National Institute of Informatics - Digital Silk Road Project
Digital Archive of Toyo Bunko Rare Books
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in der Wachsthumsdifferenz, als in der Entwicklung der Spiralstreifen. Bei gleich
grossen Exemplaren entspricht dem Raum von 5—6 Spiralstreifen des E. Urei
die von 2 Streifen und ihrem Zwischenraum eingenommene Fläche bei E. Orbignyi.
Ausserdem ist E. Orbignyi in der Nabelgegend verbreiter, E. Urei komprimirt.
Ein Schalenexemplar von Shansi zeigt zwar keine besonders deutliche Erhaltung,
stimmt aber so weit mit einem Exemplar von Rotwaltersdorf in Schlesien überein,
dass die Identifikation mit einigem Vorbehalt erfolgen kann (Taf. 13, Fig. 12.)
Das Schalenexemplar in Shansi zeigt jederseits 8 nahe der Mündung verschwindende
Spiralstreifen, während die Nabelgegend glatt ist.
Vorkommen: Oberes Untercarbon in Schottland (Glasgow), England, Belgien
(Kalk von Visé), Schlesien (Rotwaltersdorf), Dobschau (Ungarn) und San-tiau-hô,
Shansi.
Von besonderer Wichtigkeit sind einige Exemplare aus den untercarbonischen
Kohlenschiefern zu Glasgow, die in bezug auf die Verbreiterung der Schale durch-
aus mit E. Orbignyi s. str. übereinstimmen, aber schon einige Spiralstreifen mehr
aufweisen.
Pleurotomaria sp. cf. Pl. carbonaria, Cox.
Taf. 13 Fig. 4. 5.
Eine mittelgrosse Pleurotomaria ähnelt der Pleurotomaria carbonaria aus dem
Obercarbon von Illinois, lässt aber wegen mangelhafter Erhaltung leider keine
ganz sichere Bestimmung zu. Der Charakter der Sculptur ist ungefähr der gleiche,
d. h. sie besteht im und unter dem Schlitzband aus zahlreichen Spiralstreifen.
Doch zeigt das grössere amerikanische Exemplar über dem Schlitzband 7 Spiral-
streifen, während das kleinere chinesische Stück deren 9 aufweist. Unter dem
Schlitzband zählt man bei letzteren etwa ein Dutzend feinere Spiralstreifen. Der
untere Mündungsrand ist gut erhalten und zeigt eine ungefähr kreisförmig begrenzte
Mündung. Leider ist nur die Hälfte des letzten Umgangs vorhanden, sodass selbst
über die allgemeine Form des Gewindes nur Vermuthungen möglich sind. Die
Abbildung wurde nach dem vorliegenden amerikanischen Stück ergänzt.
Vorkommen: San-tiau-hô, untercarbonischer Kohlenschiefer, Shansi.
Trotz der fragmentaren Erhaltung ist die Art wegen ihrer Beziehungen zu
Amerika wichtig. Wenigstens enthält das umfangreiche Tafelwerk von de Koninck
nichts ähnliches; dagegen kann angesichts der zum Vergleich gegebenen Ab-
bildung kein Zweifel über die nahe Verwandtschaft mit der obercarbonischen Art
aus Illinois bestehen.
Productus semireticulatus Mart. non Kayser.
Die chinesischen verhältnissmässig klein bleibenden Exemplare stimmen voll-
kommen mit den Stücken von Mjatschkowo überein, deren die Breslauer Sammlung
eine grosse Zahl aufbewahrt.
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