruchtbarsten Alluvialflächen
im südlichen China erschöpft sind und nur durch sehr starke Düngung einen jähr-
lichen Ertrag geben, hat ein mehrtausendjähriger Ackerbau die Lössländer des
Wei-Thales nicht zu erschöpfen vermocht. Im Deltaland des Yang-tszé stand die
Bodenfläche, welche nach der Entvölkerung durch die Taiping-Rebellion bei jedem
einzelnen Dorf cultivirt werden konnte, in genauem Verhältniss zu der Zahl der
Bewohner, welche, nach dortiger Sitte, ausschliesslich den Dünger für ihre Felder
liefern: mit Verwunderung sah ich grosse Flächen des besten Landes desshalb
nicht angebaut, weil die Bevölkerungszahl noch nicht hinreichend zugenommen
hatte, um dieselben mit Dünger in genügendem Maass zu versehen. Nachdem ich
aber diese Erfahrung oftmals gemacht hatte, war mein Staunen um so grösser, als
ich auf der Höhe der Lössterrassen der Gegend von Fu-fong-hsien, wo die von
den mohamedanischen Rebellen verwüsteten Ortschaften noch äusserst spärlich
wieder bewohnt waren, den ausgedehntesten Feldbau antraf¹). Der mürbe Boden
wird mit geringer Muhe gepflügt. Die Felder sind in unregelmässigen Terrassen
angeordnet, in gewissermaassen künstlicher Nachahmung der natürlichen Terrassen-
bildung. Wo diese vorhanden ist, wird sie benutzt; aber auch wo der Boden allmälig
ansteigt, sucht man ihn in Staffeln zu ebnen. Ein Feld innerhalb gegebener, meist
enger Grenzen, wird dadurch nach der Seite des Ansteigens zu einem kastenartigen
Einschnitt umgebildet, während nach der Seite des Abfalls aufgeschüttet und
dadurch die Rückwand der folgenden kastenartigen Vertiefung erhöht wird. Diese
Anlage der Felder ist nicht von Anfang an planmässig ausgeführt worden, sondern
ist ein Resultat allmäliger vieljähriger Arbeit und wird fortdauernd vervollkommnet.
Jährlich wird etwas Boden von den senkrechten Seitenwänden an der ansteigenden
Seite abgestochen und über das Feld ausgebreitet. Dieses jungfräuliche Erdreich
hat dieselbe düngende Kraft, welche die Bewohner in China und Central-Asien dem
Löss-Staub zuschreiben; nur kann die Bodendecke dicker aufgelegt werden, als es
die Atmosphäre thut.
Da nun der Löss sich für Weizen, Baumwolle, Tabak, Mohn, Hülsenfrüchte
und andere Bestellungen in vorzüglichster Weise eignet, so befindet sich Shensi
1
.
.
.
.
|
.
.
.
.
14
.
.
.
.
|
.
.
.
.
24
.
.
.
.
|
.
.
.
.
34
.
.
.
.
|
.
.
.
.
44
.
.
.
.
|
.
.
.
.
54
.
.
.
.
|
.
.
.
.
64
.
.
.
.
|
.
.
.
.
74
.
.
.
.
|
.
.
.
.
85
.
.
.
.
|
.
.
.
.
95
.
.
.
.
|
.
.
.
.
105
.
.
.
.
|
.
.
.
.
115
.
.
.
.
|
.
.
.
.
125
.
.
.
.
|
.
.
.
.
135
.
.
.
.
|
.
.
.
.
146
.
.
.
.
|
.
.
.
.
156
.
.
.
.
|
.
.
.
.
166
.
.
.
.
|
.
.
.
.
176
.
.
.
.
|
.
.
.
.
186
.
.
.
.
|
.
.
.
.
196
.
.
.
.
|
.
.
.
.
207
.
.
.
.
|
.
.
.
.
217
.
.
.
.
|
.
.
.
.
227
.
.
.
.
|
.
.
.
.
237
.
.
.
.
|
.
.
.
.
247
.
.
.
.
|
.
.
.
.
257
.
.
.
.
|
.
.
.
.
267
.
.
.
.
|
.
.
.
.
277
.
.
.
.
|
.
.
.
.
287
.
.
.
.
|
.
.
.
.
297
.
.
.
.
|
.
.
.
.
307
.
.
.
.
|
.
.
.
.
317
.
.
.
.
|
.
.
.
.
327
.
.
.
.
|
.
.
.
.
337
.
.
.
.
|
.
.
.
.
348
.
.
.
.
|
.
.
.
.
358
.
.
.
.
|
.
.
.
.
368
.
.
.
.
|
.
.
.
.
378
.
.
.
.
|
.
.
.
.
388
.
.
.
.
|
.
.
.
.
398
.
.
.
.
|
.
.
.
.
408
.
.
.
.
|
.
.
.
.
418
.
.
.
.
|
.
.
.
.
429
.
.
.
.
|
.
.
.
.
439
.
.
.
.
|
.
.
.
.
449
.
.
.
.
|
.
.
.
.
459
.
.
.
.
|
.
.
.
.
469
.
.
.
.
|
.
.
.
.
479
.
.
.
.
|
.
.
.
.
489
.
.
.
.
|
.
.
.
.
499
.
.
.
.
|
.
.
.
.
509
.
.
.
.
|
.
.
.
.
519
.
.
.
.
|
.
.
.
.
529
.
.
.
.
|
.
.
.
.
539
.
.
.
.
|
.
.
.
.
550
.
.
.
.
|
.
.
.
.
560
.
.
.
.
|
.
.
.
.
570
.
.
.
.
|
.
.
.
.
581
.
.
.
.
|
.
.
.
.
591
.
.
.
.
|
.
.
.
.
601
.
.
.
.
|
.
.
.
.
611
.
.
.
.
|
.
.
.
.
622
.
.
.
.
|
.
.
.
.
632
.
.
.
.
|
.
.
.
.
642
.
.
.
.
|
.
.
.
.
652
.
.
.
.
|
.
.
.
.
662
.
.
.
.
|
.
.
.
.
672
.
.
.
.
|
.
.
.
.
682
.
.
.
.
|
.
.
.
.
692
.
.
.
.
|
.
.
.
.
702
.
.
.
.
|
.
709
710
711
712
713
.
.
.
|
.
.
.
.
722
.
.
.
.
|
.
.
.
.
732
.
.
.
.
|
.
.
.
.
742
.
.
.
.
|
.
.
.
.
752
.
.
.
.
|
.
.
.
.
762
.
.
.
.
|
.
.
.
.
772
.
.
.
.
|
.
.
.
.
782
.
.
.
.
|
.
.
.
.
792
.
.
.
.
|
.
.
.
.
803
.
.
.
.
|
.
.
.
.
813
.
.
.
.
|
.
.
.
.
823
.
.
.
.
|
.
.
.
.
834
.
.
.
.
|
.
.
846
Copyright (C) 2003-2026
National Institute of Informatics(国立情報学研究所)
and
The Toyo Bunko(東洋文庫). All Rights Reserved.
本ウェブサイトに掲載するデジタル文化資源の無断転載は固くお断りいたします。