国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
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| 0288 |
China : vol.2 |
| 中国 : vol.2 |
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Metall, welchem vielleicht eine Bedeutung bevorsteht, das Eisen, findet in ihren
Berichten am wenigsten Berücksichtigung, und die Häufigkeit, in welcher die anderen
erwähnt sind, ist eine genaue Function des Gewinnes, den man von ihnen erhofft.
Obenan steht Gold; dann folgen Silber, Blei, Kupfer.
Wie bei allen Flüssen China's, deren Stromgebiet ganz oder zum Theil in
krystallinischem Gebirge liegt, findet sich in der That Gold im Schwemmland,
wiewohl in äusserst unbedeutender Menge, und seine Gewinnung durch Waschen
bildet zu gewissen Jahreszeiten eine stehende Beschäftigung der ärmsten Volks-
classe. Die Entdeckung dieser Thatsache durch einen Europäer reichte hin, um
im Jahr 1868 ein plötzliches Goldflieber hervorzurufen. Zum Glück platzte die
Seifenblase, ehe viel Unheil angerichtet war¹. Die Sucht, überall Anzeichen von
Metallen zu finden, war aber erwacht. Die Chinesen, welche die Schwäche der
Fremden schnell erkannten, brachten kleine Stückchen von Bleiglanz, Eisenkies
und Kupferkies herbei, welche wirklich der Provinz entstammen mochten. Der
Glaube an den Metallreichthum befestigte sich dadurch, und bis heute ist er nicht
ganz gewichen. Es scheint, dass man in Tshifu die Thatsache, dass die Chinesen
die Lagerstätten der leicht zu extrahirenden Erze zu finden wissen und, wenn die-
selben von irgend einem wirklichen Werth sind, bergbaulich arbeiten, nicht kannte.
Den Mangel an Erzbergwerken in Shantung sucht man allerdings durch die Annahme
zu erklären, dass die Mandarinen die Bearbeitung derselben verboten hätten, wie
dies auch in der Regel von denjenigen Orten behauptet wird, wo Kohlenbergbau
wegen Mangels an Gewinn eingestellt worden ist. Man berücksichtigt nicht, dass
die Mandarinen sich den Vortheil, den sie durch die Erhebung einer Abgabe auf
wirkliche Production erwerben können, nicht leicht entgehen lassen. Das Vor-
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