National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
|
|
Color Thumbnail -
Table of Contents -
Page Number -
Biliographic Information (Metadata) -
Caption -
Color Image -
Gray HighRes. Image -
Facing Pages -
Graphics -
Citation Information
OCR Text
des Tshang-pai-shan, in die gleiche Richtung, welche wir in Liautung herrschend
fanden, nämlich WSW—ONO. Es ergibt sich daraus die Wahrscheinlichkeit, dass
das letztere Land in engem Verband mit den nordkoreanischen Gebirgen steht,
insbesondere mit dem mächtigen Zug von Ketten, welche die südliche Wasser-
scheide des Sungari begleiten. Das ganze Faltungssystem, von dem die krystal-
linischen Gebirge von Liautung und dem östlichen Shantung nur einen Theil bilden,
dürfte somit in dem Tshang-pai-shan seine grösste Entwickelung erreichen und
zu den bedeutendsten Höhen ansteigen. Gewiss aber wird die Auflagerung der
zweiten Formationsreihe, welche wir in Liautung in Fragmenten einer einst allge-
meiner gewesenen Bedeckung nachwiesen, auch im nördlichen Korea eine erheb-
liche Rolle spielen und dort niedere Gebirgsländer von mannigfacher Bodenplastik
zusammensetzen. An der Grenze beider Länder bauen sich die höchsten und
wildesten Gipfelmassen aus Korea-Granit auf, und da er gegen dieselbe hin an
Ausdehnung zunimmt, so ist es wahrscheinlich, dass er in Korea selbst eine grosse
Verbreitung hat. Kein Gestein des Nordostens kommt ihm gleich in der aben-
teuerlichen Gestaltung der äusseren Umrisse, und keine Berge haben in gleichem
Maass wie die von ihm zusammengesetzten die Aufmerksamkeit der Chinesen auf
sich gezogen. Es liegt daher die Vermuthung nahe, dass er die schroffen Hoch-
gipfel bildet, welche dem Rücken des Tshang-pai-shan aufgesetzt sind, und von
denen Umuna in dem Bericht über seine im Jahr 1677 auf Befehl des Kaisers
Kang-hsi ausgeführte Besteigung jenes Gebirges eine Beschreibung gibt¹).
Ganz anders scheint die langgezogene Halbinsel gebaut zu sein. Wir werden
später, wenn wir im Stande sein werden, den Bau von Ost-Asien in seinen allge-
meinen Zügen zu überblicken, schärfer hervorheben können, welche Anomalie in
der im Ganzen einfachen Anordnung die Richtung der hoch erhobenen Ostküste
von Korea bildet. Die nördliche Verlängerung der Linie fällt in das grosse Knie
des Yalu-kiang, und es liegt die Vermuthung nahe, dass sie dasselbe veranlasst.
Es dürfte keine Zufälligkeit sein, dass wir derselben Streichrichtung (NzW—SzO),
welche so abnorm für das östliche Asien ist, im Norden des Tshang-pai-shan
wieder begegnen, und zwar in der merkwürdigen, geradgestreckten Linie, in welcher
der Nonni und der Sungari gegen einander fliessen. Den einzigen in der Geo-
logie von China gegebenen Anhalt für die Existenz dieser Richtung vermag ich in
dem Urstreichen des Gneiss zu finden, welches wir auch in der Bodenplastik des
östlichen Shantung einigermaassen zur Geltung kommen sehen werden. Sonst
bleibt es im ganzen nordöstlichen China untergeordnet, weil hier die späteren, von
WSW nach ONO gerichteten Faltungen bestimmend wurden. In höherem Grad
konnte es die Gestaltung eines Landes beeinflussen, welches von der letztgenannten
Störung weniger betroffen wurde.
3. Der Gebirgsbau von Liau-hsi. — In manchen Grundzügen mit der
Structur von Liautung übereinstimmend, und doch in einigen wesentlichen Merk-
1
.
.
.
.
|
.
.
.
.
14
.
.
.
.
|
.
.
.
.
24
.
.
.
.
|
.
.
.
.
34
.
.
.
.
|
.
.
.
.
44
.
.
.
.
|
.
.
.
.
54
.
.
.
.
|
.
.
.
.
64
.
.
.
.
|
.
.
.
.
74
.
.
.
.
|
.
.
.
.
85
.
.
.
.
|
.
.
.
.
95
.
.
.
.
|
.
.
.
.
105
.
.
.
.
|
.
.
.
.
115
.
.
.
.
|
.
.
.
.
125
.
.
.
.
|
.
.
.
.
135
.
.
.
.
|
.
.
.
.
146
.
.
.
.
|
.
.
.
.
156
.
.
.
.
|
.
.
164
165
166
167
168
.
.
|
.
.
.
.
176
.
.
.
.
|
.
.
.
.
186
.
.
.
.
|
.
.
.
.
196
.
.
.
.
|
.
.
.
.
207
.
.
.
.
|
.
.
.
.
217
.
.
.
.
|
.
.
.
.
227
.
.
.
.
|
.
.
.
.
237
.
.
.
.
|
.
.
.
.
247
.
.
.
.
|
.
.
.
.
257
.
.
.
.
|
.
.
.
.
267
.
.
.
.
|
.
.
.
.
277
.
.
.
.
|
.
.
.
.
287
.
.
.
.
|
.
.
.
.
297
.
.
.
.
|
.
.
.
.
307
.
.
.
.
|
.
.
.
.
317
.
.
.
.
|
.
.
.
.
327
.
.
.
.
|
.
.
.
.
337
.
.
.
.
|
.
.
.
.
348
.
.
.
.
|
.
.
.
.
358
.
.
.
.
|
.
.
.
.
368
.
.
.
.
|
.
.
.
.
378
.
.
.
.
|
.
.
.
.
388
.
.
.
.
|
.
.
.
.
398
.
.
.
.
|
.
.
.
.
408
.
.
.
.
|
.
.
.
.
418
.
.
.
.
|
.
.
.
.
429
.
.
.
.
|
.
.
.
.
439
.
.
.
.
|
.
.
.
.
449
.
.
.
.
|
.
.
.
.
459
.
.
.
.
|
.
.
.
.
469
.
.
.
.
|
.
.
.
.
479
.
.
.
.
|
.
.
.
.
489
.
.
.
.
|
.
.
.
.
499
.
.
.
.
|
.
.
.
.
509
.
.
.
.
|
.
.
.
.
519
.
.
.
.
|
.
.
.
.
529
.
.
.
.
|
.
.
.
.
539
.
.
.
.
|
.
.
.
.
550
.
.
.
.
|
.
.
.
.
560
.
.
.
.
|
.
.
.
.
570
.
.
.
.
|
.
.
.
.
581
.
.
.
.
|
.
.
.
.
591
.
.
.
.
|
.
.
.
.
601
.
.
.
.
|
.
.
.
.
611
.
.
.
.
|
.
.
.
.
622
.
.
.
.
|
.
.
.
.
632
.
.
.
.
|
.
.
.
.
642
.
.
.
.
|
.
.
.
.
652
.
.
.
.
|
.
.
.
.
662
.
.
.
.
|
.
.
.
.
672
.
.
.
.
|
.
.
.
.
682
.
.
.
.
|
.
.
.
.
692
.
.
.
.
|
.
.
.
.
702
.
.
.
.
|
.
.
.
.
712
.
.
.
.
|
.
.
.
.
722
.
.
.
.
|
.
.
.
.
732
.
.
.
.
|
.
.
.
.
742
.
.
.
.
|
.
.
.
.
752
.
.
.
.
|
.
.
.
.
762
.
.
.
.
|
.
.
.
.
772
.
.
.
.
|
.
.
.
.
782
.
.
.
.
|
.
.
.
.
792
.
.
.
.
|
.
.
.
.
803
.
.
.
.
|
.
.
.
.
813
.
.
.
.
|
.
.
.
.
823
.
.
.
.
|
.
.
.
.
834
.
.
.
.
|
.
.
846
Copyright (C) 2003-2026
National Institute of Informatics
and
The Toyo Bunko. All Rights Reserved.