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0828 China : vol.2
中国 : vol.2
China : vol.2 / 828 ページ(カラー画像)

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doi: 10.20676/00000260
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OCR読み取り結果

selbe auch die von Dr. Macdonald für Herrn Pumpelly ausgeführten Analysen
chinesischer Kohle aufgenommen.
Die Tabelle weist auch Kohlenproben aus dem südlichen China auf, welche zur
Vergleichung dienen können. In dem vorliegenden Band sind nur diejenigen
Kohlenfelder beschrieben worden, welche ich in den Nordprovinzen kennen lernte.
Die Lagerungsverhältnisse in den einzelnen Gegenden wurden bereits oben (SS. 717
bis 723) übersichtlich zusammengestellt. Es bleibt noch übrig, die uns bekannt
gewordenen Kohlenfelder nach dem Gesichtspunkt ihres ökonomischen Werthes
und ihrer technischen Ausbeutungsfähigkeit vergleichend zu betrachten. Ich führe
sie zu diesem Zweck in der Reihenfolge auf, in welcher sie in diesem Band
beschrieben worden sind.
I. Provinz Shöngking (südliche Mantschurei).
a) Liautung. Hier sind nur einige kleine, sämmtlich der Steinkohlenforma-
tion angehörige Kohlenfelder, meist in Winkeln des Gebirges zerstreut, von der
Erosion verschont geblieben, welche die genannte Formation fast gänzlich hinweg-
geführt hat. Die folgenden wurden mir bekannt:
1) Wu-hö-shui an der Society-bay¹); eine Mulde von geringer Ausdehnung,
anscheinend mit mehreren Flözen von 3 bis 12 Fuss Mächtigkeit. Die Gru-
ben befinden sich dicht am Meer und sind unter allen von China am gün-
stigsten für die Schifffahrt gelegen. Sie liefern eine magere, zerfallende,
spiegelklüftige Kohle. Die Lagerstätte ist nur von örtlichem Werth,
besonders für die Versorgung der stark bevölkerten gegenüberliegenden Küste
von Shantung. — In der Nähe sind Steinkohlengruben von wahrscheinlich
eben so geringer Bedeutung bei Hsiau-ping-töu und Ta-lien-wan²).
2) Sai-ma-ki, an der Grenze von Korea³); eine Anzahl kleiner, von Quarzit,
Porphyr und sinischen Gesteinen umragter Becken sind mit beinahe hori-
zontal gelagerten Schichten erfüllt, welche ein 3 bis 5 Fuss mächtiges Flöz
einschliessen. Kohle zerfallend, sehr bituminös, stark russend, backend
und cokend. Die Localität ist abgelegen, im Gebirge, und schwer zu-
gänglich, die Kohle nur von Werth für das Ausbringen der Erze der Um-
gegend.
3) Einige kleine, abgelegene Vorkommen im Thal des Tai-tsü⁴); sie sind
gänzlich ohne Bedeutung.
4) Ponn-hsi-hu, 36 g. M. östlich von Mukden⁵). Eine gut entwickelte Schich-
tenfolge umschliesst 5 bis 6 Flöze von 1½ bis 2 Fuss Mächtigkeit. Die
Lagerung ist günstig für die jetzt betriebenen Gruben; doch scheint das
Areal derselben durch eine Verwerfungskluft auf einen geringen Raum
beschränkt zu sein. Die Kohle ist zerfallend, stark schmutzend, wenig
bituminös, aber doch zur Herstellung eines schlechten Coke verwendbar.