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0753 China : vol.2
中国 : vol.2
China : vol.2 / 753 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000260
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atmosphärischen Einflüssen und den fliessenden Gewässern des Festlandes unter-
stützt werden, so können doch diese allein eine nahezu ebene Fläche in grosser Ausdeh-
nung nicht schaffen. Jene Kraft ist auch die einzige, welche wir hier voraussetzen
können. Die Brandungswelle räumte nicht nur die Faltungsmassen der unter 4. ge-
nannten Formationen hinweg, sondern griff auch die Grundlage derselben, den Ur-
gneiss, an und schuf eine Abrasionsfläche, welche ebenso über die zurückgebliebenen
Theile des Urgneiss und der in ihn eingeklemmten Massen der jüngeren archäi-
schen Schichtgesteine, wie über den Koreagranit hinwegzieht, wovon die gleich-
förmig über sie alle ausgebreitete Decke sinischer Sedimente den deutlichen Beweis
gibt. Aber doch war jene Fläche nicht ganz gleichmässig, da die fegende Kraft
den Widerstand der härtesten Gesteine nicht überwand. Die Quarzite ragen in
hohen Riffen auf, wie wir dies in Liautung, z. B. bei Saimaki¹) und Ta-ku-shan²),
gesehen haben. Die Koreagranite starren stellenweise in steilen und hohen Riffen
auf, während sie unmittelbar daneben den Boden einer Abrasionsfläche bilden, auf
welcher sinische Schichten horizontal und ungestört lagern³). Insbesondere zeigt
sich die Ungleichmässigkeit der Wirkung an den festen Gneisskernen der Gebirge.
Wir haben gesehen, wie rings um das Gelbe Meer die von NNW nach SSO
streichenden und steil einfallenden Schichten der Hauptmasse des Gneiss durch die
Stauung in der Sinischen Richtung ergriffen wurden und eine verworrene Anordnung
erhielten, welche wahrscheinlich die Zerstörung erleichterte, während dicht neben
seinen beinahe eben abdirten und tief zersetzten, von sinischen Schichten be-
deckten Massen wilde Kämme von unzersetztem Gneiss aufstarren⁴). Wir müssen
sie als die von der Brandung nicht zerstörten festen Kerne betrachten. Sie bilden
die charakteristischen Gebirge im östlichen Shantung und in Liautung.
Man hat selten Gelegenheit, den Meeresböden einer sehr alten geologischen
Periode vermöge der beinahe ungestörten Erhaltung der tiefsten auf ihm geschehenen
Ablagerungen so deutlich vor sich zu sehen, wie im nördlichen China. So weit als
er reicht, erstreckte sich die Wirkung der Abrasion; denn jene von ihr verschonten
Gneisskerme und Quarzitriffe bilden nur inselartige Unebenheiten in ihm. Sie um-
fasste Liautung, Liau-hsi, Shantung, und von hier aus gegen Westen den ganzen
Bereich dessen, was wie vorher (S. 646) als die sinische Scholle bezeichneten,
mithin mindestens das gesammte nördliche China. Ihre Südgrenze erreichte
sie in Shensi an der Nordlinie des Tsin-ling-shan, in Hönan am Fu-niu-shan, um-

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