国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
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| 0240 |
China : vol.2 |
| 中国 : vol.2 |
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OCR読み取り結果
13) Graue Blätterthone.
14) Dunkler globulitischer Kalkstein mit braunen
Globuliten; letztere bei der Verwitterung verschwindend
und Narben zurücklassend. Diese Kalkbank von unge-
fähr 200 Fuss Mächtigkeit zieht sich als ein scharf
hervortretendes Band um alle Gehänge der westlich
angrenzenden Gebirge. Sie bildet auch den Haupttheil
der Kalkreihe 3) bei Tshang-hün 8. oben S. 196.
15) Wechsel von grauen Mergelschiefern und narben-
flächigen Kalken, an denjenigen der Partnachmergel
und Virgloria-Kalke in den nördlichen Kalk-Alpen
erinnernd. Die Mächtigkeit ist ungefähr 400 Fuss.
16) Wechsel von Kalksteinbänken mit weicheren
Schichten. Diesen Theil habe ich nicht mehr näher
untersucht.
Die Gesammtmächtigkeit der Sedimente von 2 bis 16 beträgt
ungefähr 1600 Fuss. Darüber folgt noch eine sehr bedeutende
Schichtenentwicklung. Die Streichrichtung ist durchgängig W
—O, das Fallen nördlich mit 6 bis 7 Grad.
Die Auflagerung des Schichtgebirges auf dem Granitgneiss
beobachtete ich an verschiedenen Stellen. Die Art und Weise der-
selben Fig. 44 deutet darauf
hin, dass die Sedimente sich
auf einer nur wenig unebenen
Fläche der krystallinischen
Schiefer absetzten, als diese
längst steil aufgerichtet waren
und eine bedeutende
Denudation erfahren hatten.
Die Unebenheiten geben sich
dadurch zu erkennen, dass
die Sedimente nicht immer
mit derselben Schicht begin-
nen. Insbesondere sind an einzelnen Stellen zwischen Gneiss 1
und Hornsteinkalk 2) noch dicke Bänke von krystallinischem
zelligem Dolomit eingeschaltet.
Es ist klar, dass diese Schichtfolge einen Theil der
Sinischen Reihe bildet, welche wir bereits häufig in Shan-
tung, ebenso an der Südküste von Liaütung und nahe der
koreanischen Grenze bei Sai-ma-ki und am Tai-tsze-Fluss
beobachtet haben. Es fehlt hier der ganze untere, aus Sand-
steinen aufgebaute Theil.
Betrachten wir nun das Verhältniss dieser vorsilurischen
Schichtenreihe zu den westlichen Gegenden und zu den Kohlen-
becken, so ist das erstere klar erkennbar, wenn man von
Yüen-shan die Landschaft überblickt. In einer nach W 10° S
gerichteten Linie sieht man scharf wie auf einer geologischen
Karte die Trennung des Gneiss und seiner nördlichen Sediment-
vorlage verlaufen, bis zu dem in einer Entfernung von 40 g.
Meilen noch deutlich erkennbaren Nordabfall des mächtigen
Tai-shan. Von dieser Linie, welche zwei charakteristische For-
men scheidet, dehnt sich das Sinische Plateau nach Norden
aus. Seine Grenzen in dieser Richtung sind nur im Nord-
westen sichtbar, wo man in die Ebene hinabblickt.
Ganz anders ist es im Osten; denn wir stehen an der
äussersten Grenze des regelmässigen Baues. Steigt man von
Yüen-shan in dem tief eingeschnittenen verzweigten Thal hinab,
das bei Poshan mündet, so kommt man am Ausgang durch
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