National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books

> > > >
Color New!IIIF Color HighRes Gray HighRes PDF   Japanese English
0150 China : vol.2
China : vol.2 / Page 150 (Color Image)

New!Citation Information

doi: 10.20676/00000260
Citation Format: Chicago | APA | Harvard | IEEE

OCR Text

Granit mit zahllosen Gängen von Pegmatit und Quarz bildet den kleinen Hügel,
welcher auf der Admiralitätskarte als »Tower, 200 feet« bezeichnet ist. Hier grenzt
schwarzer und, darunter, heller Quarzit in der beistehend angegebenen Weise unmit-
telbar an Granit, ähnlich wie wir es an der Wasserscheide zwischen Tung-hö und Pu-tau-
hö s. oben S. 96 fanden. Dasselbe Verhältniss eines scharfen Aneinanderstossens von
Quarzit und Granit wiederholt sich vielfach. Dabei nimmt ersterer durch Aufnahme von
Feldspathrystallen auf einige Fuss von dem Contact selbst einen granitischen Cha-
rakter an.
Es scheint, dass die Strasse den Granit aufsucht, weil seine zersetzen Massen ein
sanftes Terrain bilden, dass aber derselbe doch nur in sehr beschränkter Weise die
Oberfläche bildet. Denn zur Seite erheben sich Hügel von 400 bis 800 Fuss Höhe,
zum Theil mit steilen Abfall, welche aus geschichteten Gesteinen aufgebaut sind, und
ihr Charakter wiederholt sich an den 1000 bis 1400 Fuss hohen Kuppen, welche die
Thalebene von Ning-yüen-tshöu nordöstlich begrenzen. Wo immer ich die Gesteine
beobachten konnte, sind es zusammengekrümmte Massen von dünn- und dickgeschich-
teten Sandsteinen und Schiefern. Die ersteren sind meist reiner Quarzsandstein,
zum Theil sehr grobkörnig bis zur Grösse von kleinem Schrot, und stets gehärtet, so
dass sie zuweilen quarzitartig werden. Der Schiefer sind grau und in dünnen, bis 20 Fuss
dicken, Bändern zwischengelagert. Ich glaube, dass diese beiden Formationen, einerseits
die von Granit durchbrochenen Quarzite, und andererseits die hoch aufgethürmte Sand-
stein-Schiefer-Gruppe, getrennt werden müssen. Es dürfte ein ähnliches Verhältniss