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0232 China : vol.2
China : vol.2 / Page 232 (Color Image)

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doi: 10.20676/00000260
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des Sandes beraubten Bestandtheile des Löss bedecken¹). Besonders bedeutend waren
die Ueberschwemmungen, ehe der Gelbe Fluss sein neues Bett tief ausgegraben hatte,
und sie wiederholten sich im Jahr 1866, als die Bewohner bereits wieder ihre Dörfer in
den tieferen Theilen der Ebene bezogen hatten. Sie mussten dieselben verlassen, und
ich sah neugebaute Häuser, wo immer der Boden eine kleine Erhöhung zeigte. Die
Breite des Flusses bei Ló-kóu schätzte ich auf 800 Fuss, seine Stromgeschwindigkeit auf
2½ Seemeilen in der Stunde. Das dicke, lehmbraun gefärbte Wasser stand 24 Fuss unter
der Höhe der Ufer. In den Sommermonaten soll es in der Regel zu letzterer reichen.
Ich übergehe die Ergebnisse weiterer Erkundigungen, da der Bericht von Herrn Ney Elias
über den jetzigen Lauf des Gelben Flusses erschöpfenden Aufschluss gibt.²)
Eine sehr auffällige Erscheinung in der Ebene von Tsi-nan-fu bilden einige isolirt
und in kühnen Formen aufsteigende, meist bewachsene Hügel, welche sich durch ihre
Gestalt und ihre dunkle Farbe von den hellgrauen, plattenförmigen Kalksteininseln, den
letzten vorgeschobenen Posten der südlichen Gebirge, unterscheiden. Sie sind bis 400 Fuss
hoch und sehen von der Ferne aus wie ungeheure Haufen von Steinblöcken. Einige
ragen nur mit ihrer Kuppe über die Ebene auf, und diese zeigen auch bei näherer
Betrachtung nur gerundete Blöcke. Das Gestein ist Hypersthenfels, mittelkörnig,
aus braunem und schwärzlichem Hypersthen, weissem Feldspath, tombackbraunem Glimmer
und Magneteisen bestehend. Die Masse des Gesteins ist verwittert; die Blöcke sind als