National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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Fundortsangabe von Herrn Dr. Yabe mir übergeben wurden. Abgesehen von
zwei kleineren, wie es scheint neuen Arten von Illaenus und Isotelus gehören
hierher verschiedene bekannte Formen des obersten Untersilur Nordeuropas, so
vor allem:
Discoceras eurasiatiacum n. sp. (= D. antiquissimum Ferd. Roem. e. p. von
Sadewitz).
Lituites (Ancistroceras) Angelini Boll. sp. (ebenfalls aus norddeutschen
Diluvialgeschieben).
Cyrtoceras (Meloceras) cf. ellipticum Lossen (ebendaher).
Maclurea neritoides Eichw. (Oberes Untersilur).
Orthisina cf. hemipronites Eichw. Untersilur Esthlands und Norwegens.
Das schlecht erhaltene nicht genau bestimmbare Exemplar ähnelt einem in
Breslau befindlichen Stücke von Pulkowa.
Auch Raphistoma sinense Frech, das ich vor Jahren vom Lun-shan in Kiangsu
beschrieben habe, fand sich bei I-tshang wieder und gestattet somit auch die
genauere Altersbestimmung der Kalke des Lun-Berges in Kiangsu. Alles in allem
umfasst die Fauna des oberen Untersilur in Südchina 11 Arten, von denen 3 durch
Herrn Abendanon, 8 von japanischen Forschern gesammelt wurden. Die nordischen
Geschiebe-Arten würden nur eine allgemeine Altersbestimmung der Kalke von
I-tshang als jüngeres Untersilur gestatten. Maclurea neritoides Eichw. ist jedoch
ein gutes, in Shantung durch eine verwandte Art vertretenes Leitfossil der oberen
Untersilur-Horizonte, da es von der Lyckholmschen Schicht bis zu dem Gastropoden-
kalk von Holmestrand bei Christiania hinaufgeht. Dieser Gastropodenkalk bildet
die Oberkante des Untersilur und wird in Esthland ¹) von der Jördenschen Schicht
und weiter von der Zone des Pentamerus borealis überlagert. Auch dieser glatte
Pentamerus liegt in einem von baltischen Exemplaren nicht unterscheidbaren
Stücke von I-tshang vor.
Jedenfalls besitzt das Untersilur im Norden wie im Süden des Landes
die grösste Verbreitung:
Im Süden setzt die Entwickelung mariner Untersilur-Schichten aus dem
Himalaya,²) aus Birma (nach Nötling) und den nördlichen Shan-Staaten (nach
Cowper Reed), nach Yünnan (Pup-jao nach Loczy und Frech), Hupéi (s. o.),
Kiau-tshang-pa — (Sz'-tshwan, F. v. Richthofen—Kayser) und Kiangsu (Lun-shan
westlich Tshönnkiang, Richthofen—Frech) fort. Mit Ausnahme des letztgenannten
Vorkommens wurde von Birma bis Nordchina nur höheres Untersilur nachgewiesen.
Obersilur überlagert die ältere Abtheilung in Sz'-tshwan und Kiangsu.
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