National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
|
|
Color Thumbnail -
Table of Contents -
Page Number -
Biliographic Information (Metadata) -
Caption -
Color Image -
Gray HighRes. Image -
Facing Pages -
Graphics -
Citation Information
OCR Text
verhüllt, im westlichen Shantung, bei dessen Beschreibung wir bereits (S. 242) auf
die Eigenartigkeit dieser Schollengebirge hinwiesen.
Ganz vermag auch der Löss diese Formen nicht zu verschleiern. Aber er
tritt als mächtiges Oberflächengebilde so in den Vordergrund, dass er leicht den
Blick für den Bau des Grundgerüstes hemmen kann 1). Die wichtigste Lössmulde
ist diejenige, welche sich über den Hwang-hô hinweg spannt, indem die alte Step-
penfläche die südlichen Kämme mit den nördlichen in sanfter Curve verbindet.
Der Strom hat sich bei seiner Wiederentstehung von unten nach oben 2) in dem
tiefsten Theil der Mulde eingegraben, und hier ist er daher zu beiden Seiten von
Lösswänden begleitet, die mehrere hundert Fuss Höhe erreichen, während die von
links und rechts herabkommenden, ebenfalls in den alten Betten von unten nach
oben wiederhergestellten Zuflüsse die wildesten und verzweigtesten Schluchtensysteme
bis hoch hinauf zu den Gebirgsabhängen bilden. Desshalb ist eine Wanderung
entlang den Ufern des Stromes, trotz der hier und da vorhandenen Weitungen,
unmöglich. Die Strasse muss von einer Querschlucht zur anderen den trennenden,
stehen gebliebenen Theil der Steppenausfüllung überschreiten und durch die Risse
im Löss oft tausend Fuss hinaufsteigen, um die nächste Höhe, d. h. das Niveau
der ursprünglichen Steppenmulde, zu erreichen. Wollte man die Ursprünge der
Querschluchten ganz umgehen, so müsste man dies auf der Höhe, oder in der
Nähe der südlichen oder der nördlichen Wasserscheide thun. Da aber dieselbe auf
keiner Seite continuirlich, sondern selbst wieder durch tief geschnittene Thäler
unterbrochen ist, und da die Gebirge einen wilden Charakter haben, so ist dies
unausführbar. So kommt es, dass die Strasse im höchsten Grad beschwerlich ist
und aus einer Reihe natürlich befestigter und leicht zu vertheidigender Platze besteht.
Die Schlüssel zu dieser Kette schwer zu nehmender Positionen sind: Tung-kwan
im Westen und das Becken von Hô-nan-fu im Osten. Vermöge ihrer grossen
strategischen Bedeutung haben diese Orte eine hervorragende Rolle in der Ge-
schichte von China gespielt. Waren die Steppenvölker des Nordens oder die
Tanguten des Westens in ihren Einfällen nach der Provinz Shensi und dem Thal
des Wei erfolgreich, so zog sich, wie wir früher erörterten 3), der Kaiser nach Lô-
yang zurück. Von dort galt es vor Allem, Tungkwan zu halten. Aber selbst
wenn dieser Platz verloren ging, vermochte doch schon eine geringe Macht das
Vordringen nach Lo-yang erfolgreich abzuwehren. Nach Norden und Osten ist die
Ebene von Lô-yang durch Wall und Graben geschützt, indem der fortlaufende,
mit Lössengen dicht besetzte Höhenrücken des Ti-mang-shan bis östlich über Kung-
hsien hinaus ein erstes Bollwerk bildet, dem sich dann unmittelbar der Gelbe Fluss
anschliesst. Die Schwierigkeit der Fahrt über letzteren und der Umstand, dass
continuirliche hohe Lösswände das Landen an der Südseite nur an sehr wenigen
1
.
.
.
.
|
.
.
.
.
14
.
.
.
.
|
.
.
.
.
24
.
.
.
.
|
.
.
.
.
34
.
.
.
.
|
.
.
.
.
44
.
.
.
.
|
.
.
.
.
54
.
.
.
.
|
.
.
.
.
64
.
.
.
.
|
.
.
.
.
74
.
.
.
.
|
.
.
.
.
85
.
.
.
.
|
.
.
.
.
95
.
.
.
.
|
.
.
.
.
105
.
.
.
.
|
.
.
.
.
115
.
.
.
.
|
.
.
.
.
125
.
.
.
.
|
.
.
.
.
135
.
.
.
.
|
.
.
.
.
146
.
.
.
.
|
.
.
.
.
156
.
.
.
.
|
.
.
.
.
166
.
.
.
.
|
.
.
.
.
176
.
.
.
.
|
.
.
.
.
186
.
.
.
.
|
.
.
.
.
196
.
.
.
.
|
.
.
.
.
207
.
.
.
.
|
.
.
.
.
217
.
.
.
.
|
.
.
.
.
227
.
.
.
.
|
.
.
.
.
237
.
.
.
.
|
.
.
.
.
247
.
.
.
.
|
.
.
.
.
257
.
.
.
.
|
.
.
.
.
267
.
.
.
.
|
.
.
.
.
277
.
.
.
.
|
.
.
.
.
287
.
.
.
.
|
.
.
.
.
297
.
.
.
.
|
.
.
.
.
307
.
.
.
.
|
.
.
.
.
317
.
.
.
.
|
.
.
.
.
327
.
.
.
.
|
.
.
.
.
337
.
.
.
.
|
.
.
.
.
348
.
.
.
.
|
.
.
.
.
358
.
.
.
.
|
.
.
.
.
368
.
.
.
.
|
.
.
.
.
378
.
.
.
.
|
.
.
.
.
388
.
.
.
.
|
.
.
.
.
398
.
.
.
.
|
.
.
.
.
408
.
.
.
.
|
.
.
.
.
418
.
.
.
.
|
.
.
.
.
429
.
.
.
.
|
.
.
.
.
439
.
.
.
.
|
.
.
.
.
449
.
.
.
.
|
.
.
.
.
459
.
.
.
.
|
.
.
.
.
469
.
.
.
.
|
.
.
.
.
479
.
.
.
.
|
.
.
.
.
489
.
.
.
.
|
.
.
.
.
499
.
.
.
.
|
.
.
.
.
509
.
.
.
.
|
.
.
.
.
519
.
.
.
.
|
.
.
.
.
529
.
.
.
.
|
.
.
.
.
539
.
.
.
.
|
.
.
.
.
550
.
.
.
.
|
.
.
.
.
560
.
.
.
.
|
.
.
.
.
570
571
572
573
574
|
.
.
.
.
581
.
.
.
.
|
.
.
.
.
591
.
.
.
.
|
.
.
.
.
601
.
.
.
.
|
.
.
.
.
611
.
.
.
.
|
.
.
.
.
622
.
.
.
.
|
.
.
.
.
632
.
.
.
.
|
.
.
.
.
642
.
.
.
.
|
.
.
.
.
652
.
.
.
.
|
.
.
.
.
662
.
.
.
.
|
.
.
.
.
672
.
.
.
.
|
.
.
.
.
682
.
.
.
.
|
.
.
.
.
692
.
.
.
.
|
.
.
.
.
702
.
.
.
.
|
.
.
.
.
712
.
.
.
.
|
.
.
.
.
722
.
.
.
.
|
.
.
.
.
732
.
.
.
.
|
.
.
.
.
742
.
.
.
.
|
.
.
.
.
752
.
.
.
.
|
.
.
.
.
762
.
.
.
.
|
.
.
.
.
772
.
.
.
.
|
.
.
.
.
782
.
.
.
.
|
.
.
.
.
792
.
.
.
.
|
.
.
.
.
803
.
.
.
.
|
.
.
.
.
813
.
.
.
.
|
.
.
.
.
823
.
.
.
.
|
.
.
.
.
834
.
.
.
.
|
.
.
846
Copyright (C) 2003-2026
National Institute of Informatics
and
The Toyo Bunko. All Rights Reserved.