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0040 China : vol.5
中国 : vol.5
China : vol.5 / 40 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000260
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OCR読み取り結果

Unter- und Mitteldevon ziemlich häufig sind, im Silur aber gänzlich fehlen.¹)
Die bei Van-linh vorkommende Limoptera zeigt sehr kräftige Radialrippen sowie
weniger hervortretende Anwachsstreifen. Auf dem Ansatz des vorderen Ohrs
sind auch feinere Radialstreifen erkennbar. Mir ist nur ein näherer Verwandter
dieser tongkinesischen Form bekannt: Limoptera pauperata Hall.²) Auch
diese amerikanische Art besitzt kräftig ausgeprägte Radialrippen auf der Mitte
der Schale und ihr geologisches Alter ist das gleiche, wie das der L. Counilloni;
denn die obere Helderberggruppe steht den Calceolaschichten der alten Welt
gleich. Limoptera Counilloni ist also ein interessantes Zwischenglied zwischen
der Fauna des amerikanischen und ostasiatischen Devon.
Ausser der abgebildeten grossen flach gedrückten linken Klappe liegt noch
ein kleineres weniger gut erhaltenes Exemplar auf demselben Handstück, in welchem
auch der häufige Spirifer speciosus nicht fehlt.

Pterinaea Counilloni Mansuy s. str.
Taf. 5, Fig. 5.
a. a. O., Tafel 12 f. 1. cet. excl.

Eine concave rechte Klappe, die als Sculptur-Steinkern gut erhalten ist,
gehört zur Gattung Pterinaea und zwar in die Verwandtschaft von Pt. lineata.³)
Man erkennt deutlich zwei durchschimmernde Seitenzähne, die concentrische
Streifung der Schale, sowie Radiallinien am hinteren Schalenrande. Von den
älteren Arten Pterinaea lineata und Pterinaea expansa unterscheidet sich die vor-
liegende Art dadurch, dass der ganze untere Theil der Schale verhältnissmässig
stark nach hinten ausgedehnt ist. Die Schloss- und Ohrenregion ist daher
wesentlich weniger entwickelt als bei Pterinaea lineata.
Vorkommen: Ban-khao, Schiefer mit Spirifer speciosus (= tonkinensis).

Ein sibirisches Vorkommen des oberen Unterdevon
(Stufe des Spirifer paradoxus).
Taf. 5. Fig. 1, 3. 4.

Die geringen Kenntnisse, die wir über die Grenze von Mittel- und Unter-
devon aus Asien besitzen, rechtfertigen die kurze Besprechung zweier sibirischer
Vorkommen, deren Exemplare ich der freundlichen Vermittelung des Herrn
Dr. Edelstein (Petersburg) verdanke.
Die beiden sibirischen Vorkommen gehören dem kalkig entwickelten oberen
Unterdevon an. Der Fundort Schalbock-oosen enthält neben einigen weniger