国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
|
|
カラー画像サムネイル -
目次 -
ページ番号 -
書誌情報(メタデータ) -
キャプション -
カラー画像 -
白黒高解像度画像 -
見開きページ -
グラフィック -
| 0743 |
China : vol.2 |
| 中国 : vol.2 |
引用情報
OCR読み取り結果
östlicheren über Tschita, Khailar und Dolonnoor, nach Peking. Diese Linie (es
kommt auf die Abweichung im Osten nicht an) hat weder von russischer, noch
von chinesischer Seite eine strategische Bedeutung, welche in günstigem Verhältniss zu
ihrer Länge und den Kosten ihrer Ausführung stehen würde; denn von dem dünnbe-
völkerten Sibirien drohen Russland keine Gefahren, und die östliche Mongolei wird
von China mit den jetzigen Mitteln vollkommen in Schach gehalten. Die Bahn
würde grösstentheils durch beinahe menschenleere Gegenden führen, und die
Abzweigungen des Handels von ihren Stationen aus würden von geringer Bedeutung
sein. Von Sibirien könnte sie zwar solche Producte, welche wegen des ungünstigen
Verhältnisses des Raüminhaltes zum Werth die jetzige verhältnissmässig kostspielige
Fracht nicht vertragen, nach Westen bringen; allein diese werden zukünftig am
billigsten auf den Wasserwegen verfrachtet werden, deren Herstellung in der ganzen
Länge von Tjumen bis Irkutzk im Werke ist. Die Bahn würde auf ihrer gesammten
sibirischen Strecke, und dann bis südlich von Kiachta, über viele grosse Flüsse
zu führen haben und im Winter bedeutender Verschneiung ausgesetzt sein. Dazu
kommt, dass entlang der ganzen Linie nicht ein einziger Ort liegt, von dem ein
nennenswertes Vorkommen von Steinkohle bekannt ist, bis sie die Grosse Mauer
von China überschreitet.
Dass hier eine nicht unwichtige Handelsstrasse durch längere Zeit bestanden
hat, ist nur eine Folge der politischen Lage gewesen, indem die Linie von Kiachta
nach Kalgan die kürzeste Verbindung zwischen dem russischen Territorium und
dem eigentlichen China herstellte. Der Karawanenverkehr durch die östliche Mongolei
war gut organisirt, keinerlei Gefahren ausgesetzt und sehr billig, während auf der Strasse
von Kiachta nach Russland so ausgezeichnete Einrichtungen für einen schnellen
und im Verhältniss zu der grossen Entfernung sehr wenig kostspieligen Fracht-
verkehr bestanden, wie es deren kaum auf anderen gleich ausgedehnten Landver-
bindungswegen vor Einführung der Eisenbahnen gab. Es hat nicht an Stimmen
gefehlt, welche vorschlugen, die Entfernung abzukürzen, da man über Kwei-hwa-
tshöng und Kobdo, oder über Hsi-ngan-fu und Hami den Thee mit geringeren Kosten
nach Russland bringen könne. Dem ersten Weg stand der Umstand entgegen, dass
in Kalgan Agenten russischer Handelshäuser aus Irkutzk etablirt waren, welche
ein mühsam erworbenes Monopol des Theehandels besassen, während der zweite
wegen des weiten, den Russen unbekannten und zu manchen Zeiten mit Gefahren
besetzt gewesenen Weges durch Central-Asien nie versucht worden ist.
Bei der Anlage einer Eisenbahn nach China würden diejenigen Gesichtspunkte,
welche bisher zu Gunsten des Weges über Kiachta gesprochen haben, ebenfalls
gelten, wenn Russland seine sibirischen Besitzungen bereits mit einem Schienen-
strang durchzogen hätte, oder die Ausführung eines solchen in sicherer Aussicht
stände. Selbst dann würde daneben aus strategischen, und von Seiten China's
auch aus commerciellen Rücksichten das vorher dargestellte Gegeneinanderstreben
der beiden Eisenbahnnetze auf dem uralten centralasiatischen Verkehrsweg statt-
finden. Aber Angesichts der dünnen Bevölkerung Sibiriens, ihrer wenig gefahr-
1
.
.
.
.
|
.
.
.
.
14
.
.
.
.
|
.
.
.
.
24
.
.
.
.
|
.
.
.
.
34
.
.
.
.
|
.
.
.
.
44
.
.
.
.
|
.
.
.
.
54
.
.
.
.
|
.
.
.
.
64
.
.
.
.
|
.
.
.
.
74
.
.
.
.
|
.
.
.
.
85
.
.
.
.
|
.
.
.
.
95
.
.
.
.
|
.
.
.
.
105
.
.
.
.
|
.
.
.
.
115
.
.
.
.
|
.
.
.
.
125
.
.
.
.
|
.
.
.
.
135
.
.
.
.
|
.
.
.
.
146
.
.
.
.
|
.
.
.
.
156
.
.
.
.
|
.
.
.
.
166
.
.
.
.
|
.
.
.
.
176
.
.
.
.
|
.
.
.
.
186
.
.
.
.
|
.
.
.
.
196
.
.
.
.
|
.
.
.
.
207
.
.
.
.
|
.
.
.
.
217
.
.
.
.
|
.
.
.
.
227
.
.
.
.
|
.
.
.
.
237
.
.
.
.
|
.
.
.
.
247
.
.
.
.
|
.
.
.
.
257
.
.
.
.
|
.
.
.
.
267
.
.
.
.
|
.
.
.
.
277
.
.
.
.
|
.
.
.
.
287
.
.
.
.
|
.
.
.
.
297
.
.
.
.
|
.
.
.
.
307
.
.
.
.
|
.
.
.
.
317
.
.
.
.
|
.
.
.
.
327
.
.
.
.
|
.
.
.
.
337
.
.
.
.
|
.
.
.
.
348
.
.
.
.
|
.
.
.
.
358
.
.
.
.
|
.
.
.
.
368
.
.
.
.
|
.
.
.
.
378
.
.
.
.
|
.
.
.
.
388
.
.
.
.
|
.
.
.
.
398
.
.
.
.
|
.
.
.
.
408
.
.
.
.
|
.
.
.
.
418
.
.
.
.
|
.
.
.
.
429
.
.
.
.
|
.
.
.
.
439
.
.
.
.
|
.
.
.
.
449
.
.
.
.
|
.
.
.
.
459
.
.
.
.
|
.
.
.
.
469
.
.
.
.
|
.
.
.
.
479
.
.
.
.
|
.
.
.
.
489
.
.
.
.
|
.
.
.
.
499
.
.
.
.
|
.
.
.
.
509
.
.
.
.
|
.
.
.
.
519
.
.
.
.
|
.
.
.
.
529
.
.
.
.
|
.
.
.
.
539
.
.
.
.
|
.
.
.
.
550
.
.
.
.
|
.
.
.
.
560
.
.
.
.
|
.
.
.
.
570
.
.
.
.
|
.
.
.
.
581
.
.
.
.
|
.
.
.
.
591
.
.
.
.
|
.
.
.
.
601
.
.
.
.
|
.
.
.
.
611
.
.
.
.
|
.
.
.
.
622
.
.
.
.
|
.
.
.
.
632
.
.
.
.
|
.
.
.
.
642
.
.
.
.
|
.
.
.
.
652
.
.
.
.
|
.
.
.
.
662
.
.
.
.
|
.
.
.
.
672
.
.
.
.
|
.
.
.
.
682
.
.
.
.
|
.
.
.
.
692
.
.
.
.
|
.
.
.
.
702
.
.
.
.
|
.
.
.
.
712
.
.
.
.
|
.
.
.
.
722
.
.
.
.
|
.
.
.
.
732
.
.
.
.
|
.
.
.
741
742
743
744
745
.
|
.
.
.
.
752
.
.
.
.
|
.
.
.
.
762
.
.
.
.
|
.
.
.
.
772
.
.
.
.
|
.
.
.
.
782
.
.
.
.
|
.
.
.
.
792
.
.
.
.
|
.
.
.
.
803
.
.
.
.
|
.
.
.
.
813
.
.
.
.
|
.
.
.
.
823
.
.
.
.
|
.
.
.
.
834
.
.
.
.
|
.
.
846
Copyright (C) 2003-2026
National Institute of Informatics(国立情報学研究所)
and
The Toyo Bunko(東洋文庫). All Rights Reserved.
本ウェブサイトに掲載するデジタル文化資源の無断転載は固くお断りいたします。