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『東洋文庫所蔵』貴重書デジタルアーカイブ
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| 0052 |
China : vol.5 |
| 中国 : vol.5 |
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3. Spirifer Chechiel de Kon.
Die schon von E. Kayser hervorgehobenen Beziehungen zu Sp. speciosus
sind so eng, dass man das vorliegende Stück kaum von der bekannten Art trennen
würde, wenn es in der Eifel gefunden wäre. Der Unterschied des Schlosskanten-
winkels und der Form der Area ist sehr geringfügig; es bleibt eigentlich nur die
etwas grössere Zahl und die ausgeprägtere Form der Rippen sowie die grössere
Breite von Sinus und Sattel als Unterscheidungsmerkmal. Ich würde das chinesische
Exemplar nur als Varietät des Spir. speciosus ansehen. Jedenfalls stimmt der von
Davidson (British Devonian-Brachiopoda Mon. T. 8. f. 6) abgebildete Sp. speciosus
in jeder Hinsicht mit Sp. Chechiel überein.
4. Spirifer officinalis Kays. China Bd. IV. p. 85 t. 12 f. 1
ist ein abgeriebenes, der äusseren Radial-Sculptur vollkommen entbehrendes
Exemplar von Sp. Verneuilii Murch., der ebenfalls in zahlreichen Exemplaren
vorliegt.
5. Nucleospira takwanensis Kays. Bd. IV p. 84 t. 19 f. 2
stimmt, wie bereits früher dargelegt wurde, mit Spirifer (Martinia) inflatus Schnur
überein; die weite Verbreitung der Art in Westeuropa, Russland, Persien, China
und Nordamerika ist sehr bemerkenswerth.
Die unrichtige Bestimmung des Spirifer inflatus Schnur durch Kayser hat
sich auch in dem Reisebericht über Süd-Yünnan fortgesetzt¹). Der typische
Spirifer inflatus kommt in Süd-Yünnan häufig und in grosser Verbreitung
vor. Die zahlreichen Exemplare von Y-Liang, Si-Ni-kiao, Lan-Ngi-tsin stimmen
abgesehen von ihrer etwas bedeutenderen Grösse vollständig mit den Stücken
überein, die ich z. B. in der Crinoidenschicht von Blankenheim in der Eifel ge-
sammelt habe. Entsprechend der Häufigkeit gerade dieser mitteldevonischen Art
kann man recht wohl von einer Zone des Spirifer inflatus sprechen. Erwähnt
mag sein, dass Mansuy, der meine berichtigte Bestimmung nicht kannte, immerhin
die gänzlich verkehrte Gattungsbestimmung Kayser's korrigirt und von einem
Spirifer (Nucleospira) Takwanensis Kays. spricht.
Es kann wohl keinem Zweifel unterliegen, dass von den durch die Franzosen
entdeckten Fundorten in Süd-Yünnan d. h. von Y-liang, Si-Ni-kao etc.
die in den chinesischen Apotheken feilgebotenen devonischen
Brachiopoden stammen.
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