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0824 China : vol.2
中国 : vol.2
China : vol.2 / 824 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000260
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gleichen Erscheinung. Es genügt, auf die in dem ersten Theil dieses Capitels
zusammengefassten Thatsachen hinzudeuten. Die erste grosse, mit Transgression
verbundene Abrasion fällt in die archaische Periode¹); ihre Spuren sind nur zum
Theil erhalten, weil bei einer späteren Wiederholung des Vorganges im Zeitalter
der sinischen Ablagerungen die inzwischen zu Gebirgen aufgestauten Schichtgebilde
zum grössten Theil wieder abgetragen wurden. Diese zweite nachweisbare Abra-
sion²) ist die grösste und verbreitetste. Es wurde in der That ein ausgedehnter
Theil des Asiatischen Continentes abgeschliffen, um bei der wachsenden Tiefe des
Meeres mit mächtigen Sedimenten überlagert zu werden. In conglomeratischen,
sandigen und thonigen Schichten wurden die Gesteinsmassen der zerstörten Hoch-
gebirge abgesetzt, und als sich auf dem Raum des nördlichen China der Meeres-
boden in so grosse Tiefe senkte, dass erst noch vorherrschend kalkige und später
fast gar keine Ablagerungen mehr³) gebildet wurden, unterlagen hoher aufra-
gende Theile der Abrasion. Der Anfang der sinischen Periode bezeichnet die bedeu-
tendste Scheide aller Verhältnisse, und dies scheint für grosse Theile der Erdrinde
in gleicher Weise zu gelten. Ueberall begegnen uns an dieser Zeitgrenze die weit-
greifendsten Abrasionen und Transgressionen, und in vielen Fällen lagern zu unterst
grobe klastische Sedimente, wie sie aus der Zerstörung des Bestehenden unmittel-
bar hervorgehen konnten. So beginnt in Skandinavien die mächtige Schichtfolge,
welche dem krystallinischen Gebirge transgredirend auflagert, mit den als Sparag-
mitformation bezeichneten groben Conglomeraten⁴). Das gesammte Massiv dieser
Halbinsel erscheint als ein durch Abrasion gewaltiger Gebirge geformter und
geglätteter Rumpf, welcher theils durch Auflagerung von Sedimenten, theils
durch Verwerfungen, durch Erosion, und wol auch durch später wenigstens
in Theilen wiederholte Abrasion noch manche Umgestaltung erfahren hat. Im
nordwestlichen Schottland ist die aus Laurentischen Gesteinen bestehende Un-
terlage der cambrischen Schichten in rundlichen Formen abgeschliffen, die sich
auf eine Länge von 90 englischen Meilen verfolgen lassen. An einer Stelle fand
Geikie die Fläche mit einer Breccie von Gneiss bedeckt, welche 5 bis 6 Fuss
lange Blöcke dieses Gesteins enthält⁵). Auch an anderen Stellen lagern solche
Agglomerate zu unterst. Allenthalben finden wir hier die cambrische Formation
transgredirend auf dem archaischen Gebirge. Ein gleiches Resultat stellte sich bei