National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
|
|
Color Thumbnail -
Table of Contents -
Page Number -
Biliographic Information (Metadata) -
Caption -
Color Image -
Gray HighRes. Image -
Facing Pages -
Graphics -
Citation Information
OCR Text
737
Bruchlinie des Senkungsfeldes angrenzt, aber noch ganz in das letztere hinein gehört.
Dieses Bergland ist nur der äusserste Ostflügel des Plateau's von Shansi und dem
nordwestlichen China. Kohlenkalkstein und productive Steinkohlenformation sind
hier wie dort in ganz analoger Weise entwickelt¹). Die Unterschiede beider Gegen-
den bestehen einerseits darin, dass das westliche Shantung in mannigfacher Weise
durch Bruchlinien in gegen einander verworfene Schollen aufgelöst ist, andererseits
in dem Umstand, dass hier das alte krystallinische Gebirge einen bedeutenden
Antheil an dem Gebirgsbau nimmt. Als drittes Moment, welches als eine Folge
der beiden anderen erscheint, können wir hinzufügen, dass die Denudation daselbst
sehr viel wirksamer gewesen ist, und grosse Theile der Sedimentformationen durch
sie entfernt worden sind, sowie dass in Folge der schon früh geschehenen Verwer-
fungen Becken gebildet wurden, in denen sich Sedimente jüngeren Alters nieder-
geschlagen haben. Was die Absonderung von Schollen mit nördlicher Neigung
betrifft, so haben wir auf die Analogie hingewiesen, welche das westliche Shantung
mit der Gruppe des Sung-shan im nördlichen Hönan bietet. Hinsichtlich des
zweiten Punktes, nämlich des hohen Aufragens der krystallinischen Unterlage und
der sinischen Schichten, dürfte zu bemerken sein, dass dies der Annahme einer
östlichen Fortsetzung der Staffelbrüche entspricht. Wie durch diese am Ostrand
von Shantung die sinische Formation an die Oberfläche gebracht wurde, so haben
östlichere Staffelbrüche das Aufragen noch tieferer Gebilde zu noch grösserer Hohe
veranlasst.
Zur Bestimmung der Zeit der Bildung des Bruchbeckens fehlt uns
jeglicher positive Anhalt. In der zweiten Abtheilung dieses Capitels (SS. 740 ff.)
werde ich diejenigen Thatsachen zusammenstellen, welche einiges Licht auf die
relative Aufeinanderfolge der Ereignisse zu werfen vermögen.
16. Periode der vulcanischen Thätigkeit.
So bedeutend die Rolle ist, welche sowohl Ausbrüche vulcanischer Gesteine
aus tertiärer und posttertiärer Zeit, als auch jetzt noch fortdauernde vulcanische
Thätigkeit, in den äusseren, maritimen Ostumrandungen des asiatischen Continentes
spielen, haben doch die im Inneren gelegenen Festlandsgebiete zumeist nur
geringe Spuren derselben aufzuweisen. Im südlichen China ist nichts davon
bekannt. Dagegen haben jene Ereignisse im nordöstlichen China einen nicht unbe-
deutenden Schauplatz gehabt. Wir können hier zwei Gebiete derselben unterscheiden.
Das eine ist die Grosse Ebene. Hier stehen die Ausbrüche in unverkennbarem
Zusammenhang mit einigen der Verwerfungslinien, welche das eben dargestellte
Bruchfeld begrenzen. Das zweite Gebiet schliesst sich im Norden an das erste an;
dort ist der Südrand der Mongolei der Hauptschauplatz der Thätigkeit.
Vulcanische Erscheinungen in der Grossen Ebene. — An mehreren
Stellen des Schwemmlandes treten Gruppen vulcanischer Kegel und Ausbruchs-
1
.
.
.
.
|
.
.
.
.
14
.
.
.
.
|
.
.
.
.
24
.
.
.
.
|
.
.
.
.
34
.
.
.
.
|
.
.
.
.
44
.
.
.
.
|
.
.
.
.
54
.
.
.
.
|
.
.
.
.
64
.
.
.
.
|
.
.
.
.
74
.
.
.
.
|
.
.
.
.
85
.
.
.
.
|
.
.
.
.
95
.
.
.
.
|
.
.
.
.
105
.
.
.
.
|
.
.
.
.
115
.
.
.
.
|
.
.
.
.
125
.
.
.
.
|
.
.
.
.
135
.
.
.
.
|
.
.
.
.
146
.
.
.
.
|
.
.
.
.
156
.
.
.
.
|
.
.
.
.
166
.
.
.
.
|
.
.
.
.
176
.
.
.
.
|
.
.
.
.
186
.
.
.
.
|
.
.
.
.
196
.
.
.
.
|
.
.
.
.
207
.
.
.
.
|
.
.
.
.
217
.
.
.
.
|
.
.
.
.
227
.
.
.
.
|
.
.
.
.
237
.
.
.
.
|
.
.
.
.
247
.
.
.
.
|
.
.
.
.
257
.
.
.
.
|
.
.
.
.
267
.
.
.
.
|
.
.
.
.
277
.
.
.
.
|
.
.
.
.
287
.
.
.
.
|
.
.
.
.
297
.
.
.
.
|
.
.
.
.
307
.
.
.
.
|
.
.
.
.
317
.
.
.
.
|
.
.
.
.
327
.
.
.
.
|
.
.
.
.
337
.
.
.
.
|
.
.
.
.
348
.
.
.
.
|
.
.
.
.
358
.
.
.
.
|
.
.
.
.
368
.
.
.
.
|
.
.
.
.
378
.
.
.
.
|
.
.
.
.
388
.
.
.
.
|
.
.
.
.
398
.
.
.
.
|
.
.
.
.
408
.
.
.
.
|
.
.
.
.
418
.
.
.
.
|
.
.
.
.
429
.
.
.
.
|
.
.
.
.
439
.
.
.
.
|
.
.
.
.
449
.
.
.
.
|
.
.
.
.
459
.
.
.
.
|
.
.
.
.
469
.
.
.
.
|
.
.
.
.
479
.
.
.
.
|
.
.
.
.
489
.
.
.
.
|
.
.
.
.
499
.
.
.
.
|
.
.
.
.
509
.
.
.
.
|
.
.
.
.
519
.
.
.
.
|
.
.
.
.
529
.
.
.
.
|
.
.
.
.
539
.
.
.
.
|
.
.
.
.
550
.
.
.
.
|
.
.
.
.
560
.
.
.
.
|
.
.
.
.
570
.
.
.
.
|
.
.
.
.
581
.
.
.
.
|
.
.
.
.
591
.
.
.
.
|
.
.
.
.
601
.
.
.
.
|
.
.
.
.
611
.
.
.
.
|
.
.
.
.
622
.
.
.
.
|
.
.
.
.
632
.
.
.
.
|
.
.
.
.
642
.
.
.
.
|
.
.
.
.
652
.
.
.
.
|
.
.
.
.
662
.
.
.
.
|
.
.
.
.
672
.
.
.
.
|
.
.
.
.
682
.
.
.
.
|
.
.
.
.
692
.
.
.
.
|
.
.
.
.
702
.
.
.
.
|
.
.
.
.
712
.
.
.
.
|
.
.
.
.
722
.
.
.
.
|
.
.
.
.
732
.
.
.
.
|
.
.
.
.
742
.
.
.
.
|
.
.
.
.
752
.
.
.
.
|
.
.
.
.
762
.
.
.
.
|
.
.
.
.
772
.
.
.
.
777
778
779
780
781
782
.
.
.
.
|
.
.
.
.
792
.
.
.
.
|
.
.
.
.
803
.
.
.
.
|
.
.
.
.
813
.
.
.
.
|
.
.
.
.
823
.
.
.
.
|
.
.
.
.
834
.
.
.
.
|
.
.
846
Copyright (C) 2003-2019
National Institute of Informatics
and
The Toyo Bunko. All Rights Reserved.