国立情報学研究所 - ディジタル・シルクロード・プロジェクト
『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ

> > > >
カラー New!IIIFカラー高解像度 白黒高解像度 PDF   日本語 English
0033 China : vol.5
中国 : vol.5
China : vol.5 / 33 ページ(白黒高解像度画像)

New!引用情報

doi: 10.20676/00000260
引用形式選択: Chicago | APA | Harvard | IEEE

OCR読み取り結果

Einen neuen Beleg hierfür bieten die Aufsammlungen des Herrn Ingenieurs
Abendanon in Sz'-tshwan, die durch einige weitere Funde¹) von I-tshang
in wesentlichen Punkten ergänzt werden. Das Gestein ist ein grauer Orthoceren-
kalk, der in China vielfach als geschliffener Ornamentmarmor Verwendung findet
und daher als »Pagoda-Stone« bezeichnet wird. Das häufigste Fossil, das z. B.
in Dutzenden von Durchschnitten im British Museum liegt, ist das riesenhafte
Orthoceras chinense Foord., eine Form aus der Reihe des Orth. regulare, die
durch unvollkommene Verkalkung des Siphos und Kürze der Siphonalduten leicht
kenntlich ist.

Die Aufsammlungen des Herrn Ingenieur Abendanon, der das Zusammen-
vorkommen des grossen Orthoceras chinense mit Discoceras Verbeeki n. sp. und
Raphistoma (Eccyliopterus) Abendanoni n. sp. nachwies, lassen die Altersbestimmung
als Untersilur gesichert erscheinen. Foord hatte in der Beschreibung des Ortho-
ceras chinense²) das Alter der nach London gesandten Ornamentmarmore mit
Vorbehalt als devonisch bezeichnet und Prof. Holzapfel ist ihm, wie es scheint
gefolgt, in dem er Discoseras Verbeeki wegen des internen Siphos als Clymenia³)
deutete. Doch gestattet die Sculptur keinen Zweifel über die Zugehörigkeit
zu Discoceras.

Pentamerus borealis Eichw.
Taf. 4, Fig. 3a—d.

Ein Exemplar von I-tshang, Hupéi, stimmt in der Grösse der Wölbung,
der grossen Klappe und der bezeichnenden Verschmälerung des Schnabeltheiles
durchaus mit einigen estnischen Exemplaren (von Poll) überein.

Ich glaube das eine Stück aus Südchina direct mit dem baltischen identi-
ficiren zu können. Allerdings stimmt von zwei estnischen das eine mehr in der
Oberansicht, das andere mehr im Profil mit dem chinesischen Stück überein.
Doch besitzt zweifellos die estnische Art eine nicht unerhebliche Variationsbreite
und ferner ist die Form des asiatischen Stückes durch Corrosion etwas verändert.

Das Vorkommen in Estland (unterstes Obersilur, Jörden'sche Schicht, Zone
der glatten Pentameren) stimmt insofern gut mit dem sonstigen Vorkommen von
I-tshang (Hupéi) überein als sonst von dort oberstes Untersilur (Lyckholmsche
Schicht) mit Discoceras curasiaticum bekannt ist.

Zusammenfassung über das Unter- und Obersilur.

Maassgebend für das untersilurische Alter sind die gut bestimmbaren
Stücke welche die Ortsbestimmung »I-tshang, Hupéi« tragen und ohne nähere