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『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ

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0600 China : vol.2
中国 : vol.2
China : vol.2 / 600 ページ(カラー画像)

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doi: 10.20676/00000260
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OCR読み取り結果

umfassende Land bezeichnet ist. Die schon von Yule hervorgehobene Schwierig-
keit, dass der Ritt über das Gebirge 20 Tage dauerte, wird einigermaassen dadurch
gehoben, dass in einer der wichtigeren Handschriften nur acht Tage angegeben
sind¹) und mithin ein Versehen des Abschreiber vorliegen mag, indem sie XX
statt VIII setzten.
Eine spätere Beschreibung mit einer historischen Notiz verdanken wir dem
Pater Martin Martini. Er nennt die Strasse ein staunenerregendes Werk, dem
nichts auf dem bekannten Erdenrund an Grossartigkeit an die Seite zu setzen sei²).
Diesen Nachrichten ist Weiteres nicht hinzugefügt worden. Die geographische
Oede in den bändereichen Werken der Jesuiten, welche auf Martini folgten, gibt
sich besonders zu erkennen, wenn es sich bei der topographischen Beschreibung
um solche Stellen handelt, welche die Aufmerksamkeit jedes Reisenden fesseln
müssen. Doch vermochte d'Anville, auf Grund ihrer Karten einen grossen
Gebirgszug, unter dem Namen Peling, als Wasserscheide der Flüsse Wei und Han,
einzutragen. Dem scharfsinnigen Klaproth entging nicht die Bedeutung desselben,
und Humboldt und Ritter haben sie in ihren Schriften hervorgehoben.
Geschichte der Strasse über den Tsin-ling-shan. — Schon Pater
Martini hat in der unten angeführten Quelle der Geschichte der Erbauung der
Heerstrasse angedeutet. Jedenfalls bestanden seit alter Zeit Fusspfade in dem
mächtigen Gebirge selbst, und es mochte vermittelst derselben selbst ein Uebergang
möglich sein, insoweit die in verhältnismässiger Unabhängigkeit lebenden Bewohner
desselben ihn den Kaufleuten gestatteten, oder eine Escorte ihn erzwang. Waren
doch schon zur Zeit der Abfassung des Yu-kung die Gebiete von Han-tshung-fu