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0386 China : vol.2
China : vol.2 / Page 386 (Color Image)

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doi: 10.20676/00000260
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sondern alles Gestein ist gleichmässig flach ausgebreitet. Die Höhen haben die in Figur 72 1)
dargestellten Querdurchschnitte. Jede Schicht ist senkrecht abgebrochen. Die Thäler sind in
der Mitte, wo die Gewässer sich sammeln, mit schwarzem humösem Boden angefüllt, der
salzig ist und leicht morastig wird. Zunächst den Gehängen ist zuweilen das herabgespülte
zersetzte vulcanische Material kenntlich, während in dem ganzen Rest jeder Mulde eine
lockere und sehr feine, bräungelb gefärbte Erde der Oberfläche zunächst liegt. Sie über-
zieht auch zum grossen Theil die Seiten der Wellen und bedeckt die niederen Theile
der Höhen, so dass das Gestein nur spärlich zu Tage tritt. Da nun die Höhen oft durch
sehr breite Thäler geschieden sind, so ist es wahrscheinlich, dass die Dicke des ange-
häuften Bodens in manchen von ihnen sehr bedeutend ist. Ich beziehe mich hier noch
einmal auf einen bei einer früheren Gelegenheit [Bd. I. S. 104] erwähnten Fall, den ich
nach den theils beobachteten, theils geschätzten Maassen aufzeichnete. Wenn der Höhen-
unterschied 1000 Fuss ist, so würde die Tiefe der Ablagerung leicht 1500 Fuss betragen
können. Das Verhältniss der Querschnitte ist aber häufig zu Gunsten einer noch tieferen
Einsenkung des Untergrundes der Thäler.
Wir haben so eben, als wir uns in den Lossmulden befanden, zu erörtern gesucht,
welche Gestalt sie vor dem Einschneiden der jetzigen Wasserläufe hatten, und es ergab