National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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3. ? Lonsdaleia papillata Fisch sp. (beide in dem englischen Kohlenkalk)
sehr häufig.
4. Zaphrentis spinulosa M. Edw. et H. sp. (Polypiers fossiles t. 5 f. 7.
(Taf. 10, Fig. 7a, 7b). Sehr bezeichnende Form mit wurzelförmigen
Ausläufern, die zuerst aus dem Chester und Kaskaskia-Kalk von
Nordamerika bekannt geworden ist.
5. Battersbyia nov. sp.
6. Syringopora ramulosa Gf. (M. Edw. et H. Brit. Carb. Cor. T. 46.
f. 3, 4) sehr häufig.
7. Fistulipora minor M'Coy (Brit. Pal. Foss. T. 3b. f. 12) häufig.
Die palaeontologische Untersuchung ergibt, dass von Devon, das frühere
Beobachter hier vermutheten, keine Rede sein kann; die sicher bestimmbaren
Arten von Syringopora und Zaphrentis lassen die Bestimmung als unteres
Carbon (Kohlenkalk) als zweifellos erscheinen, um so mehr als auch eine
Anzahl von Arten (6) auf bekannte europäische und amerikanische Formen bezogen
werden können. Nur über wenige Arten sind ausführlichere Mittheilungen nöthig:
Hallia (Caninia) gigantea Mich. sp.
Cyathophyllum giganteum J. Thomson and Dr. H. A. Nicholson, Ann & Mag. Nat. Hist.
S. 4, Vol. 17, Pl. VI.
Die grossen cylindrischen Einzel-Korallen welche Thomson und Nicholson
aus dem Untercarbon von Schottland beschrieben und abgebildet haben, sind von
den genannten Autoren auch an Ferdinand Roemer geschickt worden, sodass
die Uebereinstimmung der beiden chinesischen Exemplare mit der nordeuropäischen
Art keinem Zweifel unterliegt. Besonders ist an dem einen verkieselten Stück die
Septalgrube und die fiederstellige Anordnung der Septa sehr deutlich sichtbar.
Das die chinesischen Exemplare geringere Grösse zeigen als die schottischen,
dürfte an dem geringen Umfang des Materials liegen. Aus dem Norden Persiens
habe ich Stücke von ähnlicher Grösse wie die schottischen bestimmt.
Die Gattungsbestimmung der Art ist nicht ganz einfach. Wenn man mehr
Werth auf die Uebereinstimmung der Endothekar-Gebilde mit Cyathophyllum Lind-
strömi legt, wird man die Art nach dem Vorgange der schottischen Autoren zu
Cyathophyllum rechnen. Wenn man die Fiederstelligkeit der Septa und die
Deutlichkeit der Septalgrube betont, wird man die Art zu Hallia stellen, doch
dürfte sich in letzterem Falle die Abtrennung einer Untergattung Caninia empfehlen,
die durch kräftige Entwickelung der Endothekar-Gebilde in den langen wurm-
förmigen Kelchen zu kennzeichnen wäre.
Bemerkenswerth ist jedenfalls die Verbreitung dieses gut gekennzeichneten
Typus von Nordeuropa bis Persien und Ostasien.
Vorkommen: Schwarze, untercarbonische Kieselkalke von Hsi-hsia-shan am
Yangtszé.
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