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0069 China : vol.5
中国 : vol.5
China : vol.5 / 69 ページ(白黒高解像度画像)

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doi: 10.20676/00000260
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OCR読み取り結果

Seltenheit der Böden und die starke Entwickelung der Dornen ausgezeichnet ist,
durch den Taf. 9 Fig. 4b abgebildeten Dünnschliff veranschaulicht. Die Eifler Form
variirt mannigfaltig und ist z. B. durch unmerkliche Uebergänge mit dem auch in Süd-
China vorkommenden Favosites polymorphus verknüpft. Auch der von mir l. c.
p. 104 unterschiedene Favosites Nicholsoni dürfte nur einer Varietät entsprechen
und verdient wohl kaum einen besonderen Namen.
Für die Vergleichung der Routen von Bogdanowitsch und Stoliczka ist
die Art interessant. Von Tshon-Terek, an dem der erstere eine reiche Mittel-
devon-Fauna fand, gibt der letztere Trias an; unter den drei kleinen, von
Stoliczka gesammelten Stücken lässt sich vor Allem Fav. reticulatus mit Sicher-
heit erkennen.

Striatopora subaequalis M. Edw. et H. sp.
Taf. 8, Fig. 2.

Die Oberfläche ist bei den kleinen verästelten Korallenbäumchen meist
mangelhaft erhalten und das Gleiche gilt auch für die meisten Vorkommen des
Eifler Mitteldevon, in welchem die Art von der Crinoidenschicht bis zum oberen
Stringocephalenkalk hinaufgeht. Ich glaube die früher angewandten Namen
Steininger's durch die M. Edwards'sche Bezeichnung ersetzen zu müssen;
der erstere bezieht sich auf die mangelhaft erhaltenen Eifler Exemplare, die
characteristische Zeichnung des französischen Forschers gleicht dagegen voll-
ständig den schön erhaltenen Vorkommen von Bergisch Gladbach bei Köln (oberer
Stringocephalenkalk).
Die Untersuchung von Dünnschliffen gestattet stets den Nachweis der
Identität der verschiedenen Vorkommen; eine geradezu staunenswerthe Ueberein-
stimmung lassen die Schliffe von Tshon-Terek mit den von mir in der Zeitschrift
der deutschen geologischen Gesellschaft abgebildeten Präparaten erkennen.

Striatopora crassa Schlüt. sp. var.
Taf. 8, Fig. 1.

Von der vorher erwähnten Art unterscheidet sich die vorliegende durch
grössere Stärke der Zweige, etwas bedeutenderen Durchmesser der Kelche, sowie
die geringere Zahl der Böden. Ausserdem tritt die randliche Verdickung der
Kelchwände ganz unvermittelt ein, während sie bei Striatopora subaequalis
allmählich erfolgt.
Die erwähnten Unterschiede kehren auch bei einer Koralle wieder, die bei
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