National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
|
|
Color Thumbnail -
Table of Contents -
Page Number -
Biliographic Information (Metadata) -
Caption -
Color Image -
Gray HighRes. Image -
Facing Pages -
Graphics -
Citation Information
OCR Text
kommen verschiedener Erze in Shantung unterliegt zwar kaum einem Zweifel; aber
abbauwürdige Lagerstätten sind noch nicht gefunden worden¹).
Die einzige Ausnahme ist das Eisen, dessen Erze mehrfach vorkommen.
Ich habe selbst nur den Rotheisenstein des Kohlenfeldes von I-tshöu-fu (S. 184, 185)
und das Gemisch von Magneteisenstein und Brauneisenstein in der Nähe von Tsi-
nan-fu (S. 199) kennen gelernt. Beide Lagerstätten begünstigen die Voraussetzung
einer weiteren Verbreitung. Eine Gewinnung des Eisens aus seinen Erzen findet,
so viel mir bekannt ist, in Shantung nicht statt. Doch ist es nicht unwahrscheinlich,
dass sich in der Zukunft wegen der Nachbarschaft ergiebiger Lagerstätten verkokbarer
Kohle noch eine wichtige Industrie daraus entwickeln wird.
Bevölkerung.
Das Areal von Shantung beträgt nach bisherigen Berechnungen 2775 deutsche
Quadratmeilen; die Bevölkerung wird nach dem Census von 1812 zu 29 Millionen,
und wenig höher in dem von 1842 angegeben. Es stellt sich somit eine mittlere
Dichtigkeit von 10454 Einwohnern auf die Quadratmeile heraus. Die Vertheilung
ist jedoch sehr ungleich. Wenn man, dem eben beschriebenen Reiseweg aus der
Provinz Kiangsu folgend, von Wang-kia-ying (S. 181) am alten Lauf des Gelben
Flusses kommt, so findet man Anfangs bis Su-tsien-hsien eine erstaunlich dichte
Bevölkerung. Sie lebt mehr in eng gesäten kleinen Weilern, welche wie Bienen-
stöcke von Menschen, besonders Kindern, wimmeln, als in grösseren geschlossenen
Dörfern. Durch häufig wiederholte Schätzung der Anzahl der Weiler auf eine
Quadratmeile, ihrer durchschnittlichen Häuserzahl und der Bewohnerschaft der ein-
zelnen Häuser kam ich zu dem Resultat, dass in diesem Theil der Provinz Kiangsu
mindestens 16 bis 18000 Menschen auf der Quadratmeile wohnen. Nördlich von
Su-tsien-hsien, wo man das Hügelland betritt, wird die Bevölkerung dünner. Ihre
Dichtigkeit ändert sich nicht, wo man bei Liu-ma-tshang die Grenze von Shantung
überschreitet. Aber es ist, als ob man eine andere Race vor sich hätte. Das
schmutzige, zerlumpte und bettelhafte Aussehen des Landvolkes von Kiangsu weicht
einer angenehm auffallenden Reinlichkeit und Ordnung, welche ein Charakterzug
für Shantung im Allgemeinen bleibt, und in ähnlicher Weise tritt eine Verbesse-
rung der Wohnungen ein. Die Menschen leben in geschlossenen Dörfern, oft von
städtischem Ansehen, welche grossentheils mit hohen Mauern aus lufttrocknen
Lossziegeln befestigt sind. Bei I-tshöu-fu ist noch eine mässige Dichtigkeit der
Bevölkerung bemerkbar. Nördlich davon ändert sich dies. Sind auch die Dörfer
am Tung-Wom-ho meist gross und volkreich, so kann doch der Boden des gebir-
gigen Landes im Ganzen nur eine beschränkte Einwohnerzahl ernähren. Sehr
1
.
.
.
.
|
.
.
.
.
14
.
.
.
.
|
.
.
.
.
24
.
.
.
.
|
.
.
.
.
34
.
.
.
.
|
.
.
.
.
44
.
.
.
.
|
.
.
.
.
54
.
.
.
.
|
.
.
.
.
64
.
.
.
.
|
.
.
.
.
74
.
.
.
.
|
.
.
.
.
85
.
.
.
.
|
.
.
.
.
95
.
.
.
.
|
.
.
.
.
105
.
.
.
.
|
.
.
.
.
115
.
.
.
.
|
.
.
.
.
125
.
.
.
.
|
.
.
.
.
135
.
.
.
.
|
.
.
.
.
146
.
.
.
.
|
.
.
.
.
156
.
.
.
.
|
.
.
.
.
166
.
.
.
.
|
.
.
.
.
176
.
.
.
.
|
.
.
.
.
186
.
.
.
.
|
.
.
.
.
196
.
.
.
.
|
.
.
.
.
207
.
.
.
.
|
.
.
.
.
217
.
.
.
.
|
.
.
.
.
227
.
.
.
.
|
.
.
.
.
237
.
.
.
.
|
.
.
.
.
247
.
.
.
.
|
.
.
.
.
257
.
.
.
.
|
.
.
.
.
267
.
.
.
.
|
.
.
.
.
277
.
.
.
.
|
.
.
.
.
287
288
289
290
291
|
.
.
.
.
297
.
.
.
.
|
.
.
.
.
307
.
.
.
.
|
.
.
.
.
317
.
.
.
.
|
.
.
.
.
327
.
.
.
.
|
.
.
.
.
337
.
.
.
.
|
.
.
.
.
348
.
.
.
.
|
.
.
.
.
358
.
.
.
.
|
.
.
.
.
368
.
.
.
.
|
.
.
.
.
378
.
.
.
.
|
.
.
.
.
388
.
.
.
.
|
.
.
.
.
398
.
.
.
.
|
.
.
.
.
408
.
.
.
.
|
.
.
.
.
418
.
.
.
.
|
.
.
.
.
429
.
.
.
.
|
.
.
.
.
439
.
.
.
.
|
.
.
.
.
449
.
.
.
.
|
.
.
.
.
459
.
.
.
.
|
.
.
.
.
469
.
.
.
.
|
.
.
.
.
479
.
.
.
.
|
.
.
.
.
489
.
.
.
.
|
.
.
.
.
499
.
.
.
.
|
.
.
.
.
509
.
.
.
.
|
.
.
.
.
519
.
.
.
.
|
.
.
.
.
529
.
.
.
.
|
.
.
.
.
539
.
.
.
.
|
.
.
.
.
550
.
.
.
.
|
.
.
.
.
560
.
.
.
.
|
.
.
.
.
570
.
.
.
.
|
.
.
.
.
581
.
.
.
.
|
.
.
.
.
591
.
.
.
.
|
.
.
.
.
601
.
.
.
.
|
.
.
.
.
611
.
.
.
.
|
.
.
.
.
622
.
.
.
.
|
.
.
.
.
632
.
.
.
.
|
.
.
.
.
642
.
.
.
.
|
.
.
.
.
652
.
.
.
.
|
.
.
.
.
662
.
.
.
.
|
.
.
.
.
672
.
.
.
.
|
.
.
.
.
682
.
.
.
.
|
.
.
.
.
692
.
.
.
.
|
.
.
.
.
702
.
.
.
.
|
.
.
.
.
712
.
.
.
.
|
.
.
.
.
722
.
.
.
.
|
.
.
.
.
732
.
.
.
.
|
.
.
.
.
742
.
.
.
.
|
.
.
.
.
752
.
.
.
.
|
.
.
.
.
762
.
.
.
.
|
.
.
.
.
772
.
.
.
.
|
.
.
.
.
782
.
.
.
.
|
.
.
.
.
792
.
.
.
.
|
.
.
.
.
803
.
.
.
.
|
.
.
.
.
813
.
.
.
.
|
.
.
.
.
823
.
.
.
.
|
.
.
.
.
834
.
.
.
.
|
.
.
846
Copyright (C) 2003-2026
National Institute of Informatics
and
The Toyo Bunko. All Rights Reserved.